Dominik Ketz / Westerwald Gäste-Service e.V.

Mehr als nur Wald – 16 Etappen auf dem WesterwaldSteig

Wander-Collection von
komoot

240 Kilometer, einmal quer durch: Der WesterwaldSteig führt dich auf 16 abwechslungsreichen Etappen durch das Mittelgebirge, das sich über die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen erstreckt. In dieser Collection stellen wir dir die einzelnen Abschnitte vor. Der Fernwanderweg ist als Qualitätswanderweg ausgezeichnet und zählt zu den besten in Deutschland. Warum? Dich erwarten sagenhafte Ausblicke, malerische Felslandschaften, idyllische Seen, tolle Wanderwege durch eine hügelige Landschaft und schmucke Fachwerkdörfer. Kurz gesagt: purer Wanderspaß!

Startpunkt des WesterwaldSteigs ist im hessischen Herborn. Der Weg führt dich auf die höchste Erhebung im Westerwald, die Fuchskaute. Du wanderst durch die tief eingeschnittene Holzbachschlucht, entdeckst die Westerwälder Seenplatte und erfährst mehr über die Zeit, als noch das Vulkangestein Basalt in der Region abgebaut wurde. Mehrere Klöster liegen zudem entlang deines Weges zum Rhein. Auf der letzten Etappe nach Bad Hönningen tauchst du noch kurz in die Zeit der Römer ein, bevor du dann am Rheinufer stehst und auf mehr als zwei Wochen Wandergenuss zurückblickst. Intensiver kannst du den Westerwald kaum erleben.

Den Start- und Endpunkt des Fernwanderwegs erreichst du ganz einfach mit dem Zug. Unterwegs kommst du immer wieder an Ortschaften mit Bahnhöfen vorbei, falls du abkürzen möchtest. Wenn du den WesterwaldSteig nicht komplett laufen willst, kannst du dir auch deine passenden Tagesetappen heraussuchen. Viele der Abschnitte sind nicht sehr lang, sodass du sie auch miteinander kombinieren kannst. Zwischendurch hast du immer wieder Anschluss an Bus und Bahn – jedoch nicht an jedem Anfang oder Ende einer Etappe. Mehr Infos und Tipps für die passenden Verbindungen findest du hier: westerwald.info.

In den jeweiligen Etappenzielen findest du immer Unterkünfte, die Auswahl ist jedoch oft nicht groß. Plane am besten vorab, wo du schlafen willst und reserviere. Dann musst du dich unterwegs nicht mehr darum kümmern und kannst das Wandern noch mehr genießen.

Falls du etwas Nervenkitzel magst, dann pack deine Klettersteig-Ausrüstung ein. Auf Etappe 13 kannst du nämlich wählen, ob du den entspannten oder doch lieber den abenteuerlichen Weg auf den Hölderstein nimmst.

Lass dich vom Westerwald verzaubern – eine Region, die zu jeder Jahreszeit herrlich zum Wandern ist und die dich mit jeder Menge Abwechslung überrascht.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:31
    15,6 km
    3,5 km/h
    500 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wunderschöne Fachwerkhäuser, geheimnisvolle Steinkammern und eindrucksvolle Landschaften – auf der ersten Etappe des WesterwaldSteigs erwartet dich jede Menge Abwechslung. Auf knapp 16 Kilometern wanderst du von Herborn nach Breitscheid. Mit dem Zug kommst du entspannt zum Startpunkt deiner heutigen Etappe und dem Einstieg in den 240 Kilometer langen WesterwaldSteig.

    Nach einer Runde durch die malerische Altstadt Herborns verlässt du den Ort und wanderst am Wildgehege vorbei in einem gemütlichen Auf und Ab. Du läufst durch Wälder und über Feldwege und passierst bald Uckersdorf. In dem beschaulichen Dörfchen kannst du eine Pause mit einem Besuch im Tierpark verbinden.

