Die schönsten Sonnenuntergänge Westeuropas

Wander-Collection von komoot

Sonnenuntergänge haben etwas Mystisches an sich, und für viele Outdoor-Fans gibt es nichts Romantischeres, als die Sonne an einem landschaftlich reizvollen Ort langsam hinter dem Horizont versinken zu sehen. Europas westliche Küsten bieten unzählige Stellen, an denen man Sonnenuntergänge in einer einzigartigen Naturkulisse zelebrieren kann. Manche dieser Plätze liegen so abgelegen, dass sie nach wie vor selten von Menschen besucht werden. An anderen Stellen haben Menschen bereits vor tausenden Jahren zugesehen, wie die Sonne langsam im Meer versinkt. Wir haben die besten Plätze in Westeuropa aufgelistet, an denen du Sonnenuntergänge genießen kannst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Eines vorweg: Auf klassische Sonnenuntergänge wartet man nördlich des Polarkreises im Hochsommer vergebens. Doch mit der Mitternachtssonne erlebst du auf der Inselgruppe der Vesterålen ein Naturschauspiel von wahrhaft epischer Breite. An der Nord-West-Küste der Insel Andøya, um die kleine Ortschaft Bleik, reiht sich eine Bucht mit blendend weißen Sandstränden an die nächste. Bei mildem Wetter wähnt man sich am Strand von Bleik eher in der Karibik als nördlich der Lofoten und 300 Kilometer über dem Polarkreis. Wer beim Genuss der Mitternachtssonne die absolute Einsamkeit sucht, verlässt die meist ohnehin menschenleeren Strände, umrundet querfeldein einen der hinter Bleik liegenden Seen oder erklimmt die Klippen mit grandiosen Ausblicken auf den Nord-Atlantik.

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    Dieter
  • © OSM

    Godrevy Head

    Wander-Highlight

    Godrevy Head am östlichen Ende der St Ives Bay, bietet mit Blick auf Godrevy Island und dem dazugehörigen Leuchtturm einen der schönsten Sonnenuntergänge Cornwalls. Der Leuchtturm auf Godrevy Island soll unter anderem die Schriftstellerin Virginia Woolf zu ihrem Roman „To the Lighthouse“ inspiriert haben. Westlich von Godrevy Head findet sich eine Reihe von atemberaubenden Stränden wie der Gwithian Beach, auf den die Atlantik-Wellen mit voller Wucht treffen.

    Tipp von
    Dieter
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  • © OSM

    Der Norden von Irland ist rau und abgeschieden – und vermittelt einen ganz eigenen, noch sehr ursprünglichen Reiz. Im äußersten Nordwesten der Republik Irland gelegen, gehören die Klippen von Slieve League mit ihren 600 Metern zu den höchsten Meeresklippen in Europa – und bieten spektakuläre Sonnenuntergänge mit Blick auf die ungezähmten Weiten des Atlantiks. Der One Man’s Path führt zum Teil in schwindelerregenden Höhen entlang der Klippen und sollte speziell bei Wind und Regenwetter auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer hier wandert, erlebt vor allem Einsamkeit und raue, ungezügelte Natur. Auch wenn die Sonnenuntergänge hier ein besonderes Erlebnis sein können: Da die Wege und Pfade bei weiten nicht überall „touristentauglich“ ausgebaut sind, sollte man sicherstellen, dass man bei Dunkelheit wieder zurück ist.

    Tipp von
    Dieter
  • © OSM

    Neist Point Lighthouse

    Wander-Highlight

    Aussichtspunkt und Lage des Neist Point Lighthouse auf der Isle of Skye. Der Leuchtturm selbst ist ein bisschen heruntergekommen und kann nicht betreten werden, aber die Aussicht ist spektakulär, und Wale und Delfine können von hier aus gesehen werden. Der Spaziergang erfordert viel Ausdauer. Tolle Aussicht auch bei Sonnenuntergang.

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    Tipp von
    Daniela
  • © OSM

    Die Nordsee-Insel Amrum liegt zwar nicht am Ende der Welt, aber an einer der schönsten Ecken Deutschlands. Mit dem der Insel westlich vorgelagerten Kniepsand verfügt Amrum über einen der breitesten Sandstrände Nordeuropas. Neben Sand in allen Facetten bietet der rund 1,5 Kilometer breite und etwa zwölf Kilometer lange Strand seinen Besuchern fast zu jeder Jahreszeit grandiose Sonnenuntergänge. Dabei gehört der Kniepsand geologisch gar nicht zu Amrum. Er ist eigentlich eine riesige Sandbank, die von der Insel losgelöst langsam nach Norden wandert. Wenn du es also ganz genau nimmst und die Sonne tatsächlich von Amrum aus in der Nordsee versinken sehen möchtest, solltest du dich vom Strand hinauf in die einzigartige Dünenlandschaft begeben. Da die Dünen weitestgehend Naturschutzgebiet sind, empfiehlt es sich dabei auf den Bohlenwegen und den dafür vorgesehenen Flächen zu bleiben.

