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  1. Jochen, Alexander und 61 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Heute wieder mit Roman und Bilderflut :-)Normaler Weise scheue ich solch eine lange Anreise aber mit ihren Touren und Tipps haben mir Martina und Ronny67 diese Tour so schmackhaft gemacht, dass ich nicht wiederstehen konnte. Schmackhaft im wahrsten Sinne des Wortes, selbst das Eiscafé war perfekt. Danke an Euch.Diese mit Highlights vollgepackte Tour ist wirklich eine Reise wert. Sie startet mit einem schwierig aufzufinden Pfad und hätte dort nichts ein Schild des Jakobswegs gehangen, hätten wir uns falsch gewähnt. Zum Aufwärmen stand der Wartturm auf der Liste, ein kleiner Turm, mitten im Wald, den wir später von der Anhöhe gegenüber wieder erkannten. Akribisch geplant, sollte uns nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt ein Eis (diesmal mit 3 Kugeln) für die kommende Tour stärken. Wertheim liegt wunderschön am ganz ruhig dahin fließenden Main und lädt schon hier zum Verweilen und Staunen ein. Vom Ufer ging es unmittelbar eine lange Zick-Zack-Treppe zur Burg Wertheim hinauf. Für 2€ kann man ein Drehkreuz passieren und die unglaublich große Burg, mit vielen zu entdeckenden Ecken, besichtigen. Eine Ausgabe die sich auf jeden Fall lohnt. Kurz vor dem Ausgang ist eine Holztreppe installiert, die den Eindruck macht, als würde sie zum Restaurant gehen, es gibt auch keine Wegweiser. Neugier lohnt sich hier. Um zwei Ecken herum ist plötzlich eine Treppe, und am Ende kann man tatsächlich bis auf den Turm hinauf, was wir fast verpasst hätten. Nach Verlassen der Burg hatten wir gerade mal 6 km und bereits fast zwei Stunden hinter uns gebracht. Es sollten noch weitere 20km folgen. Schmale Pfade, mal breitere Wege, dann schon der Weiße Turm, der Hofgarten und das kleine Schlösschen bereits 2 km weiter. Die Landschaft änderte sich völlig in hohe, im Wind wogende Wiesen, der Main floss ruhige nebenher, dann die Überquerung der besonders breiten Schleuse mit zusätzlicher Brücke. Hier war der Einstieg in den abenteuerlichen Pfad nicht direkt ganz eindeutig und führte durch Gewächstunnel, plötzlich ein kleiner Steinbruch, weiter nur dem Pfad auf Komoot folgend zwischen und durch alte Gebäudereste. Der Anstieg hat sich gelohnt, oben erwartete uns ein idyllischer Pfad auf dem „Kamm“ entlang. Ich hatte den Tourverlauf nicht im Kopf und war deshalb um so erstaunter, als sich auf dem schmalen Trampelpfad plötzlich das beeindruckende Tunnelportal von 1881 vor uns auftat. Mit dem Grafiti verzierten Stahltor mutete es zusätzlich anders an als ein üblicher Tunnel. Ein asphaltierter Weg mit Gehweg, der so gar nicht zum Baujahr zu passen schien, störte auch das normale Gefühl. Je tiefer man ging, desto unheimlicher wurde es. Totale Finsternis, kein Licht das das Ende des Tunnels ankündigt, seltsame Geräusche weiter hinten. Die Geräusche stellten sich als von der Decke tropfendes Wasser heraus, immer wieder große Einbuchtungen in den Seiten des Tunnels, in den sich leicht mehrere Personen verstecken könnten. Immer in der Erwartung, wann es heller würde, plötzlich die Überraschung. Der Tunnel war zugemauert, eine Türöffnung war offengelassen. Es machte eher den Eindruck einer Ruine, ging es hier hinaus? Weit gefehlt, der Tunnel ging weiter, allerdings ohne Asphalt, lediglich mit Schotter, manche Einbuchtungen nicht ganz fertig gestellt. Je länger wir gingen, um so schneller wurden wir und die Frage kam auf, ob eventuell am Ende verschlossen sei. Plötzlich, der Tunnel machte eine Biegung, ein kleines Licht. Selten waren mir 730 m so lang vorgekommen und noch nie ein Tunnel so spannend. Wir waren so gefangen von dem Erlebnis und der Kälte, die uns in die Knochen gefahren war, dass wir lange kaum bemerkten, dass der Weg nun eher langweilig war und nur noch zu Ende geführt werden musste. Als Abschluss wurden wir noch mit einem herrlichen Blick auf die Burg Wertheim belohnt. Danke nochmals an Martina und Ronny für die tollen Tipps.