    Wenig später steigst du in den Karstlehrpfad ein. Mehrere Stationen mit Infotafeln erzählen dir mehr zur Beschaffenheit und Naturgeschichte der Region. Eindrucksvolle Felsformationen und Höhlen umgeben von dichtem Wald – eine traumhafte Landschaft zum Wandern. Kurz vor Ende lohnt sich noch ein Besuch in der Schauhöhle Herbstlabyrinth, Europas erster Tropfsteinhöhle mit vollständigem LED-Beleuchtungskonzept.

    Von der Höhle ist es nicht mehr weit bis nach Breitscheid, deinem heutigen Etappenziel. In Breitscheid findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften. Falls du es bei der heutigen Tagestour belassen willst, dann bringt dich der Bus 510 wieder zurück nach Herborn.

  • Mittelschwer
    03:09
    11,2 km
    3,6 km/h
    290 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe auf dem WesterwaldSteig wird aussichtsreich. Ziel der gut elf Kilometer langen Strecke ist die Fuchskaute, die höchste Erhebung im Westerwald. Los geht die Tour im hessischen Städtchen Breitscheid. Die ersten Kilometer wanderst du entspannt bergauf, am Flugplatz Breitscheid vorbei bis zum 615 Meter hohen Bartenstein. Zeit für eine erste Pause.

    Der Weg führt dich bergab zum Heisterberger Weiher. An einem heißen Tag kannst du dich in dem kleinen See abkühlen. Am Ufer findest du eine Gaststätte, einen Bootsverleih und einen Campingplatz. Außerdem gibt es am Ufer mehrere idyllische Rastplätze.

    Mit neuer Energie wanderst weiter, der Weg führt dich immer weiter den Berg hinauf. Bald überquerst du die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz und läufst weiter durch malerische Fichtenwälder und an Wildblumenwiesen entlang. Nach gut elf Kilometern stehst du auf 657 Meter Höhe. Die Fuchskaute, ein erloschener Vulkan, ist der höchste Berg im Westerwald und Teil einer Basalthochebene.

    Auf dem Berg findest du ein Restaurant mit Zimmern zum Übernachten. Gönn dir ein entspanntes Abendessen und genieße die Landschaft und Weitsicht auf der Fuchskaute. Da es auf dem Berg nur eine Übernachtungsmöglichkeit gibt, lohnt es sich vorab zu reservieren.

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  • Mittelschwer
    03:32
    13,3 km
    3,7 km/h
    90 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe des WesterwaldSteigs erwartet dich entspannter Wanderspaß. Die gut 13 Kilometer langen Strecke beginnt auf der Fuchskaute und führt dich in die Stadt Rennerod. Dabei hast du lediglich 90 Höhenmeter zu meistern, du wanderst also überwiegend bergab.

    Du verlässt den höchsten Punkt des Westerwalds und wanderst an Wiesen und kleinen Waldstücken entlang bergab nach Rehe. Wie wäre es hier mit einer kleinen Kaffee-Pause? Im Café Windlück kannst du dich durch eine leckere Kuchen- und Tortenauswahl probieren oder dich mit belegten Broten stärken. Ein Abstecher zum Rathaus in Rehe lohnt sich, bevor du den Ort wieder verlässt. An dem Fachwerkhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert kannst du geschnitzte Blattwerk-Ornamente an den Pfosten und an der Holztür entdecken.

    Nicht weit von Rehe entfernt kommst du zur Krombachtalsperre. Der Stausee dient neben der Stromerzeugung dem Hochwasserschutz und der Erholung. Rings um den See, dessen nördlicher Teil unter Naturschutz steht, haben seltene Pflanzen und bedrohte Vogelarten ihren Lebensraum gefunden. Falls du Lust zum Baden oder auf einen Imbiss hast, kannst du an einem der beiden Campingplätze am Seeufer eine Pause machen. Direkt durch das Gewässer verläuft übrigens die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz.

