Michael wandert 🌄

HH-Altona (Stadtteil-Touren)

Michael wandert 🌄

HH-Altona (Stadtteil-Touren)

Collection von Michael wandert 🌄

14 Stadtteile "All to nah" zu Hamburg. Die "Stadt der Parks an der Elbe" ist seit 1937 der Hamburger Westen.
Mit Elbanschluss (von West nach Ost):
Rissen, Blankenese, Nienstedten, Othmarschen, Ottensen, Altona-Alststadt
Ohne Elbanschluss (von West nach Ost):
Sülldorf, Iserbrook, Osdorf, Lurup, Groß Flottbek, Bahrenfeld, Altona-Nord, Sternschanze
hamburg.de/stadtteile/altona/6755730/bezirk-altona
ndr.de/geschichte/Die-Geschichte-Altonas,altona350.html

Auf der Karte

Touren & Highlights

    03:39
    17,3 km
    4,7 km/h
    180 m
    160 m

    Ich war überrascht, wie viele Highlights an den Bahrenfelder Stadtteilgrenzen liegen. Da sind die hübsch hergerichteten Arbeiterquartiere, die zu modernen Büroeinheiten umgestalteten Gewerbehöfe, die fünf Hochhäuser der Sibeliusstrasse, die nachbarschaftschaftliche Steenkampsiedlung, die zwei großen Friedhöfe. Nicht zu vergessen die riesigen Stadien, kleinen Parks und verbindenden Grünstreifen. Die größte Grünflache der Stadt, den Altonaer Volkspark, habe ich leider nicht einmal gestreift, weil er mitten in Bahrenfeld und nicht an dessen Rand liegt . Dagegen musste ich die hoch frequentierte Autobahntrasse, die den Stadtteil übel in zwei Bereiche trennt, gleich zweimal kreuzen. Als sie gebaut wurde, musste der alte Bahrenfelder Stadtkern weichen - welch ein Frevel aus heutiger Sicht! Nun endlich bekommt Bahrenfeld einen Verband auf die Verkehrsader gelegt. Nach 50 Jahren kann die Wunde endlich vernarben - hübsch grün soll sie werden.
    Ein persönliches Abenteuer zum Schluss war der Weg entlang der Abstellgleise des Bahn-Werks Langenfelde, wo die Loks der Bundesbahn gewartet oder repariert werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dort sein durfte.
    hamburg.de/sehenswertes-bahrenfeld

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    04:58
    25,9 km
    5,2 km/h
    260 m
    260 m

    Weiter als nach Rissen geht es nicht im Westen Hamburgs. Der Stadtteil ist groß und obwohl hier mehr als 15.000 Menschen leben, scheint die bebaute Fläche klein. Einen Stadtkern gibt es gar nicht. Das Dorf Rissen ist vor allem eines: grün! Im Norden lockt der Forst Klövensteen sowie das NSG Schnaakenmoor, im Süden das sandige NSG Wittenberge und das Elbufer. Für mich schienen das beste Voraussetzungen für eine herbstliche Wanderung durch goldgelben Blätterwald zu sein. Und so war es auch! Eine ausgedehnte Pause in der Pony-Waldschänke bei Currywurst und Pommes musste natürlich sein, ich kannte sie schon von anderen Wanderungen.
    hamburg.de/sehenswertes-rissen

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  • 02:43
    13,6 km
    5,0 km/h
    100 m
    100 m

    Ich war noch niemals in - so heißt eine kleine, sehenswerte Serie im NDR über die 104 Hamburger Stadtteile. Ich könnte mich für Lurup bewerben, denn dort war ich tatsächlich noch nie.
    Dabei ist auch dieser Stadtteil, der an die schleswig-holsteinische Landesgrenze schrabbelt, gar nicht so übel. Vermutlich wohnt es sich in den zahlreichen Einfamilienhäusern nicht schlecht. Auch die Mehrfamilienhäuser, die eher entlang der S-Bahn-Linie zu finden sind, machen zumeist einen gepflegten Eindruck. Einen Stadtkern gibt es allerdings nicht und viele Einkaufsmöglichkeiten wohl auch nicht. Dafür aber jede Menge Schrebergärten und einige Parks. Mein persönliches Highlight in Lurup wurde der fantasievoll gestaltete Spielplatz am Rande des Bornparks.
    hamburg.de/sehenswertes-lurup
    hamburg.de/parkanlagen/4278128/bornpark
    ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburgs-Stadtteile-Ich-war-noch-niemals-in-,stadtteile116.html

