🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌 hat diesen Ort mit komoot entdeckt!

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Mit 🐕 Susi zur Römerwarte in Mayen und an der Nette entlang

01:59
6,72 km
3,4 km/h
140 m
130 m

Tourenverlauf

Start
12 m
797 m
1,10 km
1,46 km
1,69 km
2,53 km
3,22 km
4,08 km
6,72 km
Ziel

Tourenprofil

Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌 war wandern.

2. April 2020

Kommentare

  • 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

    Nach dem wir in den letzten Tagen mit vollem körperlichem Einsatz, vor allem ab nachmittags im Fernsehsessel, Menschenleben gerettet haben, mussten wir heute davon mal ausspannen. Ein Termin beim Doc in Mayen nutzten Susi und ich deshalb aus um im Anschluß dort in der Nähe eine schöne Wanderung zu machen.Bereits auf dem Weg über die Autobahn spüre ich, dass es nicht so ist wie sonst. Es fahren kaum Autos, wenige LKW sind unterwegs. Die Verkehrssituation erinnert mich an einen autofreien Sonntag. Auch die Straße nach Mayen ist kaum befahren. Dort schieben sich üblicherweise immer viele Autos hinein und wieder hinaus. Heute hatten wir freie Fahrt. Corona bestimmt derzeit das Leben. Mit Mundschutz und Latexhandschuhe bewaffnet absolviere ich schnell meinen Arztbesuch und bin froh, als ich wieder bei Susi im Auto saß und mich demaskieren kann. Ich fahre raus aus Mayen zum Katzenberg. Unser Startpunkt ist die Römerwarte bei der Firma Ratscheck vor den Toren Mayens. Hier wird Schiefer abgebaut und der Wanderweg führt uns auch ein großes Stück direkt an den Schieferbergen, die von der Sonne angestrahlt Silber glänzen, vorbei. Unmittelbar vor der Firma Ratscheck und der Römerwarte befindet sich ein großer Parkplatz, hier starten wir unsere Wanderung.Ein kurzer Weg übers Feld führt zur Römerwarte und wir steigen breite Stufen aus Schiefergestein hinauf zur Römerwarte. Der blaue Himmel, die Sonne, überall die keimenden zartgrünen Blättchen an den Bäumen und Büschen, die weißen Blüten – Corona ist sofort aus meinem Kopf verbannt und Susi und ich genießen den schönen Sonnentag.Leider wurde hier oben sehr viel beschmiert. Die Holzbalken der Römerwarte und die Infotafeln die davor stehen wurden mit allerhand Saukram besprüht. Sie sind fast alle aus diesem Grund nicht mehr lesbar. Auch liegen überall Scherben herum. Kein so schöner Einstieg doch ich will uns den Tag nicht vermiesen und schaue großzügig über die Schmierereien hinweg. Unterhalb der Römerwarte sind die Reste einer Befestigungsanlage zu sehen, dort wollen wir als nächstes hingehen. Wir laufen den Pfad hinab und sehen schon von Weitem, dass der Zugang auf die Anlage gesperrt ist. Wir können uns nur alles von unten anschauen und stellen auch hier fest, dass überall Unrat, Dreck, Abfall und vor allem Kleidungsstücke herumfliegen. Ich gebe mir Mühe, dass ich den Dreck nicht mit fotografiere. Ich möchte heute eine saubere, reine Welt in Bildern festhalten. Zwar finde ich einen Zugang zur Mauer und zum Turm aber wegen der vielen Glasscherben, die dort überall liegen, spare ich mir nach kurzer Überlegung dieses Abenteuer. Komoot zeigt uns den weiteren Weg über einen steilen Pfad neben dem Wachturm nach unten. Ich habe kein gutes Gefühl und halte Susi etwas kürzer an der Leine. Sie ist brav und hat den Ernst der Lage wohl auch schon gespürt. Schritt für Schritt klettern wir langsam den Pfad hinab. Ein Geländer ist zwar vorhanden aber besser halte ich mich daran nicht fest, ich würde Holzsplitter riskieren, die sich ggf. in die Haut bohren oder das Geländer würde gar total in sich zusammenbrechen, wenn ich mich wirklich daran stütze. Ich bin erstaunt, dass der Weg in solch schlechtem Zustand ist.Als wir die letzte Kurve nach unten laufen sehen wir schon den breiten Schotterweg und eine Absperrung. Wären wir von unten gestartet, hätten wir gesehen, dass dieser Weg gesperrt ist, von oben allerdings hat uns niemand gewarnt. Egal, jetzt hatten wir es geschafft und weiter ging es, mit Blick auf die Schieferberge, zur Nette hinunter. Der Weg führt uns durch den Wald und das Plätschern der Nette und singen der Vögel begleitet uns. Einige Male mussten wir über umgestürzte Bäume klettern und einige Äste lagen uns im Weg. Auch wurde der Weg ein kurzes Stück von einem Traktor umgepflügt und wir mussten ein Stück über ein Privatgelände laufen um wieder auf unseren Weg zu kommen. Im Wald kann man sehen wie sich das Grün aus der Erde schafft und an den Bäumen hochklettert. Überall blüht es, unser Weg ist gesäumt von Buschwindröschen und wir sehen einige dicke Hummeln, die fleißig von Blüte zu Blüte fliegen. Wann immer ich in Susis Gesichtchen schaute, lacht sie mich an. Selbst zum Ende unserer Wanderung, als ihre kleine Zunge lang bis fast auf den Boden hing, lacht die kleine Maus noch...der Weg war auch ganz wie für uns gemacht. Hoffen wir, dass wir diese Wanderungen auch weiterhin machen können und die Auflagen im Kampf gegen Corona nicht weiter verstärkt werden.

    • 2. April 2020

  • Uta

    Schön, wieder von Euch zu lesen! 👍🏻😘🙋🏼‍♀️

    • 2. April 2020

  • 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

    Uta, wir sind da - schauen auch alles an aber im Moment ist es ... schwierig

    • 2. April 2020

  • Willigipfel

    Sehr schön beschrieben Bettina. Klasse 👍 Fotos und Tour.
    Auf weitere tolle Touren. 🙋‍♂️

    • 2. April 2020

  • 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

    Danke Willi, das hoffe ich auch 👍🏼🐾🥰

    • 2. April 2020

  • Herbert

    Hallo Bettina !!!Das ist wiederum eine schöne - toll bebilderte - Kurzgeschichte.
    - 😘🌷🌳🐕👍👏👏👏 -
    Hoffentlich klärt sich der "Corona-Horizont" bald auf.

    • 2. April 2020

  • Frank

    Bei Dir gibt es immer wieder tolle Sachen zu entdecken, Bettina. Und mit deiner Geschichte dazu bekomme ich die tollen Sachen auch immer gut einsortiert. Heute haben mich die Befestigungsanlage und die Schieferhalde besonders beeindruckt, beides echte Hingucker. In Bild 27 sieht die Befestigungsanlage so richtig aus der Zeit gefallen aus. Und Bild 44 von der Schieferhalde ist 👌. Ich freue mich auch schon auf deine nächsten Touren.😀🙋‍♂️

    • 2. April 2020

  • 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

    Lieben Dank ihr Wanderfreunde 🥰 die Schieferberger haben es mir auch angetan

    • 3. April 2020

  • Sabine 🦁

    Wie immer toll beschrieben, liebe Bettina!

    • 6. April 2020