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Hans-Peter & Heidrun
 

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Über Hans-Peter & Heidrun

Wir sind seit vielen Jahren sehr gerne per Pedes oder mit dem Rad in der Natur unterwegs. Seit Sommer 2020 sind mit dem E-Bike nun etwas längere Touren möglich.
Schade, dass wir Komoot erst so spät entdeckt haben.
hanspeterk53@gmail.com
Für Interessierte, unser kleiner Jahresrückblick 2020 youtu.be/7LmH3FaIvKk

Distanz

6 509 km

Zeit in Bewegung

391:56 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    vor 5 Tagen

    03:19
    64,7 km
    19,5 km/h
    270 m
    280 m
    Marita, Lausitzsonne und 30 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Nu is de scheene Zeid leidor vorbei, wie alles im Lähm gehd nu och der Sbaß dsuende – schneller als gehoffd und formuded.Tschüss ihr lieben Sachsen.
      Danke für euere Gastfreundschaft.
      Es war schön bei euch.
      Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Aber nur da, wo man sich wohl fühlt. Und das haben wir. Wir haben gut und komfortabel gewohnt, hatten gutes Wetter, haben nette Menschen kennen gelernt und wiedergetroffen und wir haben unvergessliche Eindrücke in wunderschöner Natur sammeln können.
      „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“
      Auch das werden wir auf jeden Fall tun. Wir werden allen die es hören wollen, berichten wie schön es bei unseren Nachbarn ist. Denen, die es nicht hören wollen, erzählen wir es trotzdem. Da müssen sie durch und manchmal hilft es ja auch.
      Die Fahrt in die Heimat verlief ohne besondere Vorkommnisse und wegen des nicht so besonderen Wetters ziemlich zügig.
      Nun wird kurz verschnauft, das Equipment gerichtet und die nächsten Aktivitäten geplant.
      Eine Sache ist uns nach unserer ersten kleinen Radreise gleich aufgefallen. Der Inhalt von zwei Satteltaschen ist relativ schnell aufgeräumt. Wenn wir da an die Schlepperei mit den Koffern denken, finden wir die alternative Art zu reisen schon sehr praktisch.
      Nu is ferdsch

      • vor 5 Tagen

  2. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    vor 6 Tagen

    03:31
    54,1 km
    15,4 km/h
    290 m
    310 m
    Lausitzsonne, "Sachsenmädel" und 43 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Tag 4
      Oberste Priorität für heute, ausschlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir in
      Richtung der Porzellan- und Weinstadt Meißen auf. Nicht einfach so an der Elbe lang, ein bisschen Muskelaufbau kann schon dabei sein.
      Etwa die Hälfte des heutigen Weges führt tatsächlich bergauf- und bergab durch ausgedehnte Wälder. Am Spitzgrundteich vorbei gelangen wir zu den Altenteichen. Vorbei fahren nicht möglich. Da sitzen zwei in einem Boot. Eine sehr seltsame Konstellation. Kunst, mitten im Wald.
      Selbstverständlich würdigen wir den Künstler angemessen und machen sein Kunstwerk in der Fotogallerie weltweit bekannt.
      Über weites Feld und Flur fahren wir durch Ockrilla über Nauendörfel nach Golk. Der große und einladend wirkende Winzerhof hat leider noch geschlossen. Keine Pause, kein Kaffee, Kondition ist gefragt. In Nieschütz biegen wir auf den Zubringer des Elberadweges ab. Nach kurzer Fahrt am Elbufer tauchen die markanten Türme der Albrechtsburg in Meißen auf. Eine geile Skyline.
      Wir sind uns sicher, in einer der kleinen verwinkelten Gassen warten Kaffee und Kuchen schon sehnsüchtig auf uns. Wir drängen auf Erlösung. Unsere Erfahrung bestätigt sich mal wieder. Je kleiner der Bäcker, je feiner das Gebäck und der kleine Schwarze.
      Nach der Stärkung werden auch die Akkus noch mal richtig aufgeweckt und wir kämpfen uns zur Burg nach oben.
      Belohnung: Die Stadt liegt uns zu Füßen, eine herrliche Aussicht.
      Wir holpern wieder runter und schauen auf dem Markt noch mal nach dem Rechten. Das kleine Glockenspiel der Frauenkirche passt so gar nicht zu den nun unweigerlich aufkommenden Gedanken um das Ende unserer schönen Reise im Sächsischen.
      Der Optimismus siegt mal wieder. Sachsen liegt ja nicht aus der Welt.
      Außerdem habe ich vor lauter Schlössern, Türmen und anderen Sehenswürdigkeiten die Sage
      um die hübschen Mädchen aus Sachsen völlig aus den Augen verloren.
      REINE Neugier, bitte keine Hintergedanken.
      Wiederkommen ist also vorprogrammiert.

