Min Weag – dein Weg durch Vorarlberg

Wander-Collection von Mareike

Min Weag – das ist Dialekt für „Mein Weg“. Das ist dein Weg. Dein Weg, der dich einmal entlang der Grenze durch Vorarlberg führt: vom Ufer des Bodensees durch liebliche, mit Wäldern bedeckte Hügel in die schroffen, felsigen Berge der Hochalpen. Dein Weg beginnt auf knapp 400 Meter Höhe am Bodensee. Du lässt die Waldgrenze unter dir und gelangst in die Region über 2.500 Metern, wo sich eisige Gletscher in die steinerne Landschaft schmiegen. Dabei legst du insgesamt 400 Kilometer zurück und erklimmst alles in allem um die 20.000 Höhenmeter.

Du wanderst entlang der Vorarlberger Landesgrenze und manchmal auch darüber. Kurze Wegstücke bringen dich nach Deutschland, Tirol, in die Schweiz und nach Liechtenstein. Von Bregenz durchstreifst du den malerischen Bregenzerwald und steigst hinab ins Kleinwalsertal. Für dich als Wanderer ist das gar kein Problem. Mit dem Auto hingegen kommt man nur von Deutschland in das Vorarlberger Tal. Es geht weiter in die Region rund um Warth, Schröcken, Lech und Zürs, die vor allem für ihre Skigebiete bekannt ist. Aber der Sommer braucht sich hier gar nicht zu verstecken: Nicht nur die Höhenmeter, die dir bevorstehen, sondern auch herrliche Bergseen und spannende geologische Phänomene halten dich hier in Atem. Du umgehst das Montafon und erkundest dabei die Gebirgsgruppen Verwall, Silvretta und Rätikon. An der Grenze zu Liechtenstein gelangst du schließlich nach Feldkirch und damit in die flacheren Gebiete von Vorarlberg. Wilde Schluchten und der weite Blick übers Rheintal bis in die Schweizer Berge machen den Weg aufregend bis zum Schluss. Mit dem Bodensee erreichst du dein Ziel nach einem ganzen Monat Wandern.

Der Weitwanderweg ist in 31 Etappen aufgeteilt. Wenn du fit bist, kannst du einige der Etappen auch zusammenlegen. Einen knappen Monat brauchst du aber schon, um Vorarlberg mit all seinen Landschaften kennenzulernen. Die Route lässt sich auch in kürzere Stücke teilen, sodass du deinen Weg durch Vorarlberg auf mehrere Besuche aufteilen oder nur ein Teilstück gehen kannst. Dafür bieten sich zum Beispiel folgende Etappenpunkte an, die mit Bus oder Bahn geschickt zu erreichen sind: Bregenz, Sibratsgfäll, Zeinisjoch, Bielerhöhe, Gargellen und Brand. Auf den letzten Etappen zwischen Feldkirch und Bregenz hast du ebenfalls viele Möglichkeiten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Natürlich kannst du den Weg auch gegen den Uhrzeigersinn begehen. Informationen zu den Gastgebern entlang der Route findest du hier: vorarlberg.travel/aktivitaet/ihre-gastgeber_innen-auf-min-weag

Die ersten und letzten Etappen in den flacheren Gefilden kannst du gut für Frühling oder Herbst planen. Für das Teilstück durch die hohen Berge solltest du aber auf den Hochsommer warten, sonst versperrt dir vielleicht noch der Schnee vom letzten Winter den Weg. Beim Planen kannst du dich gut an den Öffnungszeiten der alpinen Hütten orientieren, auf denen du übernachten wirst. Die gemütlicheren Wege findest du vor allem in der Region Bregenzerwald. Überall sonst warten aufregende, alpine Pfade auf dich, die Trittsicherheit erfordern, und dich zu spektakulären Plätzen bringen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:38
    6,65 km
    2,5 km/h
    660 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe ist der ideale Einstieg in deinen Weg durch Vorarlberg. Sie ist kurz, gemütlich und am Wegesrand gibt es viel zu sehen. So kannst du es heute ruhig angehen lassen oder die Strecke gleich noch am Tag deiner Anreise gehen.Du startest deine Weitwanderung am Bregenzer Bahnhof. In der Stadt kannst du gut noch Proviant für die nächsten Tage besorgen. Der Weg führt dich am Ufer des Bodensees entlang. Der Weg führt dich am Ufer des Bodensees entlang, bis du am Hafen in Richtung Innenstadt zur Talstation der Pfänder-Bergbahn abbiegst. Hier beginnt dein Aufstieg auf den bekannten Aussichtsberg, auf dem es einiges zu entdecken gibt. Neben mehreren Gasthäusern gibt es hier auch einen Wildtierpark. Am Ende des Tages bestaunst du den Sonnenuntergang über dem Bodensee.

