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Stefan 🏳️‍🌈
 

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Über Stefan 🏳️‍🌈

Fährt viel zu selten lange Touren. In Berlin wohnend. Oft mit Faltrad unterwegs.

Distanz

5 048 km

Zeit in Bewegung

311:26 Std

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  1. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    vor einem Tag

    04:19
    100 km
    23,2 km/h
    440 m
    390 m
    Suki - Kleine Wanderin, Rosefahrer und 29 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Warum trägt man beim Radfahren in den Norden Berlins gepolsterte Radhosen?
      Damit man bei der Rückfahrt im Zug von der Ostsee auf die Treppensitzplätze vorbereitet ist.
      Scherz beiseite: eine kurzfristige Absage meiner Eltern zu einer Flämingskaterunde ließ mich spontan eine andere Tour suchen. Und entsprechend der Windrichtung ging es heute von Südost nach Nordwest. Für eine Fahrt vom Oderbruch Richtung Berlin bin jedoch zu spät aufgestanden. Dankenswerterweise war da noch eine der Lieblingsrunden von Jens und sie enttäuschte nicht. Praktisch durchgängig auf Radinfrastruktur ging es von Eberswalde zunächst entlang des Finowkanals um über den Radweg Berlin-Usedom am Werbelinsee vorbei zur Tour Brandenburg zu stoßen. Dieser folgte ich bis Fürstenberg Havel.
      Landschaftlich sehr abwechslungsreich zwischen Seen, Feldern, Kiefernplantagen und vereinzelt auch Buchenwäldern passiert man diverse interessante historische Orte. Für die hatte ich heute aber vergleichsweise wenig Zeit, denn die Luft war doch warm und drückend und auf einen späteren Zug in Fürstenberg wollte ich nicht warten. Und als Ostseezug war der rappelvoll und ich war froh, das Faltrad genommen zu haben.Was nur wieder störte, waren vereinzelte Autos und Motorroller auf den Radrouten. Das kann die ganze entspannte Stimmung stören, weil auf diesen schmalen Wegen praktisch kein Ausweichen möglich ist.

      • vor 19 Stunden

  2. Stefan 🏳️‍🌈 war wandern.

    vor 2 Tagen

    02:23
    7,36 km
    3,1 km/h
    10 m
    0 m
    Daniel F, Rosefahrer und 39 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Es ist wirklich toll, dass so viele Menschen auf die Straße gehen, um für die Rechte von queeren Menschen zu demonstrieren. Angesichts der anhaltenden Verschärfungen in Polen und Ungarn und auch in einigen anderen Ländern ist das auch dringend nötig. Und die Community hierzulande bangt um ihre Infrastruktur. Auch deshalb ist es wichtig, hier ein starkes Zeichen zu setzen. Leider wurde es jedoch insbesondere an der Leipziger Straße zu voll und zu viele verzichteten darauf, sich und andere zu schützen. Schade.

      • vor 2 Tagen

  3. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    vor 3 Tagen

    Daniel F, Polakueche und 37 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Eine nette Wochenendstarttour zur ehemaligen FDJ-Hochschule am Bogensee. Mit Mücken und Badepause.

      • vor 2 Tagen

  4. Polakueche, illywhacker und 27 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Gemeinsam mit dem Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und dem Pendant aus Steglitz-Zehlendorf befuhren wir die Teltowkanalroute und sahen uns an, warum die Alternativen nicht in Frage kommen.infravelo.de/projekt/teltowkanalroute