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    02:21
    11,8 km
    5,0 km/h
    130 m
    140 m

    Das Wetter - herbstlich schön - machte diese Tour durch Othmarschen zum Pläsier. Einziger Wermutstropfen im Stadtteil ist die Einfahrt der A7 in den Elbtunnel, vor dem es sich oft aufs Heftigste staut. Gestern allerdings gab es freie Fahrt in beide Richtungen. Diesen dunklen Punkt hakte ich gleich am Anfang der Tour ab. So hatte ich anschließend nur noch die Highlights vor mir, von denen es zahlreiche gibt in diesem noblen Elbvorort. Am meisten erfreute ich mich am Jenischpark, der mir wegen der knorrig alten Bäume so gut gefällt. Aber auch der Weg die Elbe entlang mit stetem Blick Richtung Stadt und Hafen ist immer wieder schön. Meine Pause im Schröders Elbpark - hoch über der Elbe auf einer Bank in prächtiger Herbstsonne - habe ich sehr genossen. Tolle Tour durch einen sehenswerten Stadtteil.
    hamburg.de/sehenswertes-othmarschen

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    03:32
    17,2 km
    4,9 km/h
    150 m
    150 m

    Grau ist dieser Novembertag. Aber auch still ist es - und das steht dem Stadtteil gut. Im Norden: Weiden. Allerlei Getier kann ich darauf entdecken. Die Waldschänke hat - Corona zum Trotz - weiterhin geöffnet. Am Kiosk gibt es Leckeres vom Koch Dennis. Den Sitzplatz muss man sich suchen, die Pandemie-Beschränkung will es so.
    Die Sülldorfer Landstraße trennt den Stadtteil, der Süden von Sülldorf sieht gänzlich anders aus. Hier herrscht Buchenwald vor. Sehr schön ist das Blätterrascheln unter den Stiefeln. So ist Herbst am Schönsten, finde ich!
    Den Namen Sülldorf leitet sich übrigens vom plattdeutschen Suldorp ab, das "Dorf, in dem sich Schweine suhlen" bedeutet. Schweine konnte ich nirgends entdecken. Aber Pferde - überall.
    hamburg.de/sehenswertes-suelldorf

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    03:37
    17,0 km
    4,7 km/h
    130 m
    130 m

    Auch in Osdorf war ich bisher nie. Die Wanderung durch diesen Stadtteil der Kontraste hat mich positiv überrascht, denn es gibt reichlich Gegensätzliches zu entdecken:
    ▪ den Loki-Schmidt-Garten voller Botanik (der wg. Corona derzeit geschlossen ist),
    ▪ die prunkvollen Villen des Hochkamps,
    ▪ die grüne Weite der Osdorfer Feldmark,
    ▪ den kleinen Schack-See mit angrenzendem Borne Park,
    ▪ die riesige Großbausiedlung Osdorfer Born,
    ▪ die "Generalleutnant-Graf-von-Baudissin"-Kaserne (eine ehemalige Flak-Kaserne)
    ▪ das Elbe-Einkaufscentrum
    ▪ sowie kleine Siedlungen aus den 1930gern rund um die Kaserne.
    Langweilig wurde es auf dieser Tour nicht, doch der trübe Novembertag sorgte für kalte Finger.
    sv-osdorfer-born.de/stadtteil/stadtteil.html
    hamburg.de/sehenswertes-osdorf
    de.m.wikipedia.org/wiki/Osdorfer_Born

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    01:49
    8,37 km
    4,6 km/h
    70 m
    80 m