  • Schwer
    05:24
    16,7 km
    3,1 km/h
    690 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Anspruch des Weges steigert sich langsam. Auf der zweiten Etappe hast du schon ein paar Kilometer mehr vor dir. Aber die Anstrengung hält sich bei mäßig vielen Höhenmetern noch in Grenzen und du kannst ausgiebig die schönen Aussichten des Tages genießen.Du wanderst durch Wald und über Almwiesen vom Pfänder hinab nach Osten in ein Tal. Von dort steigst du hinauf auf den Hirschberg und auf der anderen Seite gleich wieder hinab. Bei Scheffau überquerst du die Grenze zu Deutschland. Der Abstecher ins Nachbarland bleibt aber ein kurzer: Nach zweieinhalb Kilometern wanderst du schon wieder auf österreichischem Boden. Es folgt der Aufstieg nach Sulzberg, wo du einen herrlichen Blick über den Bregenzerwald hast.

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  • Mittelschwer
    04:14
    12,4 km
    2,9 km/h
    720 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der erste Teil der dritten Etappe ist ziemlich gemütlich. Zunächst steigst du von Sulzberg ins malerische Weißachtal ab. Dieses durchquerst du ohne viel Höhenunterschied. Hinter Riefensbach beginnt dann der Anstieg Richtung Hochhäderich.Das Ende des steilen Aufstiegs markiert das Steinerne Tor, durch das du in die idyllische Senke unter den Hochhäderich blickst. Die heutige Etappe endet noch unterhalb seines Gipfels an der Talstation der Bergbahn. Den Weg dorthin findest du zwischen Bächen, Kühen und dem weißen Wollgras, das das Hochmoor bevölkert.

  • Schwer
    05:59
    15,5 km
    2,6 km/h
    820 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der vierten Etappe von deinem Weg durch Vorarlberg wird es alpin, obwohl die richtig hohen Berge noch ein paar Kilometer entfernt sind. Deshalb sind heute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Zunächst steigst du auf den Gipfel des Hochhäderich. Nun hältst du dich immer auf dem Grat der Nagelfluhkette, auf dem du mehrere Gipfel passiert. Nimm dir auf jeden Fall ein bisschen Zeit, um den Blick in Richtung Norden und Süden zu genießen.Der Grat markiert bis kurz vor dem Hohenfluhalpkopf auch die Grenze zwischen Vorarlberg und Bayern. Danach bist du auf deutschen Pfaden unterwegs. Der letzte Aufstieg des Tages führt dich auf den Hochgrat, der mit 1.834 Metern der höchste Berg der Nagelfluhkette ist. Anschließend gehst du ein Stück auf demselben Weg zurück, bis du dich über dem Staufner Haus nach links wendest. Hier folgst du dem Pfad in vielen Kehren hinab ins Lecknertal, wo du wieder die Grenze nach Vorarlberg übertrittst.

  • Mittelschwer
    03:02
    8,67 km
    2,9 km/h
    440 m
    520 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach dem spannenden Tag gestern, lässt dich der Weg heute bei bester Aussicht und leckerer Alpkost verschnaufen. Auf der fünften Etappe hast du es nicht weit und auch die Höhenmeter halten sich in Grenzen.Kurz hinter dem Lecknersee beginnst du links den Aufstieg über die Alpwiesen. Du wanderst über die Bergkette hinüber in das Tal der Bolgenach. Mit dem Sattel hast du den höchsten Punkt des Tages erreicht. Hier genießt du einen weiten Blick auf die steilen Felswände unter dem Hohen Ifen. Anschließend geht es hinab nach Sippersegg.

  • Schwer
    05:07
    16,0 km
    3,1 km/h
    650 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe startet auf der Talstraße Richtung Osten. Aber schon in Gerisgschwend sagst du der Zivilisation wieder Ade. Du wanderst an der Bibersteinalpe vorbei auf der Südseite des Talbodens entlang und anschließend bergauf bis zur Burgl-Hütte. Hier hast du die Möglichkeit, rechts herum über den Feuerstätterkopf (1.645 Meter) zu steigen oder linksherum flacher übers Sättele zu gehen.Auf beiden Varianten kommst du an Bereuters Neualpe raus. Spätestens hier beginnt der Abstieg nach Sibratsgfäll. Es geht immer grob Richtung Osten, vorbei an der Bergrast Wildries und der Alpe Hochegg hinab ins Tal.