    Weiter geht es durch den Wald und an der Alsberg-Kaserne entlang zu deinem heutigen Etappenziel Rennerod. Bei der Touristeninformation „Hoher Westerwald“ (Westernoher Straße 7) bekommst du mehr Infos zum Ort und Tipps für den Tagesabschluss.

  • Mittelschwer
    04:26
    16,2 km
    3,7 km/h
    220 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weiter geht es auf Etappe 4 des WesterwaldSteigs im Hohen Westerwald. Die heutige Wanderung führt dich von Rennerod nach Westerburg. Highlight der gut 16 Kilometer langen Tour ist die wild-romantische Holzbachschlucht.

    Von Rennerod wanderst du durch den Wald entspannt bergab bis zum Großen Secker Weiher. Am Ufer lohnt es sich kurz innezuhalten, um die Natur und die Ruhe zu genießen. Der Weg führt dich weiter leicht bergab und am Gut Dapprich vorbei. Im Hofcafé erwarten dich leckere Kuchen und Torten sowie selbst gebackene belgische Waffeln.

    Gleich nach dem Hofgut erreichst du schon den Holzbach und steigst ein in den wunderschönen Wanderweg durch die einen Kilometer lange und bis zu 30 Meter tiefe Schlucht. Schautafeln am Wegesrand erklären dir mehr zur heimischen Flora und Fauna. An steilen Felswänden und Felsblöcken vorbei und begleitet vom Plätschern des Bachs erlebst du diesen wunderschönen Wegabschnitt.

    Weiter geht es zwischen den beiden Ortschaften Winnen und Gemünden hindurch und ein kurzes Stück bergauf. Am Waldrand entlang wanderst du weiter Richtung Westerburg, deinem heutigen Etappenziel. In Westerburg findest du eine gute Auswahl an Restaurants und Unterkünften für die Nacht. Einen Bahnhof gibt es ebenfalls im Ort.

  • Schwer
    05:48
    21,0 km
    3,6 km/h
    360 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe des WesterwaldSteigs bietet dir tolle Ausblicke und Erholung an idyllischen Gewässern. Die 21 Kilometer lange Strecke bringt dich in einem schönen Auf und Ab von Westerburg nach Freilingen.

    Du verlässt Westerburg nach Norden und läufst am Schafbach entlang bis nach Hergenroth. Danach überquerst du die Bahngleise und wanderst weiter durch den malerischen Wald – eine besonders schöne Strecke, wenn das Laub der Bäume bereits verfärbt ist. Nach gut zehn Kilometern erreichst du bei Rothenbach einen schönen Aussichtspunkt, der dir eine freie Sicht über die Wiesen und Wälder bietet.

    Weiter geht es durch die sanfte Hügellandschaft und schon bald tauchst du wieder in den Wald ein. Nicht mehr lang, dann erreichst du das Naturschutzgebiet Wölflinger Weiher. Ein toller Ort, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Rund um den Weiher kannst du seltene Vögel und eine reiche Pflanzenvielfalt beobachten.

    Du wanderst weiter leicht bergab und siehst schon bald dein Etappenziel Freilingen vor dir. Der Weg führt dich durch den kleinen Ort hindurch bis zum Postweiher. Am Ufer des Gewässers findest du den Campingplatz Freilingen, in dem du dich zum Beispiel in einer der gemütlichen Wanderhütten einmieten kannst.

  • Schwer
    05:03
    18,6 km
    3,7 km/h
    240 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 6 des WesterwaldSteigs kommst du hoch hinaus: Vom Aussichtsturm auf dem Gräbersberg bietet sich dir ein fantastisches Panorama auf den westlichen Westerwald. Startpunkt der knapp 19 Kilometer langen der Tour ist in Freilingen.

