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Peter W. Janakiew
 

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Über Peter W. Janakiew

Zertifizierter DWV-Wanderführer
Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer für die Region Bayerischer Wald
Draußen in der Natur bin ich glücklich. Leider habe ich erst 2018 Komoot für mich entdeckt und nutze die App erst seit 2020 konsequent bei meinen Abenteuern. So sind viele spannende Touren, unter anderem in Georgien, in den Vogesen, in den Alpen, im Pfälzerwald, im Hunsrück, im Rheingau, nur in meinen Erinnerungen dokumentiert.Mit Vorliebe wandere ich in Gegenden, die eine abwechlungsreiche Landschaft bieten, wo alte Gemäuer spannende Geschichten erzählen, wo man von oben in die Ferne blicken kann und wo es leckeren Kuchen gibt. Die Länge der Touren ist dabei sehr unterschiedlich, auch vor Langdistanzmärschen habe ich keine Scheu.Ich freue mich, wenn meine Spuren und Empfehlungen euch inspirieren.Beste Wandergrüße :-)

Distanz

4 817 km

Zeit in Bewegung

799:59 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Peter W. Janakiew war wandern.

    14. September 2021

    02:59
    19,2 km
    6,4 km/h
    230 m
    230 m
    "Sachsenmädel", Tini und 62 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Der Starnberger See ist mit vielen Geschichten und Persönlichkeiten verbunden, zu den vielleicht prägendsten zählen die historischen Ereignisse bezüglich König Ludwig II. Seine bevorzugte Sommerresidenz war das Schloss Berg, in dessen unmittelbarer Nähe er am 13. Juni 1886 im Alter von 40 Jahren unter mysteriösen Umständen im Starnberger See tot aufgefunden wurde.Hier, in Berg, begann meine Tour am Seeufer. Das naheliegende Schloss ist leider nicht öffentlich zugänglich und auch nur vom Wasser aus einzusehen. Auch wirkt der Ort Berg, gemessen an der Beliebtheit und Bedeutung des einstigen bayerischen Königs, sehr bescheiden und beschaulich. Hingegen soll am Ort seines Auffindens, mit der dortigen Kapelle, ein würdiges Andenken erstanden sein. Mir fehlte leider die Zeit, um den Gedenkort zu besuchen, weil ich einen Abstecher machen wollte und die Schiffe (Fahrplanwechsel ab 14.09.) nur noch in größeren zeitlichen Abständen von Leoni abfahren.Durch den Ort Berg ging es auf die oberhalb liegende Anhöhe, vorbei an einer kleinen Kapelle, nach Aufkirchen. Das dortige Karmelitinnenkloster Aufkirchen ist ein sehr verschlossener Ort, denn die 19 Schwestern leben bewusst in Einsamkeit, Armut und Verborgenheit. Nur selten wird das Kloster verlassen und zur Außenwelt wird der Kontakt aufs Notwendigste reduziert. Insofern ist nur die Kirche auf dem Gelände zu besichtigen. Etwas unbemerkt verläuft am Kloster der Münchener Jakobsweg vorbei, der weiter bis zum Bodensee den Pilgerer führt.Auf dem Kreuzweg (zugleich Jakobsweg) des Klosters geht es nach Leoni am Starnberger See. Von hier ging es mit dem Schiff nach Possenhofen. Hinweis: Bitte unbedingt den Fahrplan der Seeschifffahrt genau lesen seenschifffahrt.de/de/starnberger-see/fahrplan/fahrplan In Possenhofen bestand die Hoffnung am Seeufer ein Cafe zu finden, um eine gemütliche Pause einzulegen, aber leider gab es nur ein Restaurant im Ort, was allerdings nicht einladend war. So ging es gleich weiter, vorbei am Schloss Possenhofen und der Fischmeisterkapelle. Im weiteren Verlauf der Tour war angedacht, über den Maisinger Weg nach Maising zu wandern. Aber ich hatte mich dann doch für den Prinzenweg, quasi parallel zum See entschieden. Die Hoffnung war, an der einen oder anderen Stelle den See zu erblicken, was aber nicht passierte. Dennoch war es ein schöner Weg und bei dem hochsommerlichen Wetter tat der Schatten im Wald sehr gut.Über Neusöcking ging es zur Masing und entlang dieser nach Starnberg. Hier führte der Weg erstmal zum Schloss. Der imposante Vierflügelbau mit seinen Steilgiebeln steht auf einer Moränenzunge und ist schon aus weiter Ferne sichtbar. Bereits im 14. Jahrhundert hatten die Wittelsbacher begonnen die zugrunde liegende Burg zum Schloss umzubauen, weitere umbauten folgten. Heute beherbergt das Schloss das Finanzamt und ist nicht allgemein zu besichtigen.Vom Schloss ging es auf direktem Weg zum Schiffsanleger von Starnberg. Von hier folgte der weitere Weg entlang des Ufers, bis er am Badegelände "Percha Beach" endete.