    Tipp von
    Dieter
  • © OSM

    Pointe de Pen Hir

    Wander-Highlight

    Sehr schön - guter Höhenunterschied - rund um das Kap sind noch ein paar kleine Inseln. Fast am Pointe de Penhir steht das Denkmal Monument aux Bretons de la France Libre.

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    Jochen
  • © OSM

    Dune du Pilat

    Wander-Highlight

    Mit mehr als hundert Metern Höhe und einer Länge von ungefähr 2,7 Kilometern ist die Dune du Pilat die größte Wanderdüne Europas – und nach dem Mont-Saint-Michel das Naturdenkmal mit den zweithäufigsten Besuchern in Frankreich. Auch wenn die Düne – völlig zurecht – ein Touristenmagnet ist, zahlt sich der Aufstieg in jedem Fall aus. Der Ausblick auf die im Atlantik versinkende Sonne ist ebenso grandios wie der Blick auf die hinter der Düne liegenden, ausgedehnten Kiefernwälder oder die Halbinsel Lège-Cap-Ferret. Da die gesamte Düne, die unterhalb liegenden Sandstrände und die dahinter liegenden Wälder äußerst weitläufig sind, verteilen sich die Besucher an den meisten Tagen relativ gut, zumal fast alle Bereiche der Düne frei zugänglich sind. Im Meer vor der Düne findet sich die riesige Sandbank Banc d'Arguin. Wenn du vom Kamm der Düne zum Atlantik hinunter steigst und dich nach links (also Richtung Süden) wendest, kannst du den Strand mehrere Tage lang hinunter wandern.

    Tipp von
    Dieter
  • © OSM

    Der 35 Kilometer lange Strand im Nationalpark Coto de Doñana ist ein Naturjuwel und bildet mit seiner Unberührtheit einen krassen Gegensatz zu den sonst meist sehr stark verbauten Küsten im südlichen Spanien. Mit seiner Vielfalt an unterschiedlichsten Tierarten und Landschaftsformen ist Spaniens größter Nationalpark Biosphärenreservat und UNESCO-Weltnaturerbe. Vom breiten, weitgehend unberührten Sandstrand mit der dahinter liegenden Dünenlandschaft lassen sich mit Blick auf den Golf von Cadiz einer der schönsten Sonnenuntergänge Spaniens genießen. Und das, ohne die Ausblicke auf die untergehende Sonne mit all zu vielen Menschen teilen zu müssen. Da der Eintritt in den Park stark reglementiert ist, halten sich die Besucherzahlen auch in der Hochsaison in Grenzen. Abgesehen vom Sandstrand und einigen Straßen und Wegen durch die Dünen kommt man nur mittels geführter Touren in das Innere des Parks. Wenn du den Park näher kennenlernen oder seltene Tierarten beobachten möchtest, solltest du dich speziell in der Hochsaison bei einem der Besucherzentren zu einer Tour anmelden. Die Dünenlandschaft und der Sandstrand sind nur eine der Attraktionen im Nationalpark von Doñana – die Marschlandschaften und Feuchtgebiete im Mündungsbereich des Rio Guadalquivir sind für viele Naturliebhaber der eigentliche Grund den Park zu besuchen.

    Tipp von
    Dieter
  • © OSM

    Am einfachsten erreichst du das Cabo de São Vicente mit dem eigenen Fahrzeug oder einen der Touristenbusse, die von den Ferienorten an der Algarve abfahren. Parkmöglichkeiten gibt es wenige Meter von der Leuchtturm-Anlage entfernt. Wer sich nach deutscher Küche sehnt, findet im Bereich des Parkplatzes auch einen Bratwurst-Stand mit der Aufschrift „Letzte Bratwurst vor Amerika“. Zum Ort Sagres sind es etwa sechs Kilometer.

    Tipp von
    Dieter
  • © OSM

    Cabo Fisterra

    Wander-Highlight

    Finisterre kommt vom lateinischen „finis terrae“ – was „Ende der Erde“ bedeutet. Legenden und Sagen ranken sich um diesen mystischen Ort. Für die Menschen in der Antike und im Mittelalter endete an dieser Landzunge nicht nur die bekannte Welt, sondern am Kap Finisterre ist auch der inoffizielle Endpunkt des Jakobwegs. Viele die hier die Sonne im Atlantik versinken sehen, haben mitunter hunderte Kilometer zu Fuß hinter sich gebracht – entsprechend einzigartig ist die Stimmung unter den Pilgern. Bereits Kelten und Römer haben an diesem wild zerklüfteten Kap Sonnen-Altare errichtet, heute findest du am Ende der Landzunge ein großzügig angelegtes Leuchtturm-Gebäude und die Wegmarke, die den Kilometer Null des Jakobsweges markiert.

    Tipp von
    Dieter

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