  • Mittelschwer
    02:22
    7,84 km
    3,3 km/h
    270 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute kannst du in Ruhe ausschlafen und es auch beim Frühstück ganz gemütlich angehen, denn die siebte Etappe ist kurz und relativ flach. Über Wurzeln und Felsen wanderst du auf schönen Pfaden durch die malerische Landschaft des Bregenzerwaldes.Von Sibratsgfäll gehst du hinab zur Rubach, die du überquerst, um auf der anderen Seite wieder aufzusteigen. Anschließend folgst du den recht ebenen Wegen über duftende Alpwiesen, bis du einen Wald betrittst. Hier triffst du auf die Subersach, deren Verlauf dich fast bis zu deinem Etappenziel Schönenbach bringt.

  • Schwer
    07:44
    18,3 km
    2,4 km/h
    1 200 m
    1 020 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Gut, dass du dich gestern ausgeruht hast, denn heute wartet eine sportliche Etappe auf dich. Am besten, du stehst früh auf, dann hast du unterwegs genug Zeit für Pausen. Von Schönenbach gehst du in Richtung Osten und hast noch einen guten Kilometer Zeit, dich warm zu wandern, bevor der lange Tagesanstieg beginnt. Dem Lauf von Gebirgsbächen folgend steigst du auf bis unter den stattlichen Gipfel des Hohen Ifen. Unterhalb seiner Felswände wanderst du anschließend hinab bis zur Talstation der Bergbahn. Hier gehst du ein Stück das Tal hinaus nach Osten, um dann noch die nächste Bergkette zu übersteigen. Ein aussichtsreicher Weg bringt dich im Anschluss hinab nach Mittelberg.

  • Schwer
    04:30
    11,8 km
    2,6 km/h
    840 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ganz gemütlich startet die neunte Etappe mit dem aussichtsreichen Höhenweg, der am Nordhang des Kleinwalsertals von Mittelberg bis ins letzte Dorf des Tals nach Baad führt. Hier beginnt der Aufstieg durch das malerische Bärgunttal. So kommst du den felsigen Gipfeln der Allgäuer Alpen immer näher.Du steigst fast bis auf 2.000 Meter unter den markanten Großen Widderstein auf. Hier beginnt der Abstieg zum Hochtannbergpass. Wo du auf den Rücken stößt, der dich hinab ins Tal bringt, kannst du noch einen Abstecher auf die Höferspitze machen. Das wären noch einmal 250 Höhenmeter extra.

  • Mittelschwer
    04:40
    15,2 km
    3,2 km/h
    350 m
    580 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute wartet eine besonders schöne Etappe auf dich. Den Großteil der Strecke wanderst du gemütlich auf und ab durch eine herrliche Landschaft. Es geht vorbei an tiefblauen Bergseen, in denen sich die Felsgipfel spiegeln, und über malerische Wiesen mit vielen Blumen am Wegesrand.Zunächst bleibst du im Tal und umgehst das Bergmassiv, auf dem im Winter die Lifte des Skigebiets Warth-Schröcken laufen. Am Ende des Auenfelds steigst du auf zur Gaisbühelalpe und passierst das Naturschutzgebiet Gipslöcher. Nimm dir hier ruhig ein bisschen Zeit und sieh dir das Naturphänomen genauer an, bevor du nach Lech hinab wanderst.

  • Schwer
    04:46
    10,2 km
    2,1 km/h
    1 100 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Im Südosten von Lech ragt der Rüfikopf empor, dessen Gipfel dein erstes Ziel auf der heutigen Etappe ist. Du hältst dich rechts von der Bergbahn und steigst zuerst durch Wald und dann über Wiesen immer weiter empor. Beeindruckend ist der Blick auf die felsige Rüfispitze, an der du nördlich vorbeigehst. An einer Kreuzung wendest du dich anschließend nach Süden und erklimmst die Raukopfscharte. Nach einem kurzen Abstieg auf der anderen Seite erwartet dich die Stuttgarter Hütte.Diese Strecke kannst du erheblich verkürzen, wenn du die Bergbahn auf den Rüfikopf nutzt. Auf diese Weise lässt sie sich vielleicht auch mit der Etappe davor oder danach zusammenlegen. Wenn du auf der Stuttgarter Hütte übernachten möchtest, reservierst du deinen Schlafplatz am besten im Voraus.

