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Sicherheitstor Erbstorf

Sicherheitstor Erbstorf

Fahrrad-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Tipps

  • Siegfried LG

    Dieses Tor hat aus Sicherheitsgründen auch einen Sinn. Kurz vor dem Schiffshebewerk Scharnebek überquert der Kanal die Straße von Erbstorf nach Scharnebek. In der Anfangszeit des Kanals kam es dort zum Bruch und das Wasser floss bis nach Lüneburg.

    • 24. Dezember 2016

  • Sachsen Onkel

    Das Tor soll ein Auslaufen des Kanals bei Schäden am Kanal verhindern.

    • 14. Juni 2017

  • Cord

    Neben diesem Tor gibt es einen schattigen Parkplatz. Dort kann man gut eine Pause machen.

    • 7. August 2018

  • JR56

    Der 115 km lange Elbe-Seitenkanal wurde nach achtjähriger Bauzeit am 15. Juni 1976 eröffnet. Hauptzweck des Kanalbaues war, eine Verbindung zwischen Elbe und Mittellandkanal innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu schaffen, denn die ursprüngliche Verbindung – das Wasserstraßenkreuz Magdeburg – lag während der deutschen Teilung in der DDR.Der Bau wurde auch dazu genutzt, ein Hindernis für Panzertruppen in Ost-West-Richtung zu errichten. Die Kanalböschungen wurden als Sperre für Panzer aus Richtung Osten angelegt, aus Westen können die Böschungen in Richtung Osten in bestimmten Bereichen befahren werden. Die Brücken waren oder sind teilweise noch heute mit Sprengschächten ausgestattet, in den Unterführungen gab oder gibt es Panzersperren.
    Seit der deutschen Wiedervereinigung wird der Kanal nicht nur als Abkürzung zwischen nördlicher Elbe und westlichem Mittellandkanal genutzt, sondern auch auf dem Weg zwischen nördlicher Elbe und östlichem Mittellandkanal, wenn die Elbe zwischen Schnackenburg und Magdeburg Niedrigwasser führt.
    Um bei Schäden das Auslaufen einer gesamten Kanalhaltung zu verhindern, sind im Kanal bei Wasbüttel (km 0,97), Osloß (km 9,72), Wieren (km 56,32) und Erbstorf (km 103,72) Sicherheitstore eingebaut.Am 18. Juli 1976, wenige Wochen nach Eröffnung des Kanals, kam es zu einem Dammbruch bei Lüneburg. Der Kanal brach an einer Unterführung in der Gemeinde Adendorf im Ortsteil Erbstorf, kurz südlich des Schiffshebewerks Scharnebeck. Knapp vier Millionen Kubikmeter Wasser überfluteten etwa 15 km² Umland.Die ausgelaufene Wassermenge wäre noch um ein Vielfaches höher gewesen, wenn der gesamte Kanalabschnitt zwischen der Schleuse Uelzen und dem Schiffshebewerk Scharnebeck leergelaufen wäre. In Richtung Scharnebeck konnte ein Sicherheitstor bei Erbstorf geschlossen werden – die hierdurch zurückgehaltene Wassermenge war aber vergleichsweise gering, da der Kanal rund 2,4 Kilometer weiter nördlich durch das Schiffshebewerk sowieso unterbrochen war. Als letzte Möglichkeit fuhren schwere Bergepanzer der Bundeswehr in den Kanal, um die Strömung zu beruhigen und das klappte zum Glück auch.
    Anschließend konnte der Kanal instandgesetzt und im Juni 1977 endgültig dem Verkehr übergeben werden.
    de.wikipedia.org/wiki/Elbe-Seitenkanal

    • 13. September 2020

  • JR56

    Der Elbe-Seitenkanal (ESK) ist eine Bundeswasserstraße in Niedersachsen zwischen dem Mittellandkanal (MLK) und der Elbe. Der 115 km lange Kanal führt von Edesbüttel westlich von Wolfsburg (MLK-km 233,65) über Uelzen nach Artlenburg im Landkreis Lüneburg (Elbe-km 572,97)Der Elbe-Seitenkanal wurde nach achtjähriger Bauzeit am 15. Juni 1976 eröffnet. Hauptzweck des Kanalbaues war, eine Verbindung zwischen Elbe und Mittellandkanal innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu schaffen, denn die ursprüngliche Verbindung – das Wasserstraßenkreuz Magdeburg – lag während der deutschen Teilung in der DDR.Der Bau wurde auch dazu genutzt, ein Hindernis für Panzertruppen in Ost-West-Richtung zu errichten. Die Kanalböschungen wurden als Sperre für Panzer aus Richtung Osten angelegt, aus Westen können die Böschungen in Richtung Osten in bestimmten Bereichen befahren werden. Die Brücken waren oder sind teilweise noch heute mit Sprengschächten ausgestattet, in den Unterführungen gab oder gibt es Panzersperren.Seit der deutschen Wiedervereinigung wird der Kanal nicht nur als Abkürzung zwischen nördlicher Elbe und westlichem Mittellandkanal genutzt, sondern auch auf dem Weg zwischen nördlicher Elbe und östlichem Mittellandkanal, wenn die Elbe zwischen Schnackenburg und Magdeburg Niedrigwasser führt. Um bei Schäden das Auslaufen einer gesamten Kanalhaltung zu verhindern, sind im Kanal bei Wasbüttel (km 0,97), Osloß (km 9,72), Wieren (km 56,32) und Erbstorf (km 103,72) Sicherheitstore eingebaut. Am 18. Juli 1976, wenige Wochen nach Eröffnung des Kanals, kam es zu einem Dammbruch bei Lüneburg. Der Kanal brach an einer Unterführung in der Gemeinde Adendorf im Ortsteil Erbstorf, kurz südlich des Schiffshebewerks Scharnebeck. Knapp vier Millionen Kubikmeter Wasser überfluteten etwa 15 km² Umland.Die ausgelaufene Wassermenge wäre noch um ein Vielfaches höher gewesen, wenn der gesamte Kanalabschnitt zwischen der Schleuse Uelzen und dem Schiffshebewerk Scharnebeck leergelaufen wäre. In Richtung Scharnebeck konnte ein Sicherheitstor bei Erbstorf geschlossen werden – die hierdurch zurückgehaltene Wassermenge war aber vergleichsweise gering, da der Kanal rund 2,4 Kilometer weiter nördlich durch das Schiffshebewerk sowieso unterbrochen war.
    Anschließend konnte der Kanal instandgesetzt und im Juni 1977 endgültig dem Verkehr übergeben werden.
    de.wikipedia.org/wiki/Elbe-Seitenkanal

    • 13. September 2020

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Ort: Adendorf, Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland

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