      • vor 7 Tagen

  2. Peter W. Janakiew war wandern.

    13. September 2021

    "Sachsenmädel", MissHu und 29 anderen gefällt das.
    1. Oma Heidrun

      Das waren tolle Erinnerungen für mich,wie bissel Urlaub,danke.

      • vor 5 Tagen

  3. Peter W. Janakiew war wandern.

    12. September 2021

    Tini, Janina Goldig und 31 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Bad Tölz stand heute auf dem Programm, eine kleine Stadtwanderung. Ohne eine genaue Vorstellung von der Stadt zu haben, ging es erst einmal durch den Park, welcher einst zum Fransikanerkloster gehörte.Ein erstes Kloster des Franziskanerordens existierte in Tölz ab 1330. In einer bewegenden Geschichte ging das Klosterleben durch die Zeit, war zwischenzeitlich auch mal aufgelöst und hat dann doch bis 2008 existiert. Von hier ging es über die Isar in die Altstadt.Berühmt ist die Stadt, neben dem "Bulle von Tölz", für die Marktstraße. Diese beeindruckt mit Häusern der Tölzer Kaufleutefamilien und Patrizier, die allesamt mit Fassadenmalereien (Lüftlmalerei) verziert sind.Am Ende der Marktstraße steht noch ein Stadttor. Von hier geht es weiter hinauf zum Kalvarienberg. Hier oben bietet sich nicht nur eine atemberaubende Aussicht über die Stadt, den Isarwinkel, sondern auch auf die Bergkulisse der Alpen.Auf dem Kalvarienberg imponieren verschiedenste kirchliche Bauten, neben dem Kreuzigungsweg, Kreuzigungsfiguren, steht die Heilig-Kreuz-Kirche. Eine sehr interessante Kirche, weil diese innen in weitere Kirchen unterteilt ist und die Heilige Stiege, eine Orginalnachbildung der Scala Santa in Rom, enthält. Mit der Leonhardikapelle steht auf dem Berg eine weitere Kirche.Nach so viel Kunst, Kultur und Aussicht ging es hinab ans Isarufer. Entlang des Flusses ging es zurück zum Parkplatz.

