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A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X
 

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Über A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

Begonnen hat alles mit einem dreiwöchigen Outdoor-Abenteuer in Schottland im Juni 2006, welches ich mittlerweile in einer Komoot-Collection nachgetragen habe. Seitdem habe ich zahlreiche Touren unternommen, Irland & Island, Madeira & La Palma, in den USA, in den Alpen und, vielleicht als bisheriges Highlight, den Arctic Circle Trail und mehr in Grönland. Draußen auf Tour zu sein ist also genau mein Ding. Und zwar in allen Bewegungsarten - wenn möglich beim Wandern, gerne auch in den Bergen. Da oft die Zeit nicht ausreicht und für mich auch der sportliche Aspekt zählt, geht es auch regelmäßig Laufen. Das Rad bringt mich in der warmen Jahreszeit oft in die Münchner Innenstadt, aber hin und wieder auch auf Erkundungstour. Zudem greife ich gern auch zu den weniger prominenten Sportarten wie Inlinern oder Rodeln. Zusammenfassen lässt sich das vielleicht so: Oft, überall und auf alle erdenklichen Weisen! 🚶‍♂️🏃‍♂️🚴‍♂️

Distanz

4 265 km

Zeit in Bewegung

744:58 Std

Eigene Collections
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Letzte Aktivitäten
  1. 00:50
    4,44 km
    5,3 km/h
    10 m
    10 m
    Franc 🚲🍀🥾🌞, Burkhard und 13 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      In starkem Kontrast zu unseren üblichen Natur- und Bergrunden haben wir heute einmal einen ganzen Tag im Legoland bei Günzburg verbracht. Zentraler Bereich ist das Miniland, welches Städte wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und Venedig in mühsamer und liebevoller Kleinarbeit aus Millionen und Abermillionen Legosteinen nachstellt. Allein dies ist für den Legobegeisterten schon ein absolutes Highlight - ich fand das sehr faszinierend. Für die Kinder sind natürlich auch die verschiedenen Fahrgeschäfte von der rasanten Achterbahn über Wildwasserbahn bis hin zu diversen Karusseleinrichtungen interessant. Aktuelle Tafeln zeigen die Wartezeiten an; hierfür gibt es auch eine spezielle App. Zudem gibt es einen Aussichtsturm, mehrere schön hergerichtete Spielplätze, Geschicklichkeitsspiele wie Bälle werfen und Gold schürfen (hier haben wir uns lang aufgehalten), zig Futterbuden, und und und. Schön ist auch, dass der Park reichlich mit Bänken und Picknickbereichen ausgestattet ist.Dabei ist das Gelände aber auch nicht riesig und unüberschaubar. Man kann an einem Tag locker durch alle Bereich durchstreunen, wenn auch wegen der Wartezeiten sicher nicht alle Attraktionen ausprobieren. So haben wir uns für einen etwaigen Folgebesuch noch Einiges aufgehoben...

      • vor 10 Stunden

  2. 01:22
    14,2 km
    10,3 km/h
    100 m
    90 m
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Schnieke Laufrunde auf dem Land, bei der heute einmal die Bilder sprechen...