      • vor einem Tag

  2. Nicolet war wandern.

    vor 5 Tagen

    Mutzelmaus, Kosmetik und 66 anderen gefällt das.
    1. Michael

      Komisch, wenn Nicolet keinen Roman dazu schreibt 😳

      • vor 5 Tagen

  3. Nicolet und Lada waren wandern.

    19. Mai 2020

    01:23
    4,79 km
    3,5 km/h
    240 m
    230 m
    Martina, Stephan N und 53 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Als Abschluss sollt es heute eine kurze entspannende Tour geben. Da bot sich die Starzlachklamm an. Der große Parkplatz und die unzähligen Schilder, dass in der Klamm Maskenpflicht besteht, lässt vermuten, dass an Wochenenden hier Kind und Kegel unterwegs sind. Um 8:30 waren wir zumindest die ersten und einzigen und am Kassenhäuschen (3,50€/Person) beeilte man sich, fix den blockierenden Tisch aufzubauen. Tal und Schlucht waren sehr idyllisch, nur Plätschern und Vogelzwitschern zu hören. Eine nicht sehr lange aber sehr hübsche Klamm mit beeindruckenden Wasseraushöhlungen passierten wir auf schmalen Felspfaden und Stegen. Der folgende, steile Anstieg aus der Schlucht hinaus war mindestens genauso sehenswert und endete plötzlich im absoluten Kontrast, einer von Sonne beschienen Almwiese. Dort wo sich der Blick auf die Schneebedeckten Alpen öffnete, bot das Schild einer netten Hütte Coffee To-go und es schien doch sehr verlockend, diesen Blick auf der Wiese sitzend noch eine Weile zu genießen. Man wies uns aber brüsk ab „naa, jetzt noch ned“ und verschloss schnell das Törchen hinter uns. So erreichten wir nach ca. 1 ½ Stunden wieder unser Auto und begaben uns auf die Heimfahrt.

      • 20. Mai 2020

  4. Nicolet und Lada waren bergwandern.

    18. Mai 2020

    Ralf Kaidel, Matthias Brandt und 67 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Diese Tour ist nur schwer mit Worten oder Bildern zu beschreiben und war mit Abstand die schönste der drei Touren. Sie begann zur Abwechslung mal gemütlich mit einer Almwiese. Während die anderen beiden gefühlt zum großen Teil aus Aufstieg und Abstieg jeweils in Serpentinen bestanden, war diese von Anfang bis Ende abwechslungsreich und von überwältigenden Ausblicken gekrönt. Der Aufstieg zum ersten Gipfel, dem Breitenberg, ging stetig aber nicht steil bergan und eröffnete immer schönere Blicke, durchwachsen mit kleinen Kraxeleien, einem Flachlandtiroler wie mir angemessen. Was nun folgt, wird in Bergzeit.de als „eine der schönsten Touren im Oberallgäu“ beschrieben. bergzeit.de/magazin/rotspitze-ueber-breitenberg-und-hohe-gaenge-bergtour-im-allgaeu, bergsteigen.com/touren/klettersteig/hohe-gaenge Vom ersten Gipfel, dem Breitenberg hat man einen überwältigenden Ausblick auf das, was einen erwartet, incl. der absteigenden Serpentinen beim Abstieg. Beginnt die Gratwanderung anfänglich gemütlich durch Latschenkiefern, wird sie bald rau, karstig und vor allem geröllig. Wagt man, die Augen vom Pfad zu nehmen, nimmt einem der überwältigende Ausblick in alle Richtungen den Atem. Es folgen einige ungesicherte Kraxeleien, bei den steileren hat man Seile angebracht und sie ist durchweg gut markiert mit dem weis/blauen Symbol. Der Steig wird mit Kategorie B als leicht bewertet, was die uns überholenden Einheimischen überzeugend bewiesen. Das Fels mit vielen Kanten bot ausreichend Griffe und Stufen, um diese zu bewältigen, das Seil gab einem zusätzlich Sicherheit. Sobald keine Seile vorhanden waren, war die mentale Belastung für mich doch nicht unerheblich. Lada war nun endlich in ihrem Element und stürmte ebenfalls freudig voran. Der Pfad zwischen Heubatspitze und Rotspitze war dann wieder ein gemütlicher Pfad. An der Rotspitze hieß es dann von 2010 m wieder auf 840 m hinunter zu kommen. Hier erwarteten uns wieder ein paar Kraxeleien, diesmal abwärts, geschmückt mit reichlich Geröll und einem kleinen Schneefeld. Nun konnten wir die Serpentinen live betrachten und wir waren uns nicht einig, ob sie nun von der anderes Seite aus steiler erschienen waren oder nicht. Auf der ersten Almwiese angekommen, gönnten wir uns erst einmal eine Pause und den Anblick dessen, was wir heute geschafft hatten. Kaum zu glauben.
      Wir hatten aber noch 7 km bis zum Auto vor uns, also weiter ging’s. Wer hätte gedacht, dass wir uns mal über einen breiten ebenen Waldweg freuen würden. Als sanften Ausklang ging es dann noch eine ganze Strecke an der gurgelnden Ostrach entlang.
      Obwohl meine Garmin-Uhr bei jeder Wanderung ca. 100hm mehr anzeigte als Komoot, war sie trotzdem der Ansicht, diese seien als „Erholung“ zu werten und ich müsse jetzt endlich mal wieder Sport treiben. Nun denn …