  • Schwer
    07:19
    16,4 km
    2,2 km/h
    820 m
    1 040 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ab Etappe 12 auf deinem Weg durch Vorarlberg wird es endgültig alpin. Heute und die nächsten Tage fordert der Weg Trittsicherheit und Kondition. Von der Stuttgarter Hütte startest du gen Süden durch die herrliche Alpenlandschaft. Dann folgt der Aufstieg nach Osten zum höchsten Gipfel im Arlberggebiet, der Valluga. Wenn du möchtest, kannst du dir die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel aber auch sparen und gleich weitergehen, denn es folgt ein langer Abstieg. Hier bewegst du dich an der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Östlich von dir im Tal liegt der berühmte Wintersportort St. Anton am Arlberg.Südlich der Valluga kommst du an der Ulmer Hütte vorbei, die sich für eine ausgiebige Mittagspause anbietet. Anschließend geht es weiter bergab fast bis nach St. Christoph. Am Ortsrand wendest du dich jedoch nach rechts, um wieder ein Stück aufzusteigen und nach Westen zur Kaltenberghütte, deinem heutigen Etappenziel, zu wandern. Tief unter dir verläuft übrigens der Arlbergtunnel. Auf der Stubingeralpe kannst du sogar einen Lüftungsschacht für die unterirdische Straße entdecken.

  • Schwer
    05:12
    10,1 km
    1,9 km/h
    700 m
    1 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dreizehnte Etappe führt dich durch die wunderschöne Landschaft der Verwallgruppe. Liebliche Wiesen, die mit bunten Blumen geschmückt sind, wechseln sich mit schroffen Felslandschaften ab. Richtung Süden startet der Weg erst relativ gemütlich, dann nimmt die Steigung schon bald zu und unter deinen Füßen wird der Pfad immer steiniger. Westlich der Krachelspitze, deren Gipfel du auch als Abstecher besteigen kannst, wanderst du über einen Sattel hinab zum Kaltenbergsee.Hier durchquerst du die Kaltenbergmoräne, an deren anderer Seite du zum Gstandsjöchli aufsteigst. Anschließend wartet der Abstieg ins Verwalltal zur Konstanzer Hütte auf dich. Hier wird die Landschaft wieder lieblicher und grüner.

  • Mittelschwer
    04:51
    15,4 km
    3,2 km/h
    640 m
    500 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Konstanzer Hütte geht es gemächlich bergauf, immer am idyllischen Lauf der Rosanna entlang. Nach etwa sechseinhalb Kilometern folgst du dem Weg nach rechts, der nun steiler bergauf zum Scheidsee führt. Hier liegt die Neue Heilbronner Hütte – perfekt für eine Mittagspause.Anschließend geht es unter den steilen Wänden der Valschavielberge langsam bergab durch ein Flusstal. Du passierst die Verbella Alpe und hältst dich dann an den Hängen der Fluhspitzen. Südlich dieser Gipfel befindet sich das Zeinisjoch mit dem herrlichen Zeinissee und dem gewaltigen Kopsstausee.

  • Schwer
    06:03
    14,5 km
    2,4 km/h
    810 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute wanderst du vom Verwall in die Silvretta und begibst dich damit in eine Gebirgsgruppe, die noch höher und ursprünglicher ist. Hoch oben kannst du die nächsten Tage mehrere Gletscher bestaunen, doch heute steht erst einmal der Weg auf die Bielerhöhe an. Dafür überquerst du die Mauer des Kops-Stausees und steigst auf der anderen Seite zu den Vallülaseen auf. Linker und rechter Seite umgehst du einige schroffe Felsberge. Die Gipfel der Breitspitze und auch der mächtigen Vallüla kannst du entlang des Weges erklimmen.Der Abstieg beginnt am Sattel zwischen Vallüla und Kleiner Vallüla. Auf dem Weg nach unten kannst du tolle Blicke auf den Silvretta-Stausee genießen. Als dritte Gipfeloption bietet sich unterwegs noch die Bielerspitze an.