      • vor 2 Tagen

  3. 00:49
    18,1 km
    22,1 km/h
    80 m
    30 m
    marc clish, JR56 und 41 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Meine liebste Pendelstrecke mit dem Rad, das erste Mal seit langer Zeit wieder gefahren, und überhaupt erstmals in diesem Jahr. Zunächst geht es isaraufwärts. Bei schönem Wetter sonnt man sich auf den Kiesbänken und den Auwiesen. Für einen Freitagnachmittag mit schönem Wetter ist vergleichsweise wenig los, aber das was los ist, kommt lässig und entspannt daher. So läuft das Rad auf dem glatten Asphalt flüssig, unterquert den stau-behafteten Mittleren Ring. Am Flaucher zeigen sich sich die Isar kräftig-rauschend, nach den ergiebigen Güssen der letzten Gewitter. Im Zoo freuen sich die Ziegen, dass sie wieder gestreichelt werden. Die Marienklause ist das Zeichen zum kurzen knackigen Aufstieg zur Hochleite. Hier ist noch weniger Betrieb. Es ist kühl und schattig. Der Biergarten Menterschwaige hat sich hinter einem Zaun verbarrikadiert. Ich rausche an der Hochleite Nr. 71 vorbei und denke an Lola Montez (komoot.de/tour/328620242). Im Stadtviertel Menterschwaige entlang der Meichelbeckstraße residiert die Oberschicht. Hier versteckt man sich am liebsten hinter hohen Zäunen, Mauern und Hecken - niemand ist zu sehen. Einige wenige der alten kleineren Häuser stehen noch, werden aber nach und nach durch hochklassige Mehrfamilienhäuser oder millonenschwere Villen ersetzt.Dann geht es schnurgerade durch den Perlacher Forst. Die Sonne dringt durch das lichte Blattwerk. Die Gedanken schweifen ungeordnet herum - Zeit für ein Foto aus der Fahrt...Am anderen Ende des Forsts liegt der Taufkirchener Ortsteil "Am Wald". Das klingt ja ganz nett, bezeichnet aber eine Sammlung Wohnsilos, die vor einigen Jahrzehnten im Rahmen der allgemeinen Münchner Bevölkerungsexplosion hochgezogen wurden und mit dem alten Ortskern Taufkirchens nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Die Migrationsquote liegt hier bei gefühlten 90% - das Gegenteil der Menterschwaige. Wie auch immer, dieser Abschnitt bedingt als einziger Kontakt zum motorisierten Straßenverkehr, also schnell durchtreten und weiter.Zu guter Letzt geht es durch die Gersten- und Rapsfelder Unterhachings, die weiterhin die gestern genossenen Klatschmohnsprenkel aufweisen. 18 Kilometer Fahrradgenuss finden ihr Ende mit dem letzten offiziellen Termin für diese Woche im Home Office...

      • vor 3 Tagen

  4. 01:01
    10,4 km
    10,2 km/h
    20 m
    20 m
    Lotte, Flo und 52 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Vor der kräftigen Gewitter-Dusche konnte ich heute lokal-laufend das ebenfalls kräftige Rot der Mohnblumen bewundern, die sich mittlerweile keck und zahlreich auf den Rapsfeldern zeigen. Im Landschaftspark stehen zahlreiche Gräser und Frühsommerblumen in Blüte. Schafe und Ziegen mit frischem Nachwuchs ziehen mähenderweise durch die Gegend. Der Hachinger Bach plätschert lustvoll Richtung Norden, während die Wolkenformationen oben immer konkretere Drohgebärden ausstoßen. Fünf Minuten nach Abschluss der Tour öffnet Petrus dann seine reinigenden und kühlenden Schleusen... 🌧 ⛈ 🌩 🌨

      • vor 4 Tagen

  5. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X und 2 andere waren bergwandern.

    5. Juni 2021

    01:52
    8,26 km
    4,4 km/h
    520 m
    530 m
    So, nun aber los, Burkhard und 41 anderen gefällt das.
    1. So, nun aber los