      • 20. Mai 2020

  5. Nicolet und Lada waren wandern.

    17. Mai 2020

    Jochen, Matthias Brandt und 65 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Das Ausbleiben der versprochenen Morgensonne verleitete uns zum Trödeln und als wir schließlich um 8:30 am geplanten Parkplatz ankamen, war dieser bereits völlig überfüllt. So wurde der Startpunkt zwangsläufig umgeplant, was aber kein Vorteil bei den nun folgenden Serpentinen, Steigungen und Wurzelpfaden war. Zwei Mal während des Aufstiegs stießen wir auf den gewaltigen Wasserfall (gewaltig eher wegen der Länge als wegen der Wassermassen). Danach lenkte nichts mehr von der stetigen Steigung ab. Irgendwann öffnete sich der Wald, weiter auf Almwiesen, dann Latschenkiefern und schließlich nur noch Geröll. Nach 6 km hatten wir bereits über 1000 hm hinter uns gebracht und den Gipfel des Bschießers erreicht. Ein Schneefeld versperrte den Weg an extrem steiler Stelle, so dass wir uns an den Latschen hinunter hangelten, was wir bei unseren Vorgängern abgeschaut hatten. Es folgten noch ein paar weitere Schneefelder, die man aber mit entsprechender Vorsicht überqueren konnte. Der nächste Gipfel, Ponten, auch wieder recht geröllig, lag etwas vorgelagert zum höchsten Punkt und konnte mit kleiner Kraxelei über einen schmalen Pfad erreicht werden. Nach 5 Stunden und gerade mal 8 Kilometern und bereits 1320 hm (lt. Garmin)standen wir am Scheidepunkt zum dritten geplanten Gipfel der karstig und gewaltig vor uns lag. Wenn‘s auch schwer viel ließen wir die Vernunft walten und traten den Abstieg an, was uns noch zu einer gemütlichen Auszeit auf einer Almwiesen verhalf. Die Bergwacht hatte heute verdammt viel zu tun, fünf Flüge haben wir beobachtet. Zumindest uns mussten sie nicht retten und wir hatten dafür noch etwas Spaß beim Wildfräuleinstein als wir uns dort durch den engen Höhlendurchgang quetschten.

      • 17. Mai 2020

  6. Nicolet und Lada waren bergwandern.

    16. Mai 2020

    Ralf Kaidel, Alf und 85 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Seit Wochen träume ich davon, endlich in die Berge zu fahren. Jetzt ist es soweit. 3 Tage nichts als Berge stehen auf dem Plan.
      Das Wetter für heute war nicht sehr gut gemeldet, so dass ich die ursprünglich geplante Tour verschoben habe und stattdessen die (vermeintliche) Ausruhtour herhalten sollte. Der Wettergott meinte es dann aber doch recht gut mit uns, und wir waren sehr froh, dass wir lediglich etwas Aussicht einbüßen mussten, ansonsten aber trocken geblieben sind.
      Der als Wanderweg bezeichnete Pfad ging, nach einem kurzen Abstecher zum Schleierfall, konstant über sehr wurzelige später steinige Pfade, immer höher in die Nebelwand hinein. Das erste Gipfelkreuz im Nebel, weiter auf schmalem steinigen Pfad. Das Highlight, der lange Weg über den Grat, war problemlos. Keine schwindelerregenden Stellen und nur kleine Kraxeleien der Abstieg begann recht geröllig, später wieder steinig, dann wieder fast ausschließlich über Wurzeln. Das permanente Bergab und achten auf jeden Schritt war dann doch recht anstrengend und die Trittsicherheit auf dem Iselergrat zurückgeblieben so dass wir die versicherten Stellen im Tobelweg nicht, wie vielleicht sonst, müde belächelten, sondern dankbar annahmen. Da meine Füße mal wieder Probleme machten, war ich tatsächlich froh, nach 16 km die Schuhe aus und die Füße hochlegen zu können.