      • vor 6 Tagen

  3. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    vor 7 Tagen

    03:25
    51,2 km
    15,0 km/h
    440 m
    430 m
    "Sachsenmädel", Tanja und 42 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Tag 3Eigentlich haben wir für heute eine Zugfahrt nach Bad Schandau und die Rückfahrt mit dem Rad geplant.
      Aber wie so oft im Leben kommt es dann eben anders. Nicht, wie üblicher Weise, ist eine schlechte Überraschung der Grund sondern die Einladung zum Abendessen bei guten Freunden.
      Kurzer Hand wird umgeplant. Wir sind ja so was von flexibel. Die neue Route geht grob wie folgt:
      Von Coswig nach Weinböhla, Niederau, Oberau, Moritzburg und dann zum Spitzhaus Radebeul.
      Abfahrt durch die Weinberge nach Kötzschenbroda und zum Schoss Wackerbarth.
      Die Tour sollte sich für uns als "Flachlandtiroler" als eine echte Herausforderung erweisen. Streckenweise wäre ein Mountainbike die bessere Wahl gewesen. Kollege Bosch musste seine 85 Newtonmeter an einigen Stellen schon abrufen, um uns zu den Türmen zu bringen. Um Weinböhla gibt es drei davon. Den Friedensturm, der König Albert Turm und der Wartturm. Im Zentrum von Weinböhla hat sich der heimliche Star des Dorfteiches dermaßen in Pose gebracht, dass wir um einen Foto stopp nicht umhin gekommen sind. In Oberau waren eine Mühle und das größte sächsische Wasserschloss zu bestaunen. Vorbei an dem Ausflugslokal Buschmühle nach Moritzburg.
      Endlich die ersehnte Kaffeepause mit Blick aus das Schloss. 1000 mal gesehen und fotografiert aber immer wieder schön. Loslassen und weiter fahren. Eine kleine Bergetappe später genießen wir die Aussicht in das Elbtal vom Bismarckturm am Spitzhaus.
      Wer hoch fährt darf auch wieder runter. In unserem Fall auch noch besonders schön durch den Weinberg bis Altkötzschenbroda.
      Eine kleine Runde über den Anger und weiter geht's direkt bis Schloss Wackerbarth.
      Der Weg (die Weinbergroute) führt direkt durch die Schlossanlage. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Wir denken uns auch was. Wackerbarth ohne ein Gläschen vom köstlichen Rebensaft? Das geht gar nicht. Also einparken, ein schönes Plätzchen suchen und bei einem Glas Riesling den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Sagt man doch so, oder? Auf jeden Fall ist es schön und ein passender Abschluss des Tages. Nun sputen wir uns ins Quartier zu kommen.
      Den Staub runter und aufhübschen.
      Freunde lässt man nicht warten.
      PS - Vielleicht kann uns ein Musiker über Bild 22 aufklären.