      Ich hatte mir Mordor irgendwie immer weniger schön vorgestellt 😉🙃😁🔝🤩👋

      • 5. Juni 2021

  6. 02:04
    7,93 km
    3,8 km/h
    620 m
    620 m
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Im Vergleich zu anderen Gipfeln in der Umgebung von Kreuth ist der Leonhardstein weder hoch noch weit. Dies hat er aber auch gar nicht nötig, denn mit seiner markanten Form hebt er sich bereits aus weiterer Entfernung von seinen Kollegen ab. Zudem macht er dem einfach gestrickten Wanderer eine Begehung nicht ganz leicht. Die letzten 500m bis zum Gipfel verlangen nach einer ordentlichen Kraxelei, die aber richtig Spaß macht. Wir starten im leichten Nieselregen im malerischen Kreuth. Das Ziel zeigt sich direkt sehr prominent (Bild 3) und verlangt sehnsüchtig nach uns. Zunächst führt der Weg noch recht beschaulich durch den Wald. Nach einiger Zeit überquert man eine malerische Wiese. Etwas später führt der Weg auf eine kleine Hochebene mit einer spannenden Felsformation nebst kleiner Mariengrotte. Direkt danach geht es an links steil bergauf. Über Stein und tausende Wurzeln windet sich die 40%ige Steigung nach oben. Erneut geht es um einen kleinen Felsen herum, eine Rinne wird durchkraxelt. Nach einer knappen halben Stunde kommt das Gipfelkreuz in Sicht, greifbar nah, aber immer noch hoch droben. Einige letzte Naturtreppenstufen, und man steht auf dem überraschend großzügigen Gipfelplateau.Ein klassischer Aussichtsberg mit Blicken tief nach Tirol ist der Leonhardstein nicht. Im Süden ragt über dem Blaubergkamm gerade noch der nicht gerade schmächtige Guffert heraus. Etwas weiter rechts dominiert der nahe Buchstein, es schließen sich u.a. die Seekarspitze und der Fockenstein an. Rechts des Hirschbergs lugt vorwitzig gerade noch so der Tegernsee heraus. Der Blick auf das unten liegende Kreuth ist sehr schön. Mangels Alternativen geht es den steilen Bergpfad wieder zurück. Die Techniken reichen von Hüpfern über steinige Stufen bis hin zur Hosenboden-Abrutschtaktik. Auf dem weiteren Rückweg geraten wir dann mitten in einen Almauftrieb - für uns beide eine neue Erfahrung. Eine der Kühe büchst, nachdem sie unser gewahr geworden ist, in den Wald aus und wird von den Treibern wieder, mühsam, eingefangen. Im übrigen nimmt die Herde unsere Präsenz stoisch hin, man ist wohl eher mit dem beschwerlichen Weg hinauf oder der Vorfreude auf frisches, unberührtes Gras auf vorgenannter Wiese befasst. Insgesamt haben wir somit eine chice und abwechslungsreiche kleine Spritztour erlebt, die wiederum Lust auf Mehr macht.

      • 4. Juni 2021

  7. 04:56
    15,1 km
    3,1 km/h
    1 160 m
    1 110 m
    Daniel, Jörg und 72 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Gestern erhielt ich meine erste Pfizerung. Am Tag danach hieß es aus mehreren Quellen, nur leichte körperliche Betätigung sei zu empfehlen. Nun ja, dies ist uns mit der vorliegenden Runde nur eingeschränkt gelungen, zweimal haben wir die Planungen geändert und Umwege/Verlängerungen eingebaut. Immerhin sind wir unter 1200 Höhenmetern geblieben. Zur Tour selbst ist gar nicht viel zu sagen. Es handelt sich um einen der absoluten Klassiker in den Münchner Hausbergen, dem Grat zwischen Heimgarten (1790m) und Herzogstand (1731m), nördlich des Estergebirges am Walchensee. Die Gratüberschreitung ist Teil des Maximilianwegs und des Europäischen Fernwanderwegs E4. Die Herzogstand-Seilbahn, auch wenn sie derzeit noch eingeschränkt nutzbar ist, tut ihr Übriges dazu, dass man hier alles ist, bloß nicht allein. Gleichwohl hatten wir wieder ein schönes Bergerlebnis. Es gibt wohl nur wenige andere Routen in den Bayerischen Alpen, die so aussichtsreich sind. Der Aufstieg erfolgt vom Parkplatz an besagter Herzogstandbahn (4€) auf dem Namen H5 hörenden Weg zum Heimgartengipfel. Dieser ist recht abwechslungsreich. Zunächst dominieren die Blicke ins Karwendel. Später erhält man, noch aus der Froschperspektive, erste Blicke auf den Grat. Auf dem Heimgarten kann man auf der dortigen Berghütte seine Vorräte ergänzen. Viele schnappen sich hier ein Gipfelbier, oder haben dies selbst mitgebracht. Wir begnügen uns mit Wasser und unserer eigenen Brotzeit. Dann folgt der Höhepunkt der Runde, der Übergang zum Herzogstand. Obwohl die Wegweiser diesen Abschnitt mit einem schwarzen auszeichnen, halten sich die Schwierigkeiten in Grenzen. Demzufolge turnt auch hier allerlei Volk herum, und man muss immer wieder schauen, dass man Passanten passieren lässt. Aber der Schönheit diesen Abschnitts tut das Ganze keinen Abbruch. Ab dem Herzogstand ist man in Reichweite der Bergbahntouristen, hier findet man sich mitten im Trubel wieder. Wir entfliehen dem mit einem Abstecher zum Martinskopf (1676m), südlich des Herzogstands, ebenfalls wieder mit schönen Blicken ins Rofan und Karwendel. Außer uns sind hier nur zwei andere Pärchen - entspannend. Auf dem Abstieg erhalten wir für eine Stunde eine Berieselung von oben, was aber nicht schadet. Nur auf den teils felsigen Trittpassagen muss man Obacht geben. Ein paar schöne Ecken sind der kleine Wasserfall und immer wieder schöne Aussichten auf den Walchensee. Die Nachbereitung der Tour findet dann am und, soweit die Füße betroffen sind, im Walchensee statt.