    Du verlässt das Ufer des Postweihers, erreichst jedoch schon bald den nächsten See, den Dreifelder Weiher. Mit mehr als 120 Hektar ist er der größte Weiher der Westerwälder Seenplatte. Grund genug, hier eine Pause einzulegen und der Flora und Fauna deine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

    Nach und nach steigst du immer weiter bergauf, bis du dann den Aussichtsturm auf dem Gräbersberg vor dir sehen kannst. Es lohnt sich, die 197 Treppenstufen zu erklimmen und so eine fantastische Rundumsicht von der Aussichtsplattform auf 33 Meter Höhe zu genießen – bei gutem Wetter bis in die Eifel und den Taunus. Am Fuß des Turm findest du die Alpenroder Hütte, in der du eine Pause einlegen kannst.

    Der Weg führt dich am sagenumwobenen Welterstein vorbei und hinab nach Nistertal, dein heutiges Etappenziel. Im Ort findest du mehrere Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten sowie einen Bahnhof.

  • Leicht
    01:39
    5,99 km
    3,6 km/h
    140 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute kannst du dir richtig viel Zeit lassen: Etappe 7 von Nistertal nach Bad Marienberg ist nur sechs Kilometer lang, dafür aber nicht weniger schön. Von Nistertal wanderst du am Mühlgraben entlang bis zum Ufer der Großen Nister. Dort kannst du im Buchenwald das beeindruckendes Brückenviadukt entdecken, über das einst die Eisenbahn schnaufte. Die Brücke ist 300 Meter lang und fast 40 Meter hoch. Nach der Stilllegung der Bahnstrecke von Erbach über Fehl nach Ritzhausen im Jahr 1971 blieb die Erbacher Brücke als technisches Baudenkmal erhalten.

    Du wanderst weiter durch den Wald und folgst dann einem kleinen Nebenarm der Großen Nister bis nach Bad Marienberg. Im Ort kannst du prima den Nachmittag verbringen zum Beispiel im Barfußpark, im Wildpark oder im Apotheker-Heilpflanzengarten. Außerdem lohnt sich noch ein Bummel durch den Ort mit seinen einladenden Cafés. In Bad Marienberg findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften.

  • Mittelschwer
    04:22
    15,5 km
    3,6 km/h
    290 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Etappe 8 des WesterwaldSteig startet mit einem Ausflug in die Gesteinswelt. Am Basaltsee bei Bad Marienberg dreht sich alles um das vulkanische Gestein Basalt, das entsteht, wenn dünnflüssiges, kieselsäurearmes Magma an der Erdoberfläche austritt und dort erkaltet. Die Westerwälder Basalte sind rund 25 Millionen Jahre alt. Rund um den See erfährst du mehr dazu und über den früheren Abbau.

    Weiter geht es auf deinem Weg nach Hachenburg bergauf, bis du vor dem 18 Meter hohen Hedwigsturm stehst. Von oben bietet sich dir ein sagenhafter Blick über den Westerwald. Nicht weit entfernt triffst du auf mächtige Steinhaufen aus Basalt, den Großen und den Kleinen Wolfstein – womöglich eine frühere keltische Kultstätte.

    Durch den Wald wanderst du entspannt bergab, an Stangenrod und Korb vorbei und tauchst wieder in den Wald ein. Schon bald erreichst du die malerische Altstadt von Hachenburg mit ihrem Fachwerkcharme. Wie wäre es mit einem Bummel durch die schönen Gassen, bevor du in einem der Hotels oder Pensionen eincheckst? Falls Hachenburg dein generelles Ziel sein soll, dann findest du hier auch einen Bahnhof.

  • Mittelschwer
    03:04
    11,2 km
    3,7 km/h
    130 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neuten Etappe des WesterwaldSteigs kannst du ganz entspannt angehen – gute elf Kilometer und lediglich 130 Höhenmeter gilt es zu meistern. So bleibt dir mehr Zeit, um beispielsweise die Klosteranlage Marienstatt ausgiebig zu erkunden. Los geht deine Wanderung in der schönen Altstadt von Hachenburg.

