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Cinque Terre im Uhrzeigersinn

146 km
-- km/h
2 500 m
2 500 m

Tourenverlauf

Start
0 m
Viel Meer schon zu Beginn: Blick über den tigullischen Golf von Sestri Levante
19,0 km
Ligurische Farbenpracht auf dem Weg zum Passo della Mola
Blick zurück durch das Val Petronio zum tigullischen Golf
21,2 km
39,7 km
Die Bar in Borghetto di Vara sollte man nicht links liegen lassen
61,3 km
65,3 km
Blick über La Spezia, im Hintergrund die Marmorsteinbrüche von Carrara
66,0 km
Der Golfo dei Poeti bei La Spezia
73,8 km
77,2 km
Beginn der alten Cinque Terre Panoramastrasse: steil hier
78,0 km
Blick von Groppo Richtung Manarola
79,3 km
Typisches Cinque-Terre-Landschaftsbild
79,9 km
80,0 km
Das nenne ich Meerblick
82,4 km
Corniglia, eines der Cinque-Terre-Dörfer
83,2 km
Von oben sehen die Cinque-Terre-Dörfer toll aus
89,4 km
Oberhalb Monterosso auf der Panoramastrasse
90,2 km
Von der Panoramastrasse sieht man über den tigullischen Golf weit Richtung Genua
Toller Blick von der Panoramastrasse auf die Bucht von Monterosso
91,2 km
107 km
Die Auffahrt von Bonassola zum Passo del Bracco ist ein Traum
114 km
119 km
142 km
146 km
Ziel

Höhenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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Gemacht von Cycling Adventures