    Heute möchte ich zur Stadtteilbeschreibung einmal die offizielle Internetpräsenz der Freien und Hansestadt Hamburg <hamburg.de> bemühen, eine mir verlässliche Informationsquelle für meine Stadtteiltouren:
    "Stadtvillen, englische Gärten, unbefestigte Bürgersteige, riesige Bäume mit tief gefurchter Rinde, die schon Jahrhunderte auf dem Buckel haben – das ist Groß Flottbek. Man staunt über die enorme Ruhe mitten in der Stadt, die hin und wieder durch den Landeanflug eines tief fliegenden A380 unterbrochen wird."
    Genau so mutet Groß Flottbek an, empfand ich heute, als ich gemächlich durch den kleinen Stadtteil schlenderte. Einige Senioren*innen allerdings, die bereits des Öfteren unabsichtlich die Schaufenster der Waitzstraße mit ihren Automobilen demolierten, passen dagegen so gar nicht zum Understatement dieses Stadtteils. Daran wird derzeit mit schwerem Material und hohem Mitteleinsatz gearbeitet.
    ▪ Infos zum Stadtteil: hamburg.de/sehenswertes-gross-flottbek
    ▪ zu den Pollern in der Waitzstrasse: ndr.de/nachrichten/hamburg/Nach-Unfallserie-Massive-Poller-fuer-die-Waitzstrasse,waitzstrasse166.html

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    01:58
    9,23 km
    4,7 km/h
    70 m
    70 m

    Iserbrook ist niederdeutsch und bedeutet "Eisen-Bruch". Einst wurde hier aus den oberen Erdschichten Raseneisenerz gewonnen, das sich im sumpfigen Bruchland abgesetzt hatte. Von der ehemaligen Feldmark ist nichts mehr übrig, stattdessen wurde Iserbrook zu einer Ansammlung von Nachkriegssiedlungen, die den stark gestiegenen Hamburger Wohnraumbedarf decken sollten. Weder Park noch Grünstreifen noch Sehenswürdigkeit hat der unprätentiöse Stadtteil zu bieten, doch drumherum gibt es ja genug von alldem.de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Iserbrook
    hamburg.de/sehenswertes-iserbrook

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    02:01
    9,66 km
    4,8 km/h
    130 m
    120 m

    36.000 Menschen leben im kleinen Ottensen. Vor 100 Jahren war das schon so, als der Stadtteil nicht wie heute begehrte Wohnlage, sondern wirtschaftlich begünstigter Industriestandort war. Die Motte wurde er damals genannt; es war nicht liebevoll gemeint.
    Heute kann der Stadtteil mit Elbblick, restaurierten Gewerbehöfen, gediegenen Villen und quirliger Altstadtenge punkten. Ein paar Parks hier und da zur Auflockerung machen die Melange perfekt. Mir hat's hier heute gefallen.
    de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Ottensen
    hamburg.de/sehenswertes-ottensen
    szene-hamburg.com/gewerbehof-hagen-ottensen-rechtsstreit-vermieter-kuenstler-handwerker-gewerbetreibende

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    01:50
    8,66 km
    4,7 km/h
    110 m
    100 m