    Du verlässt den Ort durch den Burggarten und überquerst schon bald die Große Nister. Der Weg führt dich weiter um den Ort Nister herum, dann wanderst du am Ufer des Flusses entlang bis zum Kloster Marienstatt, welches direkt am Flussufer liegt. Auf dem Gelände des Zisterzienserkloster kannst du vieles entdecken: Neben der frühgotischen Basilika gibt es eine Bibliothek, ein Brauhaus mit Restaurant, eine Buch- und Kunsthandlung und ein Gästehaus. Im Klostergarten kannst du Energie für den weiteren Weg tanken.

    Schon bald verlässt du die Große Nister und triffst kurz nach Streithausen auf ihre kleine Schwester. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Limbach, dem heutigen Etappenziel. In dem beschaulichen Ort kannst du dich in der Limbacher Mühle einquartieren.

  • Schwer
    05:49
    20,5 km
    3,5 km/h
    410 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die zehnte Etappe des WesterwaldSteigs bringt dich unter die Erde und danach wieder hoch hinaus – Abwechslung ist dir auf der gut 20 Kilometer langen Strecke garantiert. Du startest die Wanderung in Limbach und steigst gleich in einen schönen Abschnitt entlang der Kleinen Nister ein.

    Am Wetterhäuschen verlässt du dann den Fluss und wanderst hinauf zur Hohen Ley. Von dem Aussichtspunkt hast du eine tolle Aussicht auf das Nistertal. Unweit entfernt befindet sich das Schieferbergwerk Assberg, die wohl älteste und größte öffentlich zugängliche Schiefergrube des Westerwaldes. Sie wurde 1548 erstmals schriftlich erwähnt, existierte aber schon lange vorher.

    Du wanderst wieder hinab ins Nistertal und hörst die Große Nister rauschen. Die nächsten Kilometer folgst du dem Fluss auf seiner Reise durch die Kroppacher Schweiz. Unterwegs kommst du immer wieder an tollen Rastplätzen vorbei, die zu einer Pause einladen.

    Nach rund 15 Kilometern verlässt du den Fluss und wanderst ein kurzes aber knackiges Stück bergauf. Die Mühe wird belohnt: Oben befindet sich ein Aussichtspunkt, der dir ein fantastisches Panorama über das Nistertal und die Kroppacher Schweiz bietet. Einfach herrlich!

    Bis zu deinem Etappenziel ist es nicht mehr weit. Einige Höhenmeter hast du jedoch noch vor dir bis nach Marienthal. Im Marienthaler Gasthof findest du eine Unterkunft für die Nacht sowie ein Restaurant mit regionalen Speisen.

  • Mittelschwer
    04:22
    15,7 km
    3,6 km/h
    300 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der heutige Abschnitt auf dem WesterwaldSteig, Etappe 11, führt dich auf knapp 16 Kilometern von Marienthal nach Weyerbusch. Bevor du den Startort verlässt, besuchst du noch das Kloster Marienthal. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick in das Innere des Franziskanerklosters zu werfen.

    Du wanderst bergauf, bis du auf dem 388 Meter hohen Beulskopf stehst. Wenn du noch 35 Höhenmeter beziehungsweise 177 Stufen mehr erklimmst, dann bietet sich dir vom Raiffeisenturm ein grandioser Rundumblick auf den Westerwald und bis zum Siebengebirge am Rhein.

    Vom Beulskopf wanderst du erstmal wieder bergab durch den Wald bis du Oberirsen erreichst. Wie wäre es hier mit einer kleinen Pause an dem gemütlichen Dorfweiher? Die letzten Kilometer dieser Etappe geht es über Feld- und Waldwege bis nach Weyerbusch, dem Etappenziel. Im Hotel Sonnenhof findest du einen Schlafplatz für die Nacht. Auf dem Weg dahin kannst du dir bei Nikis Eiscafé noch einen Aperitif gönnen.