      • 3. Juni 2021

  8. 03:12
    12,3 km
    3,9 km/h
    790 m
    780 m
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Heute zog es Jochen und mich bei herrlichsten Wetterbedingungen in die Chiemgauer Alpen. Ich hatte diese Runde (komoot.de/tour/372268509) neulich bei Komoot gesehen (danke für die Vorlage, Bergziege76!) und war vom Dampfschiff sofort begeistert. Um's gleich zu sagen: Die Tour hatte alles - Sportliches, Bergpanorama & Aussicht, Nervenkitzel, ein kühles Blondes im Biergarten, einen großartigen Canyon, und dazu noch kaum Publikum - ein echtes Bergwandererlebnis. Beim sehr zügigen Aufstieg zum Großen Rechenberg (1366m) war zunächst Kondition gefragt. Der Weg hoch war abwechslungsreich und bot schöne Ausblicke zum Wilden und Zahmen Kaiser. Die Rechenbergalm hat montags Ruhetag, aber hier wollten wir ohnehin nicht einkehren. Auf unserem ersten Gipfel des Tages war es auch schon recht ausgesetzt, nach Norden ging es senkrecht bergab. Der Blick zum Chiemsee - herrlich.Danach machen wir uns Richtung Hafenkai auf, um das versprochene Dampfschiff (1425m) in Augenschein zu nehmen. Zunächst zierte es sich ein wenig und versuchte, sich durch eine Ansammlung Bäume (seit wann gibt es solche am Schiffsanleger?) unserem Enterversuch zu entziehen. Wir schlichen uns (oder schwammen?) von seiner Bugseite heran, um an Backbord an Rumpf emporzuklimmen. Schließlich warfen wir uns über die Reling und standen gegen Mittag auf dem Ausguck. Hier war wahrlich Land in Sicht!!! Offenbar ging die Überfahrt schon wieder zu Ende, also trugen wir uns noch schnell ins Logbuch ein. Nach dem kurzen Genuss dieser speziellen Gipfelpassage - zwischenzeitlich kam eine ordentliche ablandige Brise auf - mussten wir nun das Dampfschiff nach achtern wieder verlassen. Wir kletterten am Heck herunter. Die ca. 10 Meter steile Schlüsselstelle meisterten wir bravorös und hatten wieder festen Boden unter den Füßen. Selbige nutzten wir, um zum dritten Gipfelkreuz des Tages zu gelangen, dem Kleinen Rechenberg (1466m). Warum dieser 100 Meter höher ist als der Große Rechenberg, bleibt wohl das Geheimnis der Geografen.Der weitere Weg hinab war auf seine Weise genussvoll. Zunächst ging es längere Zeit sehr bequem immer leicht abfallend auf einem Waldpfad daher. Ein kurzes Stück Bergautobahn ging dann über in einen weiteren schönen Weg zur Feldlahnalm (1000m). Diese ist was für Familien, mit kleinem Trecker, großem Sandkasten, und viel Platz. Nur die Bedienung war nicht so auf Zack, wie man das von einer ordentlichen Hafenspelunke kennen würde. Das letzte Teilstück am Hammerer Graben war dann noch der Oberhammer. Hier hat sich der Hammerbach durch die ehemaligen Meeresböden gehämmert und einen grandiosen Canyon ausgebildet, dem man über 2,5km folgen kann. Hinter jeder Kurve und Biegung bietet sich ein neues Bergbachpanorama, man kann sich kaum sattsehen. Für Geologen eine Spielwiese, für uns der Ausklang einer perfekten Tour. Auf der Website "Almen & Berge" heißt es übrigens, das Dampfschiff sei "nur was für die Profis". Alles Seemannsgarn. Wir haben heute gezeigt, dass die Dampfschifffahrt auch was für Vollblutamateure ist (als Anfänger sollte man aber vielleicht erstmal ein Ruderboot nehmen)... So oder so, eine geniale Tour (sorry für die nicht enden wollende Schwärmerei), und ich bin mir sicher, dass wir den Anker demnächst wieder lichten werden...