      • vor 6 Tagen

  4. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    14. September 2021

    04:18
    75,3 km
    17,5 km/h
    180 m
    170 m
    Kathrin Starke, Wolfgang Arlt und 55 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Tag 2 in CoswigHeute ist eine Strecke auf dem Elberadweg geplant. Auf der linken Elbseite wollen wir bis nach Heidenau fahren. Den Rückweg dann auf der rechten Elbseite zurück nach Coswig.
      Bei bestem Kaiserwetter fahren wir zur Fähre in Kötitz. Die Überfahrt ist nur für uns. Der Elberadweg, eine lange geplante Tour. Nun geht es endlich los. Der Radweg zeigt sich in allen Belangen von seiner besten Seite. Der Belag ist gut, die Ausschilderung passt fast immer und das Beste daran, er ist sehr kurzweilig. Am laufenden Band ändert sich die Landschaft oder die Ansichten auf beiden Seiten des Flusses.
      Die Zeit vergeht wie im Flug. Die kleinen Biergärten haben inzwischen geöffnet.
      Unseren Kaffee genießen im Fährgarten Johannstadt vor einer fantastischen Kulisse. Man fährt sich förmlich in einen kleinen Rausch.
      Immer voller Neugier was als nächstes auftaucht. Die absoluten Highlights sind zum Beispiel: Die Brühlsche Terrasse, das Blaue Wunder, die drei Elbschlösser, Schloss Pillnitz und vieles mehr. In Heidenau angekommen, setzen wir mit der Fähre nach Birkwitz auf die andere Elbseite über. Eigentlich kann man die Rückfahrt mit den gleichen Worten zusammen fassen. Die Ansichten sind aber in der Tat nochmal ganz andere. Jedoch nicht minder schön. Wir halten Ausschau nach einer geeigneten Einkehr. Der kleine Hunger und der große Durst kann nicht mehr länger warten. In der Strandbar Citybeach in Dresden finden wir den geeigneten Ort dafür.
      In der gemütlichen Location stillen wir unsere diesbezüglichen Bedürfnisse. Die letzten Kilometer bis Coswig werden dann in ruhiger Fahrt abgespult. Zum Schluss noch ein Eis auf die Hand und dann geht's ins Quartier.
      Für eine Zusammenfassung eines so schönen Tages die richtigen Worte zu finden ist gar nicht so einfach.
      Da vermischen sich Gefühle wie Stolz es getan und geschafft zu haben, mit Demut und Dankbarkeit einen solchen Tag erleben und genießen zu dürfen. Auf jeden Fall bleibt er für uns unvergessen.

      • 14. September 2021

  5. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    13. September 2021

    04:46
    79,5 km
    16,7 km/h
    310 m
    300 m
    Bernhard, "Sachsenmädel" und 43 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.Das sagt sich so einfach, aber erst muss noch gereist werden.
      Unser Plan ist, ein paar Tage Urlaub im Sächsischen. Als wir unsere Pläne kund gaben, kam dann gleich der Spruch:
      Rentner machen keinen Urlaub mehr, sie verreisen. Uns ist das egal. Wobei, reisen hört sich doch irgendwie vornehmer an.
      Die Planung, wie immer sehr gewissenhaft. Das Quartier wird wegen der zentralen Lage in Coswig aufgeschlagen.
      Dann geht das Dilemma los. Packen. Einfach?? Mitnichten. Bisher war im Urlaub immer alles dabei, Sachen für 4 Jahreszeiten, so gefühlt eben alles. Halt, nicht ganz, die Möbel blieben zu Hause.
      Man muss mal aus der Komfortzone raus. Das ist leicht gesagt, aber packe das alles mal in zwei Satteltaschen.
      Mal schauen, wie es uns gelingt und was es mit uns macht.
      Voller Tatendrang starten wir zu unserer ersten Etappe nach Coswig. Entlang alt bekannter Strecken fahren wir über Ruhland, Arnsdorf, Kroppen, Böhla, Ponikau nach Linz. Weiter bis Schönfeld. Dort ist die alte Schlossanlage für eine Besichtigung sehr zu empfehlen.
      Beim Bäcker gibt es anschließend eine Pause mit dem 11 Uhr Kaffee.
      Die wunderschöne Landschaft lässt uns immer wieder mal verweilen und genießen.
      Die Pension ist gut zu finden und ruhig gelegen. Das Zimmer ist fein, die Wirten super nett.
      Alles da, was man so braucht.
      Nach kurzer Pause geht es noch mal in die Stadt auf Erkundungsfahrt.
      Etwas Proviant fassen und den Tag ausklingen lassen.