  • Mittelschwer
    04:15
    15,3 km
    3,6 km/h
    260 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf Etappe 12 des WesterwaldSteigs erwartet dich pure Fachwerk-Romantik. Du startest die gut 15 Kilometer lange Tour in Weyerbusch und wirst auf deinem Weg nach Flammersfeld mehrere idyllische Ort mit den charakteristischen Häusern durchwandern. Nummer eins ist nach sechs Kilometern das Fachwerkdorf Mehren.

    Mehren zählt zu den schönsten Orten im Westerwald. Sogar an der romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert kannst du Fachwerk entdecken. Nicht umsonst wurde Mehren zweimal mit der Silbermedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet.

    Du wanderst weiter und erreichst bald schon Ahlbach, das nächste schmucke Örtchen mit Fachwerk-Charme. Weiter geht es noch ein Stück durch den Wald bis du auch schon Flammersfeld erreichst, das Ziel der Etappe. Auch dort entdeckst du zahlreiche, hübsche Fachwerkhäuser, so zum Beispiel das Geburtshaus von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

    Flammersfeld ist ein kleiner Ort, die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten also begrenzt. Schau dich am besten vorab nach einer Pension oder einem Gasthaus in Flammersfeld oder den umliegenden Orten um.

  • Schwer
    04:07
    14,7 km
    3,6 km/h
    320 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 13 des WesterwaldSteigs wird abenteuerlich – wenn du es willst. Du hast die Chance den Hölderstein per Klettersteig zu erklimmen. Falls dir das aber nichts ist oder du keine passende Ausrüstung dabei hast, gibt es auch eine ganz normale Wander-Variante. Start der 15 Kilometer langen Wanderung durchs Grenzbachtal ist in Flammersfeld.

    Gleich zu Beginn kommst du am kleinen Tierpark des Orts vorbei und kannst noch die Damwild-Herde, Esel, Gänse, Hühner und Kaninchen besuchen, die von den Einwohnern ehrenamtlich gepflegt werden. Danach wanderst du ein wunderschönes Wegstück an der Wied entlang.

    Von der Wied zweigt dann der Grenzbach ab, dem du nun folgst. In einem großen Renaturierungsprojekt wurde das Grenzbachtal wieder als ursprüngliches Wiesental zurückgebaut. Robuste Rinderrassen helfen die Bachaue offen zu halten. Eine herrliche Landschaft zum Wandern!

    Am Grenzbach liegt auch der Hölderstein, ein kolossales, mit Buchen und Eichen bewachsenes Felsgebilde mit toller Aussicht. Folgst du der Beschilderung des WesterwaldSteig, kommst du auf einem normalen Wanderweg hinauf auf den Berg. Falls du mehr Nervenkitzel suchst und lieber den Klettersteig ausprobieren willst, halte die Augen auf nach dem gelb markierten Zuweg.

    Der Klettersteig ist der einzige seiner Art am WesterwaldSteig. Er ist rund 250 Meter lang, legt 80 Höhenmeter zurück und führt dich über Krampen, Steigbügel, Stifte, drei Leitern und eine Brücke. Wichtig für die Nutzung ist die passende Kletterausrüstung!

    Welchen Weg du auch wählst, nachdem du die Aussicht vom Hölderstein genossen hast, wanderst du weiter durch den Wald und bald wieder am Ufer des Grenzbachs entlang. Im Zielort Horhausen findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften und mehrere Restaurants.

  • Mittelschwer
    04:55
    17,0 km
    3,5 km/h
    400 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 14 des WesterwaldSteigs zeigt dir das Wiedtal und wenig später die Asbacher Hochfläche. Startpunkt der Wanderung ist der beschauliche Ort Horhausen. 17 Kilometer gilt es zu meistern bis zum Etappenziel Strauscheid.

    Du verlässt Horhausen und wanderst durch mehrere kleine Ortschaften hinunter in die Lahrer Herrlichkeit. Der Ort Peterslahr liegt mitten in dieser Gegend, die dank ihrer tollen Landschaft ein beliebtes Ausflugsziel ist.