      • 31. Mai 2021

  9. 01:02
    4,41 km
    4,3 km/h
    20 m
    10 m
    Linda, Bonnie24 und 57 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Ein kurzes Treffen mit der Schwägerin ergab diese kleine, aber feine Stadtvierteltour durch Darmstadt. Nach einigen schönen und interessanten Ecken wie einem total süßen und gelungenen Themenspielplatz auf einem ehemaligen Hausgrundstück im Müllerviertel und einem Abstecher zum Bürgerpark (mit einem gigantischen neuen Bike-Park) war die Waldspirale eine unerwartete Offenbarung. Meine bisherigen Begegnungen mit Hundertwasser waren eher kühl, zu uneinheitlich kamen mir die jeweiligen Bauten vor. Die Waldspirale ist aber aus einem Guss, ein architektonischer Traum, der auch etwas von Gaudí hat. Die Individualisierung der einzelnen Elemente wird hier bis zum Exzess getrieben. Jedes der mehr als 1000 Fenster der Waldspirale ist ein Unikat und ist nicht nach einem Raster angeordnet. In jeder Wohnung sind verschiedene Klinken an Türen und Fenstern angebracht. Sogar die Dachrinnen weisen Verzierungen auf (siehe das Bild mit der tauchenden Ente).

      • 30. Mai 2021

  10. 01:18
    22,4 km
    17,3 km/h
    240 m
    250 m
    Alex, Linda und 56 anderen gefällt das.
    1. A🚶🏽‍♂️L🚴🏼‍♂️E🏃🏽‍♂️X

      Zum Abschluss des südniedersächsischen Frühjahrsaufenthalts ging es noch einmal mit dem Rad eine Runde um den Block. In der Gegend liegen diverse alte Burgen, hauptsächlich im Ruinenformat. Neben der kürzlich besuchten Heldenburg in Salzderhelden ist die Löwenburg im nahen Lauenberg ein weiteres Exemplar dieser Gattung. Allerdings ist von der ehemaligen Höhenburg vergleichsweise nur noch sehr wenig übrig, nämlich ein recht zahnlos wirkender, ganz allein stehende Burgmauerrest. Dieser ist aus rotem Sandstein gemauert, mit zwei Fensteröffnungen versehen, etwa 10 Meter hoch und drei Meter breit. Er gehörte wohl zu einem 11 × 17 Meter großen Gebäude auf einem Felssockel an zentraler Stelle innerhalb der Burganlage. Die Wurzeln der Burg gehen zurück bis ins Hochmittelalter. Wahrscheinlich wurde sie im 12. oder 13. Jh. von den Grafen von Dassel errichtet und diente zunächst als Jagdschloss. Später fiel sie an die Welfen und war Verwaltungssitz des Amts Lauenberg. Vom Bergsporn aus hatte man einen guten Kontrollblick auf die im Tal verlaufenden Handelswege (heute ist der Ausblick nicht mehr funktional, aber immer noch herrlich schön). Im 16. Jh. wurde die Anlage aufgegeben und verfiel. Erst ab 1907 ergriff man Maßnahmen, die Reste zu erhalten. Der Weg zur Löwenburg führte über einige weitere Stationen von Interesse. In Eilensen gewann man in den Jahren 1990/91 mehrere Dorfverschönerungswettbewerbe. Der Platz um die Kapelle St. Anna ist nett, aber prämierungsbedürftig schien er mir nicht. Naja, es sind ja auch schon wieder mehr als 30 Jahre ins Land gegangen... Markoldendorf hatte ich erst zu Ostern besucht. Hier glänzen der Alte Markt, der Jacobi-Platz und die St.-Martin-Kirche. In Wellersen hat es mir gut gefallen. Hier war ich schon lange nicht mehr - das Renaissance-Portal, letzter geretteter Teil des jahrhundertealten und in den 1960er Jahren endgültig abgerissenen Wasserschlosses war mir kein Begriff. Umso mehr Zeit nahm ich mir, das nett hergerichtete Plätzchen zu genießen.

      • 29. Mai 2021

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