      • 13. September 2021

  6. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    10. September 2021

    04:16
    75,6 km
    17,7 km/h
    140 m
    140 m
    Jens Steckel, Marita und 42 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      „Lass dir nicht erzählen, wie schön es irgendwo ist.
      Fahr einfach selbst hin.“
      In diesem Sinne starten wir heute in den Tag. Unsere Ziele sind das Schloss im Park Lindenau und das Wasserschloss in Großkmehlen. Heute keine Verabredung, wir bestimmen selbst wenn es losgeht.
      Den frühen Vogel lassen wir mit seinem Wurm erstmal abfliegen, um danach ruhig in Richtung Brieske loszurollen. Die Wetterfrösche versprechen einen wunderschönen Tag. In Ruhland fahren wir am Schwarzwasser entlang und weiter bis nach Bärhaus. Erster Stopp beim Bäcker in Frauendorf. Wie immer, viel los. Weiter nach Lindenau. Am Ortseingang liegt der „Treffpunkt weiße Birke“, ein schön eingerichteter Rastplatz. Vielleicht ein Sammelpunkt für die Partypeople vom legendären Lindenauer Parkfest. Egal, weiter zum Schloss. Was sich uns zeigt ist ein grausiger Anblick einer dem Verfall preis gegeben Schlossanlage. Dem Anschein nach sucht das denkmalgeschützte ehemalige Renaissanceschloss dringend einen neuen und solventen Eigentümer. Ein kleiner Abstecher durch den Park bestätigt den verfallenen Zustand der gesamten Anlage.
      Nach der Überquerung der kleinen Bogenbrücke fahren wir entlang der Pulsnitz weiter nach Großkmehlen. Der Streckenabschnitt ist ein besonders schöner Weg inmitten unberührter Natur.
      Das Wasserschloss befindet sich in einer 4 Hektar großen Parkanlage. Am 2. Wochenende im September findet in Großkmehlen der Tag des offenen Denkmals und das Park- und Hopfenfest statt. Schade, da wäre morgen der bessere Tag gewesen. Oder eben auch nicht, zu viel Trubel.
      Egal, in Ortrand am alten Ritterhof wartet ein kleiner Imbiss auf uns. Nach der Mittagspause ziehen wir weiter nach Kroppen, Arnsdorf, Schwarzbach bis nach Biehlen. Es rollt gut und wir landen nach kurzer Zeit im Heimathafen. Es ist noch früh am Tag, also ab zur Lieblingseisdiele.
      So endet unsere Tour zu den ehemaligen Wohnorten des Landadels der Region mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken.