      • 13. September 2021

  4. Peter W. Janakiew war wandern.

    11. September 2021

    Janina Goldig, Tini und 39 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Mittenwald - eingebettet zwischen namenhaften Gebirgen, unter anderem Wetterstein und Karwendel - begrüßte am heutigen Tag mit keinem allzu schönen Bergwetter. Aber immerhin hatte der ergiebige Regen der Nacht aufgehört und entsprechend erfrischen war die Luft im oberbayerischen Luftkurort.Vom Parkplatz unterhalb des Kranzberg-Lifts ging es im morgendlichen Nebel los. Gleich zu Beginn, um den Kreislauf ordentlich in Schwung zu bringen und die Lungen bis in die letzte Alveole mit Bergluft zu füllen, ging es steil bergauf. So schlängelte sich der Weg, leider mehr Fahr- als Wanderweg, hinauf zum Hohen Kranzberg.Mit einer Höhe von 1391 Metern ist Berg verhältnismäßig klein, vor allem in der unmittelbaren Nachbarschaft der großen Bergmassive. Trotz des wolken- und nebelverhangenen Vormittags war die Aussicht beeindruckend, aber auch angenehm menschenleer. So konnte bei einer Pause verschnauft werden, bei der sich stellenweise die Schleier lichteten und immer wieder neue Blicke in die Umgebung öffneten.Über einen Wanderweg, mal etwas breiter, mal etwas schmaler, ging es entspannt hinab zum Ferchensee und von dort weiter zum Lautersee.Kurz vor Mittenwald gab es noch einen kleinen geologischen Lehrpfad, der die Gesteine der Gegend näher brachte. So ging es, bei immer besser werdenden Wetter zurück zum Parkplatz.

      • 12. September 2021

  5. Peter W. Janakiew war wandern.

    9. September 2021

    Sven FG ⚒, "Sachsenmädel" und 59 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Ausgangspunkt der Tour ist Leutstetten, ein kleiner Ortsteil von Starnberg. Recht unscheinbar daherkommend, aber geschichtlich von Bedeutung. Im Mittelpunkt steht das Schloss Leutstetten, leider nicht zugänglich und nicht einsehbar. Prinz Ludwig von Bayern, der späteren König Ludwig III, erwarb es 1875. Zu dieser Zeit gehörten zum Schloss 460 Hektar Grund mit Park und unter anderem Anteilen des Leutstettener Mooses. Das Schloss ist eine bevorzugte Anlage der Wittelsbacher, auf der bedeutende Mitglieder der Familie geboren wurden und gestorben sind. Dazu gehört Franz Maria Luitpold Prinz von Bayern, der hier am 10. Oktober 1875 zur Welt kam und 1957 auch starb. Leitgedanke der Tour war das Leutstettener Moos. Es ist die einstige Nordbucht des Starnberger Sees, entstanden aus einer Gletscherzunge, welche jedoch längst verlandet ist und heute von der Würm durchflossen wird. Entlang der Würm befinden sich die jüngeren Niedermoor­bereiche, im Osten gibt es auch ältere Hochmoore.Ein Rundwanderweg führt entlang und in Teilen durch das Leutstettener Moos, welcher die Inspiration für die Tour war. Jedoch an vielen Stellen verlassen wurde und nur auf dem Rückweg begangen wurde. Denn die Natur bietet in dieser Gegend auch abseits spannende Erlebnisse und der Starnberger See musste Bestandteil der Tour sein.So wurde es eine kurzweilige, höchst interessante Tour, teilweise auch auf historischen Wurzeln.