29.09.2017

Kommentare

  • Cycling Adventures

    Wie in unserem Blog schon ausführlich beschrieben (blog.cycling-adventures.org/radweg-ligurien-kueste), gibt es im levantischen Teil Liguriens hervorragende Möglichkeiten, wunderschöne Küstentouren zu unternehmen. Berühmt ist der unter Weltkulturerbe gestellte Abschnitt Cinque Terre. Auch wenn man an der Küste ist, es ist dort sehr steil und bergig. Das hat für uns Radfahrer grosse Vorteile: die fünf Dörfer (Cinque Terre) sind auf der Strasse nur sehr beschwerlich und recht abenteuerlich erreichbar. Das bedeutet, dass auf der schmalen Panoramastrasse in luftiger Höhe nur sehr wenig Verkehr herrscht. Tolle Aussicht mit wenig Verkehr: Da wollen wir hin.
    Jedoch gibt es dort nicht viele Strassen und Tourenvarianten. Die schönste Strecke verläuft als Kammstrasse der Küste entlang und geht bis auf über 500 Meter hoch. Von ihr gehen meist Stichstrassen zu den am Meer gelegenen, pittoresken Orten ab.
    Um die komplette Strasse ab Chiavari zu fahren, kommt so eine stattliche Runde zusammen, die sich aber gut fahren lässt, denn es gibt längere beinahe flache Abschnitte - eine Rarität in Ligurien.
    In dieser Variante wird die Runde im Uhrzeigersinn gefahren, sie lässt sich aber natürlich auch umdrehen.
    Los geht es flach dem tigullischen Golf entlang und ab Sestri Levante weg von der Küste ins Val Petronio. Das ist ein sehr angenehmer Anstieg zu Beginn der Tour, denn er ist nie steil. Vor dem grossen Tunnel geht es rechts weg nach Velva und ca. 1 km nach Velva darf man eine scharfe Abzweigung zum Passo della Mola nicht verpassen. Es folgt eine schöne, einsame Strecke hoch zum Passo della Mola, von wo man Ausblicke bis aufs Meer hat und zur anderen Seite ins Varatal. Oben auf dem Pass beeindrucken bei guten Sichtbedingungen die markanten Apuanischen Alpen. Ein lohnender Aufstieg, der einen ins Varatal führt. Nun folgt eine lange Fahrt durch das Varatal. Denn die Vara führt südlich von La Spezia ins ligurische Meer. Die Route führt mitten durch La Spezia durch, daher kann man nun einige Kilometer mit recht viel Speed durch das Tal fahren, erst einige Kilometer vor La Spezia geht es wieder leicht bergauf, weil man aus dem Tal abzweigt. Unterwegs lohnt übrigens ein Kaffeestop in Borghetto di Vara.
    Plötzlich ist es also wieder da, das Meer, und unter einem liegt die Bucht von La Spezia mit dem Marinehafen. Sieht cool aus! Und die Abfahrt runter ins die Stadt ist auch nicht ohne. Von so vielen Serpentinen kann man in Deutschland nur träumen. ;)
    Nur kurz muss man durch die Stadthektik, bald schon führt die Tour dem Marinehafenbecken entlang und führt dann in einem sehr langen Schlenker wieder bergauf, um die Halbinsel
    von Portovenere zu überqueren. Auf diesem Schlenker hat man die besten Aussichten auf La Spezia, was wirklich schön ist: die schachbrettartig angelegten Strassen, die Kriegsflotte, die Hafenbucht, im Hintergrund die von weitem sichtbaren Steinbrüche von Carrara mit den wie Schnee leuchtenden Abräumhalden vom weissen Marmor. So erreicht man bald einen langen Tunnel, für den es nicht schaden kann, ein Rücklicht dabei zu haben.
    Nach dem Tunnel ist man mitten in der Cinque Terre drin und wird von einem gleissenden, azurblauen Meer empfangen.
    Erstmal geht es immer leicht abfallend auf einer absurd breiten Strasse dahin über Viadukte und durch Tunnels. Das ist die neue Strasse, man kann auf ihr schön Tempo machen bei Sonne und Meeresblick. Das geht so bis zum Abzweig nach Manarola, wo der Bau dieser Strasse gestoppt wurde, indem die Region unter Weltkulturerbe gestellt wurde. Glücklicherweise. So zweigt man auf die alte, schmale Strasse ab. Die aber auch gerade ziemlich heftig steil zur Sache geht. Hier ist alles wunderschön terrassiert, eines der Merkmale der Cinque Terre, schattenspendender Wald ist Fehlanzeige, es wird heiss hier...
    Man klettert rasch in die Höhe, es geht hoch und runter, das ist der schönste Abschnitt der Panoramastrasse. Man hat teilweise grandiose Ausblicke auf die Steilküste und die weit unterhalb gebauten Cinque-Terre-Dörfer in dem typischen Landschaftsbild der für den Weinbau hergerichteten Bergflanken.
    Der höchste Punkt ist der Passo del Termine auf 550 Metern Höhe. Hier kommt wieder eine deutlich grössere Strasse aus dem Hinterland, auf welcher es nun in einer rasanten Abfahrt runter ans Meer nach Levanto geht. Ein guter Ort, um etwas zu trinken, denn auf der Panoramastrasse gibt es nicht viel Infrastruktur.
    Es fehlt noch ein knackiger Pass, um zurück an den tigullischen Golf zu kommen, nämlich der 600 Meter hohe Passo del Bracco. Hier mussten die Römer beim Bau der Küstenstrasse Via Aurelia einen Pass einbauen, weil die Küste einfach zu zerklüftet und steil ist. Es lohnt sich, die zu einem Radweg umfunktionierte, alte Bahntrasse zu nutzen, die bis Framura führt. Am besten in Bonassola weg vom Radweg und hoch zum Passo del Bracco. Denn das ist die schönste Auffahrt zum Bracco. Sie bietet nochmals tolle Ausblicke aufs Meer, es vollziehen sich interessante Vegetationswechsel und im welligen Bereich vor dem Bracco sieht man nochmals bis zu den Apuanischen Alpen und auf der linken Seite über die Bucht von Genua. Eine meiner Lieblingsstrecken in Ligurien.
    Auch die Abfahrt vom Bracco gehört zu meinen Favoriten. Rechts sieht man ins bergige Hinterland, links, meist schon am späteren Nachmittag, das tiefblaue, glitzernde Meer mit dem warmen Licht der späten Nachmittagssonne. Und die Abfahrt macht richtig Spass bis auf Null Meter bei Sestri Levante!
    Zum Ausklingen dieser tollen Küstentour, die man in dieser Form wohl fast nur in Ligurien erleben kann, sollte man von Cavi bis Ligurien unbedingt die Panoramastasse wählen. Sie bietet zum Abschluss nochmals schöne Meerblicke.

    • 10.01.2018

  • Cycling Adventures

    Jedes Jahr bieten wir in Ligurien drei geführte Radwochen an, mit Geheimtipp-Garantie ...
    ligurien.cycling-adventures.org

    • 24.02.2018

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