      • 10. September 2021

  7. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    8. September 2021

    "Sachsenmädel", Mario und 41 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Wenn wir uns sicher sein möchten, dass etwas auf gar keinen Fall funktioniert, müssen wir uns nur sehr doll darauf freuen.So oder so ähnlich könnte man den heutigen Tag in einem Satz beschreiben. Sehr gewissenhaft und voller Freude haben wir für heute eine Tour im Spreewald geplant. Punkt 8.00 Uhr sind wir auf dem Bahnsteig 3 des Senftenberger Bahnhofes verabredet. Und, wer ist nicht gekommen? Der RB 24, er sollte uns nach Lübbenau bringen. Um viertel nach Acht verrät uns eine herzlose Lautsprecher Stimme, der Zug fällt wegen Streckenstörung ersatzlos aus. Lange Gesichter.
      Plan B muss her. Uns fehlt gerade die Motivation, eine neue Route mit Komoot auf dem Smartphon zu planen. Deshalb fahren wir einfach los. Erst mal Richtung Lauta. Gedankenblitz: Lauta, Südpförtner, Bäcker Krause, Kaffee zur Beruhigung. Zettel am Fenster, Wir renovieren für sie. Für mich? Ich wollte nur Kaffee.
      Die Landbäckerei Köhler in Bröthen, ein viel gelobtes Highlight. Also, ist ja nicht weit. In Bröthen angekommen duftet das Brot und der Kuchen verführerisch. Ein lauschiges Plätzchen im Garten lädt zum Verweilen ein. Denkt an die Überschrift des heutigen Tages. Was gibt es nicht? Kaffee, der Automat ist nämlich defekt. Zähneknirschend fahren wir die 3 km durch den Wald zur Krabat Mühle. Nach dem Einparken ist es der schwarze Müller persönlich, der uns als erstes über den Weg läuft und uns freundlich begrüßt. Ich verrate mal was. Der Chef im Haus, alles da. Kaffee heiß und in ausreichender Menge, lecker Plinse und viele andere Sachen für die gute Laune. Der Tag scheint gerettet.
      Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir über Geierswalde nach Koschen in den Familienpark. Beim Italiener genießen wir die hauseigenen Spezialitäten ausgiebig und in aller Gelassenheit. Was kann den Tag heute noch verderben. Nichts!
      Zu Hause angekommen, stellen wir einhellig fest, auch ein so vermurkster Tag hat seinen eigenen Scharm.
      Sobald uns die DB wieder wohlgesonnen ist, werden wir die Spreewaldrunde selbstverständlich nachhohlen.

      • 8. September 2021

  8. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    5. September 2021

    04:22
    83,3 km
    19,1 km/h
    250 m
    250 m
    "Sachsenmädel", Kathrin Starke und 49 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      „Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.“
      Johan Wolfgang von Goethe
      Für unsere heutige Tour nehmen wir das mal als Leitspruch mit in den Tag.
      Die erste Frage die man sich automatisch stellt, Karnickelsand in einer Bergbauregion und guter Wein, wie soll das gehen? Einige kleine Ansätze gibt es ja schon ganz in der Nähe, am Großräschener See.
      Der Wandel der Landschaft ist allgegenwärtig, aber das der Bergmann sein liebstes Getränk, den Bergarbeitertrinkbrantwein (Kumpeltod) aufgegeben hat, ist auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen.
      Tschüss Kumpeltod, die Reblaus lässt grüßen.
      Tante Google hat uns verraten, dass nachdem die Bagger ihre Arbeit im Tagebau Welzow Süd im Bereich des ehemaligen Ortes Wolkenberg beendet haben, einige Visionäre die Idee hatten, an diesem Ort einen Weinberg wieder entstehen zu lassen. Dieser Weinberg ist nun unser Ziel.
      Bei heißen 8 Grad geht es in kurzen Hosen (Sonne ist ja angesagt) los. Am See entlang nach Kleinkoschen, Partwitz, Bluno, Sabrodt, Terpe und auf den Pulsberg bei Spremberg. Die Pausen sind eher kurz, warm fahren ist angesagt.
      Die ersehnte Sonne lässt sich zum richtigen Zeitpunkt blicken. Da liegt er vor uns, der Weinberg. Der Anblick grandios aber irgendwie auch ein bisschen unwirklich. Im Vordergrund die fetten Reben und am Horizont die Kohlebagger und das Kraftwerk Schwarze Pumpe.
      Das zügige Fahren verschafft uns das Privileg der ersten Gäste, freie Platzwahl. Die Sonne tut gut.
      Die Winzerin bedient persönlich und beantwortet auch geduldig alle unsere neugierigen Fragen. Der Wein, vor dessen Reben wir sitzen, passt hervorragend zu der Käse/Schinkenplatte aus heimischen Produkten. Der gute Tropfen verfehlt seine Wirkung nicht. Wir genießen den Moment. Goethe hatte recht.
      Noch ein Wort zur Winzerin. Einen künstlich geschütteten Weinberg an der Tagebaukante wirtschaftlich zu betreiben, erfordert nicht nur einen ausgeprägten Pioniergeist und unternehmerisches Geschick, sondern auch jede Menge körperlich schwere Arbeit. Dafür ist ihr großer Respekt zu zollen. Auch wenn wir keine ausgeprägten Weinkenner sind, hier entstehen einige sehr gute Tröpfchen auf dem 30 Meter hohen Süd-Süd-West Hang.
      26 000 Reben auf sieben Sorten verteilt. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
      Selten hat der Aufbruch zum Rückweg so viel Überwindung gekostet. Was muss das muss, den Turbomodus an und ab geht’s die 11 Prozent Steigung rauf. Auf der Tagebaustraße ist wenig Verkehr und es gibt so viel zu erzählen. Die paar Kilometer bis Gut Geisendorf sind schnell geschafft. Hier können wir dem Pflaumenkuchen und einer Tasse Kaffee nicht widerstehen.
      Nun schalten wir einen Gang runter und rollen gemütlich über Welzow, Lieske und dem Rostigen Nagel nach Hause.
      Wir glauben, dass uns die heutige Tour noch länger in Erinnerung bleiben wird. Für uns ist sie eine Besondere.