      • 18. Juli 2021

  5. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    16. Juli 2021

    illywhacker, Polakueche und 30 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Ich gebe es zu: ich habe noch nie gezeltet. Gleichzeitig ist noch in einem sehr frühen Stadium eine längere Alpentour in der Vorbereitung und Zelten ist dabei eine Option. An diesem Wochenende ergab sich nun die schöne Gelegenheit, Antworten zu finden auf die Fragen:1. Wie tourengeeignet ist die Taschenkonfiguration des Brompton?2. Wo sind noch Schwachstellen in meiner sonstigen Ausrüstung?3. Wie campinggeeignet bin ich selbst?Praktischerweise hat mein Schwimmverein finforfun (FKK; hauptsächlich schwul) für seine Mitglieder nach langer Lockdown-Pause nämlich ein Camping-Wochenende in Herzsprung bei Angermünde organisiert. Leider war der Freitag bei mir noch zu voll, so dass ich nur eine kurze Anreise aus Eberswalde schaffte. Die ging direkt von Eberswalde über die L200 vorbei am Kloster Chorin und durch Serwest Richtung Herzsprung. Bis Kloster Chorin gibt es dabei einen gut fahrbaren straßenbegleitenden Radweg, danach soll man sich mit durch den Autoverkehr durchschlagen. Und der ist leider durchaus spürbar. Für die 100 Meter entlang der B2 brauchte es erst mehrere Demonstrationen, bis jetzt endlich ein Radweg bis zur nächsten Feldwegkreuzung gebaut wurde. Der sandige und schottrige Feldweg brachte mich dann auch an den Zielort. Zu den Fragen oben:
      zu 1. Ich bin gefahren mit der T-Bag vorn und dem Gepäckträgertaschennachbau von Radical Design (sehr ähnlich, aber nicht ganz dem Original, wie sie es für Brompton produzieren). Beide haben eine Gewichtsbeschränkung von 10 Kilo, was eben schon eine der größten Herausforderungen darstellt. Viel Verpflegung kann man da nicht mitnehmen. Beide waren gut gefüllt: Vorn der schwerere Teil: Verpflegung, Getränke, Kleidung, Badelatschen, Liegetuch, Campinggeschirr, Hygienbedarf. Hinten Schlafsack, Luftmatratze, Kissen, Handtuch. Obendrauf leidlich gesichert das Zelt.
      Diese Tour war auch der erste Einsatz der Gepäckträgertasche. (Zuvor hatte ich die Rucksacklösung genutzt, siehe komoot.de/tour/97303088, die aber andere Nachteile hat). Und diese Gepäckträgertasche machte ihren Job nicht so gut: Der alte klobige Schlafsack beulte die Tasche zu sehr aus, so dass sie den Fersen beim Treten im Weg war. Das ist für 20 Kilometer noch verkraftbar, geht für mehrtägige Langstreckentouren womöglich mit Klickpedale aber überhaupt nicht. Lösungsmöglichkeiten: Erstens ein anderer, vor allem kompakterer Schlafsack, zweitens besteht noch die Option einer Ortlieb Bikepacking Satteltasche, die zusätzlichen Stauraum schaffen könnte.zu 2. Der Schlafsack war bei dem Wetter überflüssig. Er ist aber auch sonst zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Er füllt praktisch 80 Prozent meiner Gepäckträgertasche aus. Wenn jemand einen guten Tipp hat: gerne kommentieren! Die Küchenausstattung ist noch weitestgehend offen, aber als kochlich anders begabte Person ist das eine größere Baustelle.
      Was ich aber gelernt habe: Ohrpfropfen sind unverzichtbar. Erst recht, wenn im Umkreis bis 2 Uhr eine Feier mit lauter Musik stattfindet. Das sonst manchmal unerträgliche Gebrüll der Vögel am Morgen war dagegen die reinste Erholung.
      zu 3. Grundsätzlich geht es, erholsam geht anders aber besser. Zumindest haben sich aber die Mücken gefreut, dass so viele freiwillig an ihr See- und Waldgebiet kommen und sich auch noch wenig bekleiden, um sich da abstechen zu lassen.