  • Schwer
    03:01
    7,01 km
    2,3 km/h
    580 m
    90 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe lässt dich mit sieben Kilometern und nur guten 600 Höhenmetern im Aufstieg etwas verschnaufen. Und das ist auch gut so. Denn die Landschaft ist atemberaubend und du kannst dir viel Zeit zum Genießen lassen. Der Weg beginnt in Richtung Osten am Hang über der Passstraße. Zuerst zeigt sich die Strecke noch gemütlich, bald wird es aber steiler und du wanderst auf das Kromertal zu. Hier überquerst du den Flusslauf und steigst auf der anderen Seite schon zum Etappenziel, der Saarbrücker Hütte auf. Nach zwei weiteren Kilometern bist du am heutigen Ende des Weges und damit auch am südlichsten Punkt deiner Wanderung durch Vorarlberg angelangt. Dieser markiert auch ungefähr die Hälfte der Gesamtstrecke.Solltest du für diesen Tag noch nicht ausgelastet sein, bietet sich die knackige Besteigung des Kleinlitzner direkt hinter der Hütte an. Diese ist als Klettersteig angelegt und bedarf der entsprechenden Ausrüstung. Alles, was dafür nötig ist, kannst du problemlos in den Hütte ausleihen.

  • Mittelschwer
    04:32
    10,6 km
    2,3 km/h
    580 m
    890 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Saarbrücker Hütte steigst du heute zunächst auf demselben Weg, den du gestern gekommen bist, ein Stück wieder ab. Bevor der Weg den Lauf des Kromerbaches quert, wendest du dich jedoch nach links und gehst nun auf der anderen Seite des Tals entlang. Du wanderst auf den Vermunt-Stausee zu, biegst aber ein gutes Stück vor seinem Ufer nach links ab. Hier steigt der Weg steil an und bringt dich ins nächste Tal, dessen Verlauf du nach Westen folgst.Es wird nicht weniger steil und du lässt Kehre um Kehre mehr Höhenmeter unter dir, bis du das Joch unter dem Hochmaderer erreichst. Auf der anderen Seite geht es ein Stück bergab, dann querst du den Hang in Richtung Süden zur Tübinger Hütte.Wenn du möchtest, kannst du vom Joch den Hochmaderer besteigen. Ein schmaler und ausgesetzter Weg, auf dem du manchmal auch die Hände brauchst, führt zu seinem Gipfel.

  • Mittelschwer
    04:30
    12,2 km
    2,7 km/h
    290 m
    1 080 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 18 ist dein letzter Tag in der Silvretta. Heute geht es hauptsächlich bergab in den schönen Montafoner Talort Gargellen. Die ersten anderthalb Kilometer bleibst du noch ziemlich auf derselben Höhe und kannst dich gemütlich einwandern. Dann folgt der Aufstieg zum Mittelbergjoch und nach einer kurzen Verschnaufpause gleich jener zum Vergaldner Joch. Das war’s dann auch schon mit den Aufstiegen für heute.Nun steigst du in das schöne Vergaldental ab. Langsam wird es um dich herum wieder grüner. Die Steine unter deinen Füßen machen Wiesen aus Gras und Kräutern Platz. Unterwegs kehrst du auf einer traditionellen Alpe ein und stärkst dich mit dem, was hier oben produziert wird. In Gargellen kannst du gut deine Vorräte aufstocken, denn gleich morgen früh begibst du dich wieder in die Bergwelt.

  • Schwer
    04:38
    9,98 km
    2,2 km/h
    1 020 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Berg ruft! Eine Nacht in der Zivilisation muss reichen, denn heute führt dich dein Weg in die zauberhafte Landschaft des Rätikon. Über die Osthänge des Gargellner Tals dringst du immer höher in die neue Gebirgsgruppe vor.Am Sarotlapass überquerst du die Grenze in die Schweiz. Hier bleibst du aber nur ganz kurz, denn schon am Plasseggenpass kehrst du wieder nach Österreich zurück. Du möchtest ja schließlich einmal durch Vorarlberg wandern und nicht durch Graubünden. Hier beginnt nun ein langgezogener Abstieg durch Fels und Stein, bis du bei der Tilisuna-Hütte wieder in grünes Alpgebiet kommst.

  • Mittelschwer
    02:17
    4,75 km
    2,1 km/h
    170 m
    650 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wieder ein Meilenstein auf deinem Weg durch Vorarlberg. Heute startest du deine zwanzigste Etappe. Die ist nicht lang, aber dafür umso schöner. Von der Tilisuna-Hütte geht es kurz bergauf auf die Schwarze Scharte. Bei herrlicher Sicht in alle Richtungen steigst du von dort über den Bilkengrat ab. Nun noch ein Stück durch einen lichten Wald und schon hast du die Lindauer Hütte erreicht.Doch was tun mit dem restlichen Tag? Entweder du entspannst rund um die Hütte und besuchst den liebevoll angelegten Garten. Oder du planst noch eine Gipfelbesteigung ein. Von der Tilisuna-Hütte kannst du nach Westen auf einen Grat aufsteigen und diesem bis zum Gipfel der Sulzfluh folgen. Der Abstieg erfolgt durch die sehr steilen, felsigen Nordhänge.