    Ist Schmuddelwetter der geeignete Hintergrund, sich dem Multi-Kulti-Stadtteil Altona-Nord zu nähern? Antwort nach der Tour: Nein! Denn es ist erstaunlich, wie viele Highlights man in dem an Verkehrsadern reichen Stadtteil entdecken kann. Ich habe sie akribisch aufgezeichnet, doch Komoot weigert sich derzeit, diese in der Tour anzuzeigen. Die Server seien überlastet, meinen sie bei Komoot... 😬. (Update 29.11.20: nun sind die Highlights sichtbar.)
    Meine Tour beginnt am S-Bahnhof Diebsteich, wo gleich der erste Höhepunkt aufwartet. Der Bahnhof selbst ist es nicht, denn der ist schmuddelig. Vielmehr besteht das Highlight in dem, was aus dem kleinen Bahnhof werden soll. Nämlich der neue Fernbahnhof Altona. Bis es soweit ist, steht dem westlichen Stadtteil eine gewaltige Umstrukturierung ins Haus. Schon einmal wurde der Altonaer Bahnhof nach Norden verlegt, nun ist es wieder so weit. Die neue Zukunft hat mit der Wohnprojekt "Neue Mitte Altona" schon begonnen.
    Auch sonst quirlt es im Stadtteil, z.B. auf der hoch frequentierten Stresemannstraße. Doch vielleicht stockt der Verkehr dort bald, wenn die alte Sternbrücke abgerissen und gegen eine Neue von gigantischen Ausmaßen ausgetauscht werden wird. Wenn es soweit ist, muss der Baumwagenplatz ZOMIA und damit eine Hamburgensie weichen.
    Mich beeindruckte in diesem Stadtteil am meisten der Altonaer Spar- und Bauvereins (Altoba), seine soziale Geschichte und Bauten. (altoba.de/altoba/geschichte/die-gruendung)
    Ich kann den Stadtteil empfehlen - bei jedem Wetter und mit ganz viel Zeit.
    hamburg.de/sehenswertes-altona-nord

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    02:34
    11,1 km
    4,3 km/h
    140 m
    150 m

    Nienstedten ist einer der schönsten Stadtteile Hamburgs. Es gibt herrliche Häuser, prachtvolle Villen und manch edles Schlösschen. Die drei weitläufigen Parks am Elbhang mit altem Baumbestand sind vom Feinsten, im Hirschpark gibt es Damwild zu bestaunen - allerdings im Gehege. Die ehemalige Elbschloss-Brauerei beherbergt eine exklusive Seniorenresidenz und der Elbuferweg bietet Auslauf für exquisite Spaziergänge bei weitem Elbblick. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht der Anblick der Airbus-Werke gegenüber in Finkenwerder. Doch das ist Meckern auf hohem Niveau.
    Mir gefiel heute die unscheinbare röm. kath. Kirche <Maria Grün> am Besten, weil sie in ihren Rundungen mir mit meinen klammen Fingern und kalten Füßen wärmende Geborgenheit schenkte. Im Sommer wäre wohl die Terrasse des Restaurants Louis Jacob mein Favorit gewesen. Doch heute war's dort zu fröstelig und wegen Corona sowieso geschlossen.
    hamburg.de/sehenswertes-nienstedten
    Maria Grün: de.wikipedia.org/wiki/Maria_Gr%C3%BCn_(Hamburg-Blankenese)

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    03:10
    14,7 km
    4,6 km/h
    240 m
    260 m

    "Wenn Hamburg das Tor zur Welt ist, dann ist Blankenese die Gartenpforte zur Welt. Das liegt nicht nur an den öffentlichen Parks, die es dort gibt. Der Geesthang rechts und links des Treppenviertels ist mit hohen Bäumen bewachsen und von Spazierwegen durchzogen", schreibt das Hamburger Abendblatt in seiner Stadtteilserie über den Stadtteil. Und <Hamburg.de> lässt sich zu folgender Aussage hinreißen: "Blankenese ist einer der schönsten Stadtteile Hamburg – und einer der reichsten. Das wundert nicht bei dem traumhaften Ausblick über die Elbe, den man von fast überall im Stadtteil hat. Nicht umsonst heißt eine alte Volksweisheit in der Hansestadt: „Mehr als Blankeneser kann ein Hamburger nicht werden.“
    Was kann ich dem noch hinzufügen? Vielleicht meinen heimlichen Hotspot? Es ist der famose Elbblick von der Terrasse der Villa Michaelsen. Auch das weiße Gebäude selbst gefällt mir sehr - vor allem das runde Fenster im Osten.
    hamburg.de/sehenswertes-blankenese
    Stadtteil-Artikel des HaAb: abendblatt.de/hamburg/bester-stadtteil/article226994819/Hamburg-Bester-Stadtteil-Blankenese-Elbe-Treppenviertel-Suellberg-Strandweg-Gosslers-Park-Berenberg-Bank.html

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    01:55
    8,98 km
    4,7 km/h
    120 m
    140 m