      • 5. September 2021

  9. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    3. September 2021

    02:40
    47,7 km
    17,9 km/h
    180 m
    160 m
    Jens Steckel, RadlerJan und 39 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      An einem solch schönen Tag nicht Rad zu fahren, ist eine nicht tolerierbare Verschwendung. Ohne ein besonderes Ziel einfach übers Land fahren und die Natur genießen, das ist der Plan. In aller Ruhe mal die Gärten und Häuser der Anderen betrachten, ist auch mal schön. Wir haben auf der kleinen Tour ein paar wenige Schnappschüsse eingesammelt und sind ohne besondere Vorkommnisse wieder wohlbehalten zu Hause gelandet..

      • 3. September 2021

  10. Hans-Peter & Heidrun war Fahrrad fahren.

    2. September 2021

    02:50
    53,3 km
    18,8 km/h
    140 m
    130 m
    Wanderliesel, Lausitzsonne und 43 anderen gefällt das.
    1. Hans-Peter & Heidrun

      Endlich ist es gelungen.
      Seit einer Woche verbringe ich mehrere Stunden am Tag damit, die ollen Regenwolken weiter zu schieben. Wir als bekennende Schönwetterradler brauchen wenigstens ein bisschen blauen Himmel und etwas Sonne, um gut gelaunt aufs Rad zu steigen. Dabei war nicht nur Eigennutz im Spiel, sondern ich habe mich auch für alle Gleichgesinnten in unserer Komoot Community abgerackert😉.
      Also rauf aufs Rad und los. Kein besonderes Ziel, der Nase nach. Zuerst übern Berg zu den IBA-Terrassen am Großräschener See. Da kommt auch schon der kleine Hunger. Da Hunger bekanntlich böse macht, muss schleunigst Abhilfe her. Wir finden am Markt einen kleinen und feinen Hofladen. Man glaubt es kaum, dass supernette und freundliche Personal bittet uns zu Tisch. Das es keine seitenlange Speisekarte gibt empfinden wir als wohltuend. Im Angebot sind so einfache und regionale Sachen wie Quark mit Leinöl oder Brühreis. Zufrieden und mit einem Glas Lindenblütenhonig vom Imker um die Ecke in der Satteltasche verlassen wir den gastlichen Ort.
      Über Dörrwalde und Bahnsdorf fahren wir nach Lieske. Entlang am Sedlitzer See, Partwitzer See, Geierswalder See bis Kleinkoschen. Im Senftenberger Hafen noch ein kleiner Stopp und dann flink zum Abschluss der kleinen Tour. 🍦🍦
      So wie die Tage schon kürzer werden, wird die Natur schon ein stückweit bunter. Der Herbst naht.

      • 2. September 2021

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