      • 10. September 2021

  6. Peter W. Janakiew war wandern.

    21. August 2021

    Sven FG ⚒, Molly und 39 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Die morgendliche Eingebung beim Frühstück war mal wieder die Richtige. Ohne zu wissen, was mein auserwählter Startpunkt für eine spannende Geschichte bereit hält und was mich an dem Tag erwartet, ging es in die Oberlausitz nach Taubenheim. Hier angekommen erwartete mich bereits die erste Überraschung am Parkplatz, ich war im Sonnenuhrendorf. Im Ort gibt es mindestens 45 prachtvolle Sonnenuhren, zumeist an den typischen Umgebindehäuser der Gegend. Aber nicht langweilige, Allerweltssonnenuhren, sondern jede für sich eine Kunstwerk. Auf einem eigens angelegten Rundweg können all diese Unikate bewundert werden. Nach der kleinen Runde durch den Ort, mit seiner alten Kirche und dem Schloss, ging es auf einer Forststraße hinauf, in Richtung Taubenberg. Unterhalb des Taubenbergs, am Rastplatz, sind in der Landschaft die Spuren des einstigen Steinbruchs zu erkennen. Man muss aber genau hinschauen, dann erkennt man auch die beiden „Steindenkmäler“ aus der damaligen Zeit. Eigentlich wollte ich hinauf zum Gipfel und dann entlang der Grenze mir einen Weg suchen, aber eine spontane Eingebung brachte mich hiervon ab.So führte mich die Forststraße, auf einem naturkundlichen Weg, weiter in Richtung Grenze nach Tschechien. Wenige hundert Meter vor der Grenze war allerdings der Weg so wenig begangen, dass die Natur – vor allem das Springkraut – alles überwuchert hat. Nur anhand der Karte war der Weg in etwa auszumachen. Erst hinterher wusste ich, dass die Grenze am dichten Nadelwald auf tschechischer Seite sehr gut in der Landschaft zu erkennen ist, auf deutscher Seite ist der Wald viel höher und lichter. Ein weiterer Orientierungspunkt ist eine Reihe von großen Granitsteinen, die auf dem einstigen Weg liegen und offensichtlich die Durchfahrt verhindern sollte. Dahinter war der Weg etwas besser zu erkennen, aber ebenfalls schon lang nicht begangen und endete nach wenigen hundert Meter im Nirgendwo. Aber bald ist die Forststraße erreicht und ein Wegweiser zeigte mir zur Sicherheit, dass ich richtig bin. Von hier, Wegpunkt „Alte Försterei“, führte die Markierung „Gelber Balken“ mich durch die Natur nach Šluknov. Wobei auch hier der Weg in Teilen schon lang nicht begangen wurde und entsprechend natürlich war.Šluknov gilt als nördlichste Stadt Tschechiens, hat allerdings nur circa 5.000 Einwohner. Auch wenn hier vieles ärmlicher ist, so wirkt der Ort dennoch sehr einladend und irgendwie aufgeräumt. Eine Pracht ist das Schloss, was nach einem verheerenden Brand im Jahre 1986 vollständig ausbrannte. Der Stadt und den Bewohnern gelang es, das Schloss vollständig zu sanieren, so dass es sich wieder in seiner vollen Schönheit zeigt und besucht werden kann. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, über den schönen Marktplatz, ging es auf einer Nebenstraße zu einem kleinen Örtchen. Hier begleiteten mich nur Felder und Wiesen, sondern auch farbenfrohe, pittoreske Anwesen. Durch den Wald ging es zum Grenzort Rozany. Der Ort versprüht mit seinen Märkten und Geschäften den Kitsch eines Grenzortes, aber zugleich gab in der parallel verlaufenden, alten Ortstraße viel Sehenswertes.Von hier ging es erstmal durch die verbuschte Natur, den eingezeichneten Weg gibt es nicht mehr, um die grüne Grenze zu finden. Welche an dieser Stelle ihrem Namen völlig gerecht wurde. Unmittelbar auf der Grenze verläuft ein schmaler Pfad, mal ist man in Tschechien, mal in Deutschland. Der Hornsberg war einst eine heidnische Kultstätte, auf die eine Infotafel hinweist als auch ein Wegweiser. Aber offensichtlich sind nicht nur die Natur dafür, ihr Geheimnis zu hüten, sondern auch Menschen. Denn das Areal ist eingezäunt. Nach dem Verlassen des Grenzwegs führte mich der „Denkmalweg“ zurück nach Taubenheim.

