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MonacoTrail

Camouflage (München)

Camouflage (München)

03:56
2,03 km
0,5 km/h
10 m
10 m

Tourenverlauf

Start
147 m
Lenbachplatz
878 m
(ehem.) Königsplatz
NS-Dokumentationszentrum
Olaf Nicolai "Oskar. Eine Camouflage", Max-Mannheimer-Platz
Vorplatz NS-Dokumentationszentrum und sog. "Führerbau" im Hintergrund
Zeitschichten
1,71 km
(ehem.) Wittelsbacher Platz
(ehem.) Odeonsplatz
Camouflage by Daimler
2,03 km
Ziel

Karte

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MonacoTrail war draußen aktiv.

11. September 2021

Kommentare

  • MonacoTrail

    In München drehte sich heute wieder alles um die IAA - mit Betonung auf "um": weite Teile der Innenstadtstraßen waren für den KFZ-Verkehr zeitweise gesperrt wegen Radlsternfahrt und Demos. Genervte Autofahrer quittierten das mit Hupkonzerten, was die Polizei überhörte und stattdessen irgendwo wieder vorsichthalber Pfefferspray versprühte. Scout Jens meinte neulich (komoot.de/tour/480861139), ich könne mir ja die Innenstadt-Standorte der IAA vornehmen, die sog. "Open Spaces". Auf den vornehmsten Plätzen der Innenstadt dürfen die Hersteller von Fossilmobilen und elektrischen Raumkapseln gerade ihre Kasperltheater aufbauen und die Leute strömen in Massen. Im Vorbeigehen habe ich ein paar flüchtige Eindrücke eingefangen, das reicht.Denn uns hat jemand angestiftet, heute im Auge des Sturms einen Besuch im NS-Dokumentationszentrum zu machen. Dort war es, wie zu erwarten, recht still und wir haben uns Zeit genommen bis zur Erschöpfung. Danach, wieder draußen, standen auf der Brienner Straße Ordner zwischen Barrikaden und schwarz gekleidete Bereitschaftspolizei, hinten drehte sich das Riesenrad auf dem Königsplatz und aus dem ehem. Führerbau erklang durch das offene Fenster Klaviermusik, dort übte jemand an der Hochschule. Surreal? Unter unseren Füßen breitete sich die Kunstinstallation "Oskar. Eine Camouflage" aus, seit gestern und noch bis zum 10. Oktober zu sehen. Der Künstler Olaf Nicolai hat einen Tarnmuster-Entwurf des Bauhaus-Künstlers Oskar Schlemmer aus dem Jahr 1941 zur Vorlage genommen und den ganzen Vorplatz des NS-Dokuzentrums (Max-Mannheimer-Platz) damit ausgekleidet. Mehr Hintergrund dazu hier: ns-dokuzentrum-muenchen.de/wechselausstellung/oskar-eine-camouflageAlles überlagert sich verwirrend. Am Wittelsbacher-Platz vorbei, besetzt von Audi und Porsche, gehen wir zur U-Bahn am Odeonsplatz. Dort residiert Daimler und hat die Feldherrnhalle mit einer merkwürdigen begrünten Dachlandschaft zugebaut, auch so eine Camouflage. Und ich dachte, der Platz vor der Feldherrnhalle sollte nie mehr für Propagandazwecke missbraucht werden...

    • 11. September 2021

  • Barbara & 🐾

    Nachdenklich machend... In dieses Getümmel hätt ich mich auf keinen Fall begeben. Da haben Museen tatsächlich was angenehm Ruhiges!

    • 11. September 2021

  • HAm

    Oh, da hast in die Strecke aber viel reingepackt... bzw Eindrücke reinpacken müssen... !
    Stelle ich mir anstrengend vor, das gerade alles aufnehmen zu müssen, weil das so "aufgedrängt" wird.

    • 12. September 2021

  • MonacoTrail

    @Barbara und HAm: eigentlich liebe ich ja die Kontraste der Stadt und ein kurzer Stadtspaziergang ist oft viel interessanter als lange zwischen langweiligen Maisäckern herumzuwandern (bissl übertrieben). Im konkreten Fall ärgert mich tatsächlich die "Camouflage" der Autobauer: sie tun so, als würden sie etwas zum Klimaschutz beitragen und knallen dann völlig respektlos die Innenstadt mit ihren Markständen zu, wo sie dafür werben, noch größere und schwerere Kärren (wg. der Batterien) anzuschaffen.
    Wie schreibt der DAV im aktuellen Panorama-Heft: "Vor allem die Klima-Wunderwaffe Verzicht muss man lernen, Kreativität und Offenheit helfen dabei" Gut gesagt. Unser Museumsbesuch gestern war vielleicht in diesem Sinne ein kreativer Akt. (Sorry, ich glaube, ich entwickle allmählich radikale Tendenzen...)

    • 12. September 2021

  • Hannah

    Ich war gestern auch auf meinen ganz privaten Radl-Sternfahrt zum Stachus - so voll habe ich die Stadt seit fast 2 Jahren nicht mehr gesehen - war etwas gewöhnungsbedürftig - und bin Deiner Meinung - warum darf der Automobilverband die Stadt mit seiner Propaganda einfach so 'zumüllen' - ich glaube die Gesellschaft - und vor allem die Münchner Stadtgesellschaft ist da schon viel viel weiter....