      • 16. Mai 2020

  7. Nicolet hat eine Wanderung geplant.

    16. Mai 2020

    Bumble-Bee gefällt das.
    1. Nicolet

      Tipp von komoot.de/tour/185426330
      Parken: Lindenpl. 2, 77770 Durbach

      • vor 7 Tagen

  8. Andreas, Matthias Brandt und 82 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Da ich in Mörlenbach groß geworden bin und noch erlebt habe, dass der Bahnverkehr der Strecke Mörlanbach-Waldmichelbach am 1. März 1984 eingestellt wurde, war diese als „kulturhistorisch bedeutsame und gleichzeitig eine der schönsten denkmalgeschützten Eisenbahnstrecken Europas“ natürlich interessant für mich. 2013 wurde diese Strecke „als erste Bahnstrecke weltweit“ mit Solardraisinen eröffnet „die dank ihrer Technologie auch die bergige Landschaft spielend meistern.“ Aus aktuellem Anlass ist der Verkehr bis zum 01.06. eingestellt. Was liegt da näher, als die Strecke zu Fuss abzugehen.
      Hierzu sind wir in Mörlenbach über einen aussichtsreichen Höhenweg gestartet. Erster Halt Steinbruch Mengelbach mit Lost Place, wohl dem ehemaligen Verwaltungs- und Wohngebäude am Steinbruch. Dieser soll demnächst für Touristen und Einheimische zum „Erlebnisareal“ umgebaut werden. Also schnell noch den Ursprungszustand erkundet. Weiter ging es auf schmalen Pfaden und Waldwegen bis Wald-Michelbach mit kleiner Ortsbegehung. Am Bahnhof Wald-Michelbach, der nun als Draisinenbahnhof dient, startet der Schienenweg. Bereits nach einem Kilometer führt die Strecke in einen langen Tunnel, der leider abgesperrt war (wahrscheinlich zu ortsnah und daher Vandalismus befürchtet). Aus Mangel an Umkehrbereitschaft kletterten wir am Tunneleingang den Berg hinauf und schlugen uns durch Gebüsch und Kuhweiden bis wir auf einen Weg stießen. In Kraidach dann wieder auf die Schienen gestoßen und von dort ungehindert, incl. kurzem ungesperrtem Tunnel auf den Schienen und über die Viadukte nach Mörlenbach zurück gewandert. Die 10 km Schienen waren unerwartet anstrengend. Nicht nur, dass die Schrittlänge mit dem Schienenabstand nicht übereinstimmt, irgendwann tat mir auch das Genick weh, da man ständig vor die Füße schaut. Lange Strecken kann man auch auf dem Schotterbett neben den Schienen gehen, was ebenfalls recht anstrengend ist. Wenn man sich die Zeit nimmt, erwarten einen immer wieder schöne grüne Blicke in den Odenwald, auf den riesigen Steinbruch Mackenheim und die um 1900 eröffnete Bahnstrecke und Viadukte. Auch Wildwechsel macht den Weg zu einem Erlebnis. Den viel gepriesenen Viehtrieb haben wir nicht erlebt.

      • 15. Mai 2020

  9. Nicolet war wandern.

    13. Mai 2020

    Stefan ⛰, Frank Skibbe und 75 anderen gefällt das.
    1. Nicolet

      Meine Mutter hatte sich gewünscht noch mal eine Wanderung mit mir zu machen und da mir diese Runde letzte Woche so gut gefallen hatte, habe ich sie entsprechend gekürzt. Der neu hinzu genommene Weg der Abkürzung hat sich als Glücksgriff erwiesen. Auch dieses Stück verlief auf herrlich grünen, manchmal Urwald anmutenden Pfaden. Bis auf das Wetter, heute leider sehr diesig und frisch, war es wieder eine phantastsiche Runde mit Mohnblumen und einer ganzen Wiese voller Akkelei, bereits reifen Kirschen und jeder Menge schöner Ausblicke. Erst heute fielen mir die reichlichen Anstiege richtig auf aber Mutti hat wacker durchgehalten.

      • 13. Mai 2020

Nicolets Touren Statistik

Distanz5 164 km
Zeit936:17 Std