    Wandert man durch Altona-Altstadt, bewegt man sich im Kernbereich der ehemals größten Schleswig-Holsteinischen Stadt, die bis 1938 bestand, bevor sie - nicht freiwillig - ein Teil von Hamburg wurde.
    Altona war den Hamburgern bis dahin stets "Al-to-nah", stand Hamburg doch im Dauerkonflikt mit seinem Nachbarn, der lange Zeit zu Dänemark gehörte. Die Reste der Hamburger Wallanlagen sind ein frühes Zeugnis der ständigen Kabbeleien.
    Vom alten Altona blieb wenig; die Bomben der Gomorrha-Nächte zerstörten die Stadt nahezu vollständig. Der Wiederaufbau veränderte Altona's Aussehen sehr. Mir das alte Altona vorzustellen, gelang mir während des Spaziergangs nicht wirklich. Am ehesten ging es an der Palmallie. Einst für adeligen Spielespaß angelegt, verband die später zur Prachtstraße ausgebaute Allee Altona am Elbhang mit Hamburg. Einige historische Bauten säumen nach wie vor die heutzutage wichtige Verkehrsader zu den Elbvororten. Den einstigen Chic hat sie allerdings nicht mehr.
    Was mir besonders auffiel: vier großen Kirchen - alle evangelisch. Auch sie - im Krieg zerstört - wurden nicht originalgetreu wieder aufgebaut. Am imposantesten ist St. Trinitates. 1743 fertig gestellt, forderte die prunkvolle Barockkirche einmal mehr die Hamburger heraus. Nur wenige Jahre später antworteten die Hamburger mit dem Michel. Das nach der Kriegszerstörung recht schlicht restaurierte Kirchenschiff lässt heute nicht mehr ahnen, dass es innen einst ähnlich prächtig war wie im Michel. Doch schlicht kann auch schön sein, empfand ich während meines kurzen Aufenthaltes.
    Bezirk: de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_AltonaStadtteil:
    hamburg.de/sehenswertes-altona-altstadt
    de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Altona-Altstadt
    mein-altes.hamburg/stadt-altona

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    00:53
    4,39 km
    4,9 km/h
    50 m
    40 m

    Für den Stadtteil namensgebend ist eine sternförmige Verteidigungsanlage (Schanze), die zum Schutz gegen die damals feindlich gesonnenen Dänen als Vorposten der Wallanlagen angelegt war. An der Schanze bissen sich die Dänen während der dreiwöchigen Belagerung im August 1686 dann auch die Zähne aus. Wer weiß, wie sich Hamburg entwickelt hätte, wenn die Stadt damals eingenommen worden wäre. Womöglich wäre Altona heute die Großstadt und in Hamburg würde man Dänisch sprechen...
    Wo einst die Schanze war, ist heute der Schanzenpark. Auf dem Hügel mittendrin thront der ehemalige Wasserturm, zum Hotel umgebaut. Neben dem Park prägt mehrgeschossiger Wohnungsbau den Stadtteil. Die Kneipen, Cafés, Einzelhandelsgeschäfte und nicht zuletzt der alte Schlachthof machen "die Schanze" zum angesagten Szeneviertel. Hier ist eigentlich immer etwas los - doch heute war es menschenleer. Offenbar wirft der angedrohte Corona Lock-Down seine Schatten voraus. Querdenker denken quer, kann man an den Wänden der "Roten Flora" lesen, der daueraktiven Keimzelle für Proteste und Demonstrationen.
    Den kleinsten Stadtteil Hamburgs gibt es übrigens erst seit 2008.
    hamburg.de/sehenswertes-sternschanze
    de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Sternschanze
    de.wikipedia.org/wiki/Belagerung_Hamburgs_(1686)
    PS: mit dieser Schanzentour endet mein Urban-Hiking Projekt "Hamburgs Stadtteile umrunden".

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Collection Statistik

  • Touren
    14
  • Distanz
    178 km
  • Zeit
    36:59 Std
  • Höhenmeter
    1 870 m

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HH-Altona (Stadtteil-Touren)