    • 12. September 2021

  • MonacoTrail

    Hannah, ich hoffe du hast recht, was die Münchner Stadtgesellschaft angeht. Die SZ hat ja neulich geschrieben, der Andrang an den Ständen sei umso größer, je mehr PS dort ausgestellt seien 🤷‍♂️. In einer Grafik der SZ vom 7.9.21 war aufgeschlüsselt, dass der KFZ-Verkehr in München 34 % ausmacht, Fußverkehr 24 % und Radverkehr 18 %, ÖV 24 % (Stand 2017). Dürfte sich inzwischen zu Ungunsten des ÖV verschoben haben. Jetzt müsste man noch vergleichen, welche Verkehrsart wieviel Fläche in der Stadt beanspruchen darf, dann wird es interessant...

    • 12. September 2021

  • scaurum

    einfach 👍🏼

    • 12. September 2021

  • Scout Jens

    Vielen Dank für die Eindrücke zu den von der IAA beanspruchten Flächen in der City. Der betriebene Aufwand ist unglaublich. Leider wurde nun auch der letzte Rest meiner Hoffnung zerstört, dass sich doch irgendwie alles langsam in die richtige Richtung bewegt im Hinblick auf Mobilität.
    Dazu noch ein weiteres Thema, welches nicht gerade stimmungsaufhellend ist. Deine Anmerkungen dazu habe ich gerne gelesen. Andere Meinungen würde ich mir auch anhören wollen. Solange der Respekt Anderen gegenüber gewahrt wird, sehe ich es nicht als zu radikal an.
    Zum Thema Flächen fällt mir spontan ein, dass ich in den Niederlanden Straßen gesehen habe, die dem Auto- und dem Radverkehr exakt die gleiche Fläche einräumen.
    Aber es ist kompliziert. Der Bau von Tiefgaragen oder Tunnels für den ÖPNV verbraucht Unmengen an Energie. Alles ist miteinander verknüpft. Weniger Auto würde mich persönlich freuen. Und doch fahren wir mit dem Auto nach Österreich und werden Seilbahnen nutzen, um Naturerlebnisse zu haben.

    • 12. September 2021

  • Easy Simple

    Ein wirklich seltsames Kasperletheater um das Automobil. Sogar das Foyer der Staatsoper wurde missbraucht... Absurde Veranstaltung! Vergangenen Montag bin ich eine ähnliche Route spaziert mit meinen beiden Nichten, die neu in München sind und eine Stadtführung wünschten. Am Königsplatz war Totalsperre wegen des Aufbaus der Veranstaltung. Danke für die Info zum Camouflage-Teppich - wir hatten uns über den außergewöhnlichen Bodenbelag gewundert.

    • 12. September 2021

  • Easy Simple
    • 12. September 2021

  • Pöttyös

    Wieso seltsam, und warum soll man gleich (negativ) abwertend schreiben wenn nicht einverstanden ist? Skeptizismus ist wichtig und berechtigt aber es muss nicht alles böse sein! Nicht die "Gesunde brauchen den Arzt... Grundsätzlich kann es deutlich mehr in die richtige Richtung bewegen in einer Großstadt wie München wo Leute mit der Absicht Auto zu fahren / kaufen mit Alternativen konfrontiert werden! Klar ist der Veranstalter in erste Linie ein "Autolobby" Verband aber es ist bewusst und kann entsprechend bewertet werden.

    • 13. September 2021

  • MonacoTrail

    Danke für die Rückmeldungen @Jens, Easy und Pöttyös: da klingen genau die Punkte an, bei denen es die KFZ-Industrie versäumt hat zu zeigen, dass sie wirklich bereit ist, sich zu verändern:
    1. Hätte man darauf verzichten können, das Stadtbild derart respektlos zu behandeln und zuzumüllen. Selbst die Stadtverwaltung ist jetzt darüber erschrocken, was sie da genehmigt hat und will es künftig (hoffentlich) besser machen. Dagegen wurde ein Infostand von Umweltschützern verboten. Offensichtlich wurde mit zweierlei Maß gemessen.
    2. Könnte die KFZ-Industrie sich bei den Fahrzeuggewichten selbst beschränken. Immer mehr schwerere Fahrzeuge führen über kurz oder lang zu einem massiven Sanierungsbedarf bei vielen Straßen, weil die Fahrbahnaufbauten darauf oft noch nicht ausgelegt sind. Wer bezahlt die Straßen? Bekanntlich die Steuerzahler*innen. Es werden also (wieder einmal) Kosten ausgelagert (ganz zu schweigen vom gigantischen energetischen Aufwand der Sanierung, Jens hat das schon angedeutet.) Auch das ist respektlos.
    Ist solche Kritik abwertend? Ist es abwertend, Respekt einzufordern? Kann man von der bestverdienenden Industrie nicht verlangen, dass sie einen wirklich konstruktiven Beitrag leistet zur Wohlfahrt dieser Gesellschaft? Mein Eindruck war: sie ist daran nicht interessiert. Und das ist mehr als seltsam, denn sie lebt doch von uns. Das sollte ihr der Stadtrat vielleicht demnächst einmal klarmachen.

    • 13. September 2021

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