      • 18. Juli 2021

  6. Haibike, Matthias #Berlin und 58 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Heute gab es Ostwind und deshalb fuhr ich von der Neiße-Mündung zurück nach Berlin. Und so lang wie die Strecke war, so abwechslungsreich war sie auch:Zu Beginn gab es einige Kilometer des schönen Odertals, dann folgte ein Besuch des Kloster Neuzelle, das Schlaubetal, Beeskow, der Scharmützelsee. Und als weil ich in der Nähe war, wollte ich unbedingt einen Abstecher nach Storkow machen. Dort liegt die evangelische Jugendbildungsstätte Hirschluch, mit der ich persönlich sehr schöne und wichtige Erinnerungen verbinde. Weiter ging es Richtung Spreenhagen. Gemäß den Erfahrungen von Komoot bin ich über Spreeau und Freienbrink gefahren, da die ausgewiesene Radroute über Steinsdorf und Hartmannsdorf inzwischen zu viel motorisierten Verkehr aufweist. Da die Ortsdurchfahrt durch Freienbrink gesperrt war, war dort natürlich Ruhe. Aber die Protestschilder der Anwohner gegen Verkehrslärm lassen vermuten, dass das nicht der Normalzustand ist. Ansonsten zu den Wegen: Es gibt großartige Abschnitte die vorwiegend dem Rad vorbehalten sind wie der Oderradweg oder anderer ausgewiesener Radrouten (leider fahren manche Autofahrende trotzdem auf solchen Wegen), etliche straßenbegleitende Wege, manchmal aber auch sehr spärlich befahrene Straßen. Dies war insbesondere im östlichen Tourabschnitt der Fall, aber auch von Storkow nach Markgrafpieske fuhr nur ein Auto auf der Straße. Umso unangenehmer fiel der viele Verkehr ab Neu-Zittau auf. Habe ich mich vorher bewusst gegen eine Beschallung entschieden, zog ich ab dort doch diverse Podcasts dem Verkehrslärm vor.Vom Prinzip kann man die Tour in Erkner oder am Königs Wusterhausener S-Bahnast beenden.Ach übrigens: Am Campingplatz Jägerbude rate ich vom Erdbeerbecher ab. Da Schokoeis reinzutun geht gar nicht. Und das Vanilleeis hatte eine sehr unangenehme Konsistenz. Die Apfelschorle haben sie aber hinbekommen.

      • 11. Juli 2021

  7. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    4. Juli 2021

    Tom Spandau, Rosefahrer und 50 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Wer auf einer Tour sozialistische Moderne, eine atemberaubende Auenlandschaft, Technikwunder, autofreie Wege an Wasserkanälen und kühle Wälder erleben möchte, der oder dem kann ich diese Tour ans Herz legen. Als Nachklapp zur ausgefallenen nächtlichen Anfahrt aus Stettin zur ADFC-Sternfahrt wollte ich heute mit einem Strava-Kontakt diese Tour nachholen. Die Zugverbindung nach Stettin ist aber nach dem Unwetter der letzten Woche noch immer gestört und so ging es im ruhigen Zug direkt nach Schwedt.Hier kann man noch eines dieser DDR-Centrum-Warenhäuser finden, die eine sehr charakteristische Fassade haben und die andernorts entweder abgerissen oder wie am Berliner Alexanderplatz völlig entfernt wurden. Auch das Theater am Ende der Magistrale ist eine klassische Idee des DDR-Städtebaus, die auch in Potsdam umgesetzt werden sollte, es dort aber nur bis zum Rohbau geschafft hat.Und danach kommt gleich das erste Highlight der Tour: der leider durch Ausbaupläne Polens bedrohte Nationalpark Unteres Odertal. Ein grünes, wildes Band zieht sich durch ein Tal, das gleichzeitig Horizont und Weite bietet. Auf überwiegend gutem Asphalt kommt man auf dem Oder-Neiße-Radweg zügig voran in Richtung Süden. Auf dem Seitenkanal herrscht reger Schiffsverkehr. Nur an einigen Stellen gibt es einen bremsenden Betonplattenweg und manchmal wird der Weg nicht nur schmal, sondern auch durch blühende Kornblumen weiter eingeengt.Ab Hohensaaten folgt man dann der Wriezener Alten Oder in Richtung Oderberg. Die Oberfläche ist eher schlecht, aber die Landschaft schön. Von Oderberg nach Liepe kann man entweder einer leidlich befahren hügeligen Straße folgen oder weiterhin mit schlechtem Untergrund durch das Niederoderbruch fahren. Mit dem Faltrad fiel die Wahl auf die erste Variante. Vorbei am Schiffshebewerk Niederfinow geht es zum Treidelweg, dem hier bis Finowfurt gefolgt wird. Am Wasser entlang ist er eine grüne Route durch Eberswalde hindurch. Manchmal etwas eng, manchmal mit regem Gegenverkehr. Aber angenehm.Ab Finowfurt geht es zum Radweg Berlin-Usedom. Und es geschehen noch Wunder: Die Überfahrt über die Autobahn bei Finowfurt hat endlich eine gutfahrbare Asphaltschicht erhalten. Wie die Autobahnüberführung nördlich von Biesenthal war dies sonst eine Qual über historisches und dementsprechend furchtbar zu fahrendes Kopfsteinpflaster. Auf dem Radweg Berlin-Usedom geht es ab hier Richtung Berlin durch kühle Wälder. Leider hat der Weg schon viele Wurzelschäden abbekommen.Auf vergleichsweise autoarmen Wegen kommt man bis ins Berliner Zentrum , wo der Bike-Up vor dem Brandenburger Tor obligatorisch war.Insgesamt eine empfehlenswerte Tour.