  • Schwer
    07:32
    19,6 km
    2,6 km/h
    700 m
    1 450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute heißt es: Früh aufstehen! Denn dir steht ein weiter Abstieg in tiefere Gefilde bevor. Doch ganz ohne Aufstieg geht es im Rätikon natürlich nicht. Geradewegs nach Westen wanderst du auf den Öfapass. Nach einem kurzen Abstieg solltest du dir den Blick durchs Schweizer Tor nicht entgehen lassen. Dann geht es für heute noch ein letztes Mal bergauf zum Verajoch.Deinen langen Abstieg versüßt dir bald der leuchtend blaue Lünersee, an dessen Ufer sich deine Beine kurz entspannen können. Links neben der Bergbahn – die du natürlich auch benutzen kannst – führt ein steiler Pfad mit Seilsicherungen hinab ins Brandnertal. Von seinem Namen „Böser Tritt“ brauchst du dich nicht verunsichern zu lassen, aber du solltest den Steig aufmerksam und konzentriert begehen. Unten im Tal folgst du dem Lauf des Flusses Alvier bis nach Brand.

  • Schwer
    05:52
    15,5 km
    2,6 km/h
    1 070 m
    710 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein heutiges Ziel ist der Himmel – und zwar der Nenzinger Himmel. Das ist eine urige Siedlung hoch über dem Ort Nenzing im Gamperdonatal. Um in den Himmel zu kommen, wanderst du über die Bergkette, die das Brandnertal im Westen begrenzt. Viele Kehren bringen dich dort, wo im Winter ein Skigebiet betrieben wird, hinauf zur Alpe Parpfienz. Alternativ kannst du auch die Bergbahn nehmen. Nun hast du die Wahl: Entweder du gehst geradewegs durchs malerische Lorenzital oder du steigst südlich von der Hütte auf den Bergrücken des Golma auf und bewegst dich immer weiter Richtung Westen.Mit dem Amatschonjoch erreichst du die höchste Erhebung des Tages. Von hier steigst du Richtung Süden unter der Windeggerspitze und dem Blankuskopf zur Setschalpe ab. Nun folgt noch ein kurzes Stück durch einen Wald und schon bist du im Himmel.

  • Schwer
    06:08
    16,5 km
    2,7 km/h
    990 m
    790 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute übertrittst du wieder eine Landesgrenze, nämlich die nach Liechtenstein. Dafür gilt es mal wieder, eine Bergkette zu überwinden. Die Etappe beginnt mit einem steilen Anstieg, woraufhin es auf der anderen Seite nur etwas flacher hinab nach Malbun geht. Dein Weg führt an dem malerisch gelegenen Bergdorf vorbei und im Anschluss nach Norden hinauf aufs Sassfürkle.Der letzte knackige Anstieg des Tages bringt dich auf das Mattlerjoch, das gleichzeitig die Grenze zu Österreich markiert. Über die gleichnamige Alpe geht es anschließend bergab. Nur ganz am Ende des Weges geht es noch einmal ein paar Meter bergauf zur Gampalpe.

  • Schwer
    04:54
    11,1 km
    2,3 km/h
    520 m
    1 170 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit dieser Etappe verabschiedest du dich von den felsigen Bergen. Damit du die Landschaft noch einmal voll auszukosten kannst, wartet einiges an Auf und Ab auf dich. Zunächst steigst du ins Galinatal ab, wo du dem Wasser flussaufwärts folgst. Dann wendest du dich nach rechts und umgehst die Ausläufer der Hohen Köpfe ohne viel Höhenverlust.Atme an der Sattelalpe noch einmal tief durch, denn es folgt ein steiler Aufstieg. Hast du diesen hinter dir, bringt dich der Weg durch einen herrlichen Bergwald zur Bazoraalpe. Nimm dir Zeit, um die Aussicht auf die Felsgipfel der Drei Schwestern im Westen zu bewundern. Den Abschluss des Tages macht der Abstieg nach Gurtis.

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Collection Statistik

  • Touren
    31
  • Distanz
    406 km
  • Zeit
    151:33 Std
  • Höhenmeter
    20 990 m

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