      • 22. August 2021

  7. Peter W. Janakiew war wandern.

    20. August 2021

    1. Peter W. Janakiew

      Teil von komoot.de/collection/1063110/-traumwanderungen-durch-die-historische-weinberglandschaft-radebeulNach einer Zeit, wo anderes im Leben erstmal vordergründig war, ging es heute auf Feierabendtour. Und da viele spannende Wege als auch Erlebnisse vor der Haustür liegen, bot sich die historische Kulturlandschaft zwischen Radebeul und Coswig - mit ihren Weingütern und Aussichtspunkten - an. Heute wollte ich zudem die grüne und historische „Seele“ Coswigs entdecken, was auch gelang.Noch auf der Gemarkung von Radebeul startend, führte die Barkengasse auf unbefestigten Wegen durch Wälder, die vermutlich auf einst ertragreiche Weinberge gewachsen sind. Zumindest zeugen die staatlichen Anwesen, das Herrenhaus und das Hohenhaus, vom damaligen Reichtum der Winzer. Nach diesem beeindruckenden, naturnahen Einstieg in die Tour, folgte zugleich die beginnende Randsiedlung von Zitschewig. Auf wenig befahrenen Straßen und Wegen ging es entlang gepflegter Eigenheime als auch Kleingärten.Nach Unterquerung der raumtrennenden Bahnstrecke empfing mich die Platenbausiedlung, bunt und grün. Kein Tristes, wie sie sonst ist. So ging es zwar mitten durch die Stadt, auf Straßen, aber dennoch naturnah zum Zentrum von Coswig. Leider war die Alte Kirche geschlossen, zu gerne hätte ich sie besichtigt, denn sie gilt als eine der schönsten Dorfkirchen Sachsens. Aufgrund einer Stiftung des Nicol von Karras 1497 errichtet und geweiht, soll sie innen wunderschön ausgemalt sein. Gleich dahinter steht im Bürgerpark auf einer leichten Erhöhung eine Villa. Vor rund 500 Jahren waren die Ritter Karras die Lehnsherren von Coswig und bewohnten eine Wasserburg. Im Jahre 1897 wurde die letzten Reste der einstigen Burg abgerissen und die heutige Villa errichtet, in dem sich heute das Stadtmuseum befindet.Nach erneuter Unterquerung der Bahnstrecke ging es zurück in die Natur. Auf abenteuerlichen Wegen, eher schmale Pfade, kaum begangen und schwer zu finden, ging es vom Rietzschkegrund zum Zechstein. Hier war all die „Mühe“ im Nu vergessen, denn es bietet sich ein traumhafter Ausblick übers Elbtal. Nach einer kleinen Genusspause ging es über naturbelassene Weg zurück zum Ausgangspunkt.

      • 20. August 2021

  8. Peter W. Janakiew war wandern.

    23. Juli 2021

    Karina, "Sachsenmädel" und 31 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Nach einer staureichen Anreise war die wunderschöne Region rund um den Schliersee erreicht, die spürbar aus dem Lockdown erwacht ist und bereits begann vor lauter Besucher überzuquellen. Zum Glück war der Wanderparkplatz weit ab vom touristischen Hotspot am See, so dass noch ausreichend Parkplätze (wenn auch begrenzt) vorhanden waren. Die Preise fürs Tagesticket sind hier auch deutlich günstiger als die Preise fürs Parken am See.Vom Parkplatz sollte es entlang des Bockerlbahn-Wegs rauf bis zur Ankelalm gehen. Der einzige Zweck der Bockerlbahn war der Abtransport von 290.000 Festmeter Sturmholz, welche durch schwere Föhn-Stürme am 5. und 6. Januar, sowie am 16. März und 8. Juli 1919, am Spitzingsattel entstanden. Eine Besonderheit der Schmalspurbahn war der Bau in topografisch schwierigem Gelände, was unter anderem zur Anlage von insgesamt drei Bremsbergen, zwei Spitzkehren und einer Schienenseilbahn führte. Der ganze Aufwand ist umso erstaunlicher, dass die Bockerlbahn nur von 1919 bis 1922 betrieben wurde. Heute erinnern auf dem Bockerlbahn-Weg Schautafeln und einige sichtbare Zeitzeugnisse an die damalige Ingenieursleistung.Aber aufgrund von Forstarbeiten und entsprechenden Sperrungen von Wanderwegen musste der angedachte Weg etwas angepasst werden, was aber an der grundsätzlichen Intention nichts geändert hat. So ging es durch den Laubwald stetig aufwärts, Höhenmeter für Höhenmeter. Wobei nur an wenigen Stellen durch das Blattwerk ein Ausblick möglich war. Umso imposanter war dann der Übergang vom Wald zum Almgebiet, wo sich unvermittelt der Blick auf die Berge öffnete als auch in die Weite der Landschaft.Die Ankel-Alm ist eine Jausenstation (ausschließlich zur Almsaison bewirtschaftet), wo es neben den üblichen Getränken nur Kleinigkeiten auf die Hand gibt. Aber die waren umso leckerer, so gab es unter anderem Almkäse aus eigener Produktion. Frischer geht es nicht. Von der Alm ist die Brecherspitze zu sehen. Der Aufstieg auf den Gipfel passte aber am heutigen Tag nicht mehr in die Zeit und das Wetter war zu unbeständig. Auch sind für das letzte Stück Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Aber das Sitzen auf der Almwiese mit dem majestätischen Ausblick auf den Schliersee war der perfekte Höhepunkt der kleinen „Bergtour“.