      • 4. Juli 2021

  8. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    27. Juni 2021

    Thomas 🚴 🚶, mbuna und 35 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Heute gab es nur eine kurze Runde, denn es musste eine Tagesspiegel-Antwort zur Teltowkanalroute geschrieben werden. Und so fuhr ich wie schon lange geplant in den Osten Berlins. Und da gibt es abschnittsweise durchaus schöne Radstrecken.

      • 27. Juni 2021

  9. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    25. Juni 2021

    02:04
    19,9 km
    9,7 km/h
    20 m
    30 m
    Tom Spandau, RadlerJan und 40 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Große Irritation am Anfang: Es wurde eine Demo angemeldet. Eine Critical Mass finde nicht statt. Unmut machte sich breit. Und dann ging es nur sehr schleppend voran, auf dem Kottbusser Damm wurde gestanden oder geschoben. Und ab der Kreuzung Urbanstraße brach sich dann der Berliner Anarchismus Bahn und es wurde eine CM wie ich sie noch von vor einigen Jahren kannte: selbst organisiert, wenig Polizei. Zumindest im vorderen Bereich lief es flüssig. Fazit: keine schlechte Idee, die Polizei mit einer Demonstration zu binden.

      • 25. Juni 2021

  10. Stefan 🏳️‍🌈 war Fahrrad fahren.

    20. Juni 2021

    David mit Radl, Paul und 136 anderen gefällt das.
    1. Stefan 🏳️‍🌈

      Einmal Brompton um Westberlin an einem der längsten Sonntage des Jahres – fertig ist „La Superbe“. Und bei dieser Ausgabe bin ich das erste Mal mitgefahren.Ein netter Trupp von fünf Brompton-Fahrenden und ein guter Freund traf sich an diesem heißen Tag um sieben am Brandenburger Tor. Und dann ging es los. Auch nach zehn Jahren Leben in Potsdam und sieben Jahren in Berlin hat diese Tour mir die Stadt und ihr Umland noch einmal neu aufgeschlossen. Ich bin Querverbindungen gefahren, die ich noch nicht kannte, durch mir bislang verschlossene Grünzüge und selbst die Ecken, die ich schon kannte, ergeben auf der langen Runde einen neuen Sinn. Pannen gab es bis auf Kleinigkeiten keine, ein Schlauch wurde sicherheitshalber gewechselt. Und meine neue Zeigerachse für die BWR-Schaltung muss ich das nächste Mal besser mit der Rändelmutter sichern.Ansonsten war das nicht nur die längste Tour, die ich mit dem Faltrad gemacht habe, sondern die längste Radtour überhaupt. Abgesehen von zwischendurch auftretenden Knieproblemen kam ich richtig glücklich an. Und diese Tour schließt damit weitere Langtouren für mich auf. Toll.

      • 20. Juni 2021

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