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Bikepacking

Bikepacking

Dein Rad. Ein paar Dinge. Und fertig ist das Abenteuer. Wege, Trails, Felder und Wälder liefert die Landschaft. Dabei ist es fast egal wohin es geht – solange es weit weg von den Bequemlichkeiten der Zivilisation ist.

Bikepacking ist irgendetwas zwischen Radfahren und Campen, meist mit dem MTB oder Cross-Rad. Da du beim Fahren alles bei dir hast, was du für Verpflegung und Übernachtung benötigst, ist das Gepäck eher minimalistisch. Ob du es in einem Rucksack oder Rahmentaschen transportierst, ob Hightech oder doch die alte Ausrüstung der Eltern, ist dabei egal. Was zählt, ist das Gefühl von Unabhängigkeit, Abenteuer und Zufriedenheit am Ende des Tages. Das wirst du auch als kompletter Neueinsteiger haben, versprochen. Die Erfahrung sammelst du schnell, wichtig ist nur, dass du losfährst.

Was zählt, ist das Gefühl von Unabhängigkeit, Abenteuer und Zufriedenheit am Ende des Tages. Das wirst du auch als kompletter Neueinsteiger haben, versprochen.

Inspiration für deinen Bikepacking-Trip

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Die beste Jahreszeit

Wann die beste Zeit für einen Bikepacking-Trip ist, hängt ganz von deinen Prioritäten ab. Je wärmer es ist, desto angenehmer ist es tagsüber und vor allem morgens und abends. Das ist besonders wichtig, wenn du dich für Camping entscheidest. Je kälter es ist, desto mehr, bzw. voluminösere Ausrüstung brauchst du, um dich rund um die Uhr warm zu halten. Bei wärmeren Temperaturen wird allerdings generell mehr los sein, als beispielsweise im Frühling oder Herbst. Eines ist aber klar – im Winter ist es nicht unbedingt ratsam, lange Radtouren zu machen. Außer natürlich, du stehst auf das Extreme. Egal wann du fährst, schau, dass du entsprechend mehr Wasser mitnimmst, wenn es warm ist und mehr Essen, wenn es kühl ist, da du dadurch auch mehr Kalorien verbrauchst.

Was soll ich essen?

Zuallererst: Du gehst nicht auf eine Himalaya-Expedition, daher ist künstliche (und teure) Fertignahrung nicht notwendig. Es ist gar nicht schwer, sich beim Campen gut zu ernähren. Überlege dir zuhause ein paar einfache, nahrhafte Gerichte, besorge die Zutaten, fertig. Unter freiem Himmel, nach einem Tag auf dem Rad kommt dir auch das simpelste Essen vor wie ein Gourmet-Gericht.

Klassiker

  • Haferbrei mit Banane, Nüssen und Kakao
  • Couscous mit einer Zwiebel und einem Gemüse (z.B. Zucchini)
  • Brot mit Erdnussbutter, Nutella oder einem herzhaften Aufstrich

Übrigens

  • Flache Spaghetti (Linguine) verbrauchen am wenigsten Platz
  • Du verbrauchst auf dem Rad deutlich mehr Kalorien als sonst
  • Plane deinen Wasserverbrauch, habe immer eine Reserve
  • Nimm immer eine Notration Whiskey, äh Müsliriegel mit

Viele tolle Rezepte für draußen findest du unter trail.recipes

Wo schlafen?

Feste Unterkunft

Pro

Viel weniger Gepäck, Duschen und Toiletten, von zuhause planen

Contra

Kostet Geld, festes Tagesziel, weniger Wildnis-Charakter

Campingplatz

Pro

#Campvibes und trotzdem Duschen und Toiletten, von zuhause planen

Contra

Kostet Geld, festes Tagesziel, oft zweifelhafte Ästhetik, du bist nicht allein

Biwakplatz

Pro

Nah am Wildcampen dran, oft am Wasser, kostet nichts, manchmal eine Toilette, von zuhause planen

Contra

Keine Duschen, festes Tagesziel, du bist nicht allein

Wildcampen

Pro

#Campvibes, kostet nichts, flexibles Tagesziel

Contra

Es kann lange dauern, einen geeigneten Platz zu finden; keine Duschen oder Toiletten, in vielen Ländern illegal.

Da du beim Fahren alles bei dir hast, was du für Verpflegung und Übernachtung benötigst, ist das Gepäck eher minimalistisch. Ob du es in einem Rucksack oder Rahmentaschen transportierst, ob Hightech oder doch die alte Ausrüstung der Eltern, ist dabei egal.

Packliste

Kleidung am Körper:

Helm, Radhose & -shorts, Trikot, Regenjacke, Socken, Radschuhe, Buff

Kleidung am Abend

Lange bequeme Hose, frisches Shirt und Unterwäsche, langer Fleece oder Iso-Jacke, leichte Schuhe

Camping

Isomatte, Schlafsack, Stirnlampe, Kocher, Topf, Taschenmesser, Göffel, Tasse, Müllbeutel

Oft unterschätzt

Mückenschutz, Sonnencreme, Erste-Hilfe-Set, extra Feuerzeug für den Kocher, Wäscheleine, Ersatzschlauch und Werkzeug, Toilettenpapier (vergraben oder mitnehmen!), Powerbank, Organspendeausweis (kleiner Scherz)

Oft überschätzt

Zelt, Fertignahrung, Deo, Spüli, mehr als ein Set Wechselkleidung

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