      • 26. Juli 2021

  9. Franka und Peter W. Janakiew waren wandern.

    18. Juli 2021

    04:15
    20,9 km
    4,9 km/h
    580 m
    540 m
    Andrea, uwepech und 51 anderen gefällt das.
    1. Wolfgang Berger

      Das Foto bei Kilometer 10, 3 mit der Kirche in Schirgiswalde und dem Jedlova im Hintergrund finde ich beeindruckend.

      • vor 6 Tagen

  10. Peter W. Janakiew und 2 andere waren wandern.

    18. Juli 2021

    Janina Goldig, Lausitzsonne und 146 anderen gefällt das.
    1. Peter W. Janakiew

      Mit großer Vorfreude ging es heute auf meine erste Komoot-Staffelwanderung, schon lang hegte ich den Wunsch, bei so einem „Event“ teilzunehmen. Auch wenn es letztlich nur wandern ist, so ist man dennoch ein Teilchen des großen Ganzen.Im Gegensatz zu den vergangenen Stunden begrüßten uns am Startpunkt die Sonne und eine friedvolle Stille. Aber allerorts waren die Kameraden der Feuerwehr zu sehen, die Menschen waren gezeichnet vom Unwettereinsatz des Samstags, so auch viele Gebäude und die Natur. Mehr unter: mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/bautzen-hoyerswerda-kamenz/video-536896.html So fühlte es sich eigenartig an, in diesem Kontext wandern zu gehen. Mögen wir kurz gedanklich innehalten und den vielen Opfern des Hochwassers Gedenken. Danke.Die 59. Etappe der Staffelwanderung war gekennzeichnet vom beeindruckenden Lausitzer Bergland. Wo sich kleine Ortschaften, geprägt von den typischen Umgebindehäuser der Lausitz, mit verschiedensten Naturräumen in der offenen Landschaft abwechseln. Dazwischen immer wieder Spuren des einstigen Granitabbaus. Mit dem Mönchswalder Berg und dem Großen Picho lagen auch zwei prominente Berge auf der Tour. Bei guten Sichtbedingungen können von diesen die Kühltürme der Kraftwerke Boxberg und Schwarze Pumpe erblickt werden, daneben bieten sich an einigen Stellen Blickachsen zum Iser- und Riesengebirge als auch den Jeschken sowie zu Gipfeln der Sächsischen Schweiz.Aber zu geplanter Strecke gehörten auch Überraschungen. So war die Originalroute mal nicht öffentlich zugänglich oder entpuppte sich als echter Abenteuerweg. Wo es auf kaum begangenen Pfaden durchs Dickicht ging, über ein Meer an Bruchholz der Weg verlief oder der Weg einer Flusswanderung gleichkam.Unterm Strich bin ich Thomas für diese sehr abwechslungsreiche Tour sehr dankbar, denn sie war sehr kurzweilig und hat die Highlights des Lausitzer Berglands näher gebracht. Sicherlich werde ich die Strecke noch einmal unter die Füße nehmen und kann sie ansonsten jedem nur empfehlen, der nicht nur auf Fortstautobahnen wandern möchte als auch Anstiege nicht scheut.

      • 20. Juli 2021

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