    Du wanderst ein Stück am Ufer der Wied entlang und beginnst dann deinen Aufstieg. Bäume bieten dir kühlen Schatten und auf deinem Weg nach oben hast du immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Mettelshahner Schweiz. Es lohnt sich also immer mal wieder anzuhalten und die tolle Sicht über die Baumwipfel zu genießen.

    Oben auf der Höhe führt dich der Weg am Manrother See vorbei, einem Kratersee, der sich nach dem Abbau von Basalt gebildet hat. Am Ufer findest du einige Schilder mit Informationen zu der Zeit. Danach wanderst du bergab und durch das Dorf Ammerich ins Langewiesetal. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel Strauscheid. Hier kannst du dich im Westerwälder Hof einquartieren.

  • Schwer
    05:02
    16,8 km
    3,3 km/h
    480 m
    620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 15 auf dem WesterwaldSteig führt dich auf einer knapp 17 Kilometer langen Strecke von Strauscheid ins Waldbreitbacher Wiedtal im Zentrum des Rhein-Westerwalds. Du verlässt den Ort und wanderst oberhalb der Wied durch den Wald. Nach knapp drei Kilometern erreichst du die Weißenfelser Ley, von der du einen tollen Blick ins Wiedtal und die umliegenden bewaldeten Hügel hast.

    Du wanderst weiter durch den Wald, hinunter zum Masbach und dann den knackigen Aufstieg zum Roßbacher Häubchen hinauf. Der Ausblick von oben ist fantastisch! Eine Tafel zeigt dir, was du alles in der Ferne entdecken kannst. Du wanderst wieder bergab und durch Roßbach hindurch. Wie wäre es hier mit einer Pause?

    Frisch gestärkt lässt du den letzten Aufstieg der heutigen Etappe zügig hinter dir und erreichst schon bald das Etappenziel Waldbreitbach. Hier findest du mehrere Hotels und kannst den Abend am Ufer der Wied entspannt ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    03:30
    12,1 km
    3,5 km/h
    280 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Endspurt! Etappe 16, der letzte Abschnitt des WesterwaldSteigs, bringt dich in altes römisches Gebiet. Auf der zwölf Kilometer langen Strecke von Waldbreitbach nach Bad Hönningen passierst du den Limes, den 550 Kilometer langen Schutzwall, den die Römer zum Schutz vor den Germanen zwischen dem Rhein und der Donau errichtet haben.

    Den ersten Stopp entlang der Strecke machst du an der Klosterkirche Hausen. Wie wäre es mit einem Blick ins Kirchenschiff? Der Weg führt dich weiter bergauf auf den 373 Meter hohen Malberg, an dem bis 1932 Basalt abgebaut wurde. In dem entstandenen Krater befindet sich heute malerisch gelegen der kleine Malbergsee.

    Vom Malberg geht es durch den Rheinbrohler Wald in Richtung Limes. Bald erreichst du einen nachgebauten Limes-Wachturm, von dem du heute eine fantastische Aussicht auf die Rheinebene genießt.

    Die letzten Kilometer wanderst du entspannt bergab Richtung Bad Hönningen. Dort erwartet dich zum Abschluss noch ein Highlight: das Erlebnismuseum RömerWelt. Am Beginn des Welterbe Limes kannst du in dem spannenden Museum die interaktive Ausstellung zum Leben am Limes besuchen – mitmachen und ausprobieren erwünscht.

    Du hast dein Ziel erreicht und kannst auf 240 zurückgelegte Kilometer stolz sein. Belohne dich mit einer gemütlichen Einkehr oder entspanne dich in der Therme am Rheinufer. In Bad Hönningen findest du mehrere Hotel zum Übernachten. Mit dem Zug kommst du außerdem zügig nach Bonn oder Koblenz.

Collection Statistik

  • Touren
    16
  • Distanz
    241 km
  • Zeit
    67:34 Std
  • Höhenmeter
